Etzbacher U-20 Volleyballerinnen mit guter Leistung bei
Deutscher Beach-Meisterschaft
Mit einem 9. und 13. Platz im Gepäck sind die Etzbacher Beach-Duos Lea und Jana Schäbitz sowie Lara Terkowsky und Joana Sartor von den Deutschen Meisterschaften der weiblichen U20-Jugend wiedergekehrt. Die Volleyballerinnen der SSG Etzbach waren am vergangenen Wochenende nach Berlin gereist, um sich nach dem siebten Platz in der Halle auch auf dem Sandplatz zu empfehlen. „Gegen die ersten fünf, sechs Teams hat man kaum eine Chance", steckte Trainer Hartmut Schäbitz die Grenzen ab, „die sind auf Beach spezialisiert und das merkt man auch. Wir gehen ja nur mal im Sommer in den Sand, wenn das Wetter schön ist."
Das Turnier mit den insgesamt 24 Duos aus ganz Deutschland wurde im Doppel-K.-o.-Modus ausgetragen. Das bedeutet, dass ein Team aus dem Wettbewerb ausscheidet, sobald es zwei Spiele verloren hat. Die beiden Etzbacher Duos mussten sich in der ersten Runde noch keinen Konkurrenten stellen. Denn sowohl die Schäbitz-Schwestern als auch Terkowsky/Sartor gehörten zu den acht Mannschaften, die wegen ihrer DVV-Punkte, welche man durch gute Ergebnisse bei angesehenen Turnieren erhält, ein Freilos für die zweite Runde erhalten hatten. Währenddessen spielten die verbliebenen 16 Duos die acht Gegner der gesetzten Teams aus.
Während sich die Schäbitz-Schwestern mit 2:0 (15:8, 15:7) gegen Czubernat/Wittlinger aus Münster deutlich durchsetzten, verloren Terkowsky/Sartor ihr erstes Spiel gegen die Stuttgarterinnen Stängle/Weiand 0:2 (10:15, 11:15). Das Schäbitz-Duo bog damit in die Gewinnerrunde ein, traf aber dort mit Aulenbrock/Behlen auf einen harten Brocken. „Viel schlimmer hätte es nicht kommen können. Die waren einer der beiden Favoriten und sind dann schließlich auch ins Finale eingezogen", erzählte Trainer Schäbitz. Die Norddeutschen gewannen erwartungsgemäß deutlich mit 2:0 (15:7, 15:7), auch wenn sich die Etzbacherinnen wacker schlugen.
Im dritten Spiel war dann Schluss für die Schäbitzens. Gegen Jäger/Krebs (Berlin/Hamburg) kämpften sie sich zwar nach einem vergebenen Satz noch zurück, unterlagen dann aber knapp 1:2 (11:15, 15:8, 10:15). Damit beendeten die Schwestern das Turnier auf dem 9. Platz. Währenddessen hatten Terkowsky/Sartor ihr zweites Spiel 2:0 (15:13, 15:6) gewonnen und bügelten damit ihre schwächere Leistung der Auftaktpartie aus. Aber auch sie mussten sich dann mit einer 1:2-Niederlage (15:12, 9:15, 12:15) ihren Gegnerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn beugen und landeten am Ende auf dem 13. Platz. „Es war etwas ärgerlich, dass beide Teams ihr letztes Spiel 1:2 verloren haben. Das waren beides ordentliche Spiele, die wir mit etwas Glück auch hätten gewinnen können.", merkte Schäbitz an, der mit seinen Duos ansonsten aber zufrieden war.