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SSG spielt nach Umbruch in der Verbandsliga

SSG spielt nach Umbruch in der Verbandsliga

Erwin Tjart und Julian Schröder (von links) werden auch in der neuen Saison gemeinsam im Trikot der SSG Etzbach zum Block hochsteigen. Insgesamt hat sich das Gesicht der Mannschaft aber doch stark verändert. Foto: balu
Volleyball: Männermannschaft verliert sechs Senioren und holt vier Neuzugänge – Auftakt in Neuwied
Etzbach. Bis zum 15. Mai muss jede Volleyballmannschaft bekannt geben, in welcher Liga sie die nächste Saison bestreiten möchte. Weil das Männer-Team der SSG Etzbach zu diesem Zeitpunkt nur noch einen sechsköpfigen Kader auf dem Papier stehen hatte, entschloss sich die Vereinsführung, die Rheinland-Pfalz-Liga aus freien Stücken zu verlassen und eine Etage tiefer in der Verbandsliga Nord aufzuschlagen. Die Routiniers Waldemar Ortmann, Valeri Dick, Vitali Lavrentev, Vladislav Klein und Jürgen Derkacev hatten mitgeteilt, in der neuen Spielzeit nur noch in der SSG-Seniorenmannschaft spielen zu wollen, weil ihnen der Aufwand in der Rheinland-Pfalz-Liga zu groß geworden war, beziehungsweise weil Derkacev zum VC Neuwied zurückkehren wollte. „Uns war klar, dass wir weiterspielen wollen, aber die Landesliga hätte nach diesen Abgängen keinen Sinn gemacht“, erklärt Julian Schröder, der nach dem aus persönlichen Gründen erfolgten Rücktritt von Heinrich Dück nunmehr nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer fungiert.
Durch ein Probetraining gewann der Verein von der Sieg immerhin vier Neuzugänge, sodass man mit einem Zehner-Aufgebot die am Samstagnachmittag mit dem Auswärtsspiel beim VC Neuwied (15 Uhr, Sporthalle der David-Röntgen-Schule) beginnende Runde in Angriff nimmt. Über Liga-Erfahrung verfügen die vier Neuen allerdings noch nicht. Robin Aurand, der am Samstag urlaubsbedingt genauso wie René Gerhards fehlen wird, und Michael Vargas-Orta spielten zuletzt hobbymäßig für den TV Daaden, Jonathan Troche und Andreas Neufeld waren als Beachvolleyballer unterwegs. „Weil wir mit ihnen auf allen Positionen Zuwachs bekommen haben, sehe ich uns gut aufgestellt. Allerdings müssen sie natürlich erst mal den Schritt in den Ligaspielbetrieb schaffen. Auch im Nachhinein betrachtet sage ich daher, dass der Rückzug in die Verbandsliga richtig war“, so Schröder.
Mit den sechs Landesliga-erfahrenen Akteuren Philipp Hombach, Erwin Tjart, René Gerhards, Tim Kölschbach, Farzan Hassani und Spielertrainer Schröder versucht die SSG im oberen Drittel mitzumischen. „Im Angriff sind wir sehr gut, das hat uns das Testspiel gegen unsere Seniorenmannschaft gezeigt. Allerdings müssen wir uns in der Annahme steigern. In diesem Bereich haben wir unter der Woche viel trainiert. Wenn wir die Bälle gut nach vorne bringen, bin ich optimistisch, dass wir in Neuwied etwas holen können. Ein Sieg zum Auftakt wäre wichtig für den weiteren Saisonverlauf“, so Schröder.
Die Gastgeber vom Rhein sind für Etzbach in der aktuellen Konstellation ein unbekannter Gegner. Als man letztmals in der Verbandsliga die Klingen kreuzte, machte der VC noch gemeinsame Sache mit dem TV Feldkirchen. Einen Spieler kennen sie aber sehr wohl: Ihren letztjährigen Mitstreiter Jürgen Derkacev. René Weiss
Die Vorschau auf die Frauen-Verbandsliga lesen Sie in der Samstagausgabe.
Die Spieltermine der SSG Etzbach
14. September: VC Neuwied – SSG Etzbach; 22. September: VC Mendig – Etzbach; 27. Oktober: Etzbach – SpVgg Burgbrohl, Etzbach – Westerwald Volleys Ransbach-Baumbach/Dernbach II; 10. November: TuS Immendorf – Etzbach; 23. November: Etzbach – VBC Ediger, Etzbach – TG Konz II; 15. Dezember: TG Konz – Etzbach; 11. Januar: Konz II – Etzbach; 26. Januar: Westerwald Volleys Ransbach-Dernbach II – Etzbach; 8. Februar: Etzbach – Neuwied, Etzbach – Immendorf; 29. Februar: Etzbach – Mendig, Etzbach – Konz; 14. März: Burgbrohl – Etzbach; 21. März: Ediger – Etzbach.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 13.09.2019 (Ausgabe H)

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