Vereinsinternes Herbstfest am 24.09.2021

Liebe Mitglieder,

seit März 2020 schränkt uns die Corona-Pandemie nun schon in allen Bereichen des Lebens erheblich ein. Auch alle Aktivitäten rund um den Verein standen in den letzten eineinhalb Jahren weitestgehend still. Mit der nun täglich steigenden Impfquote kehrt glücklicherweise auch unser geselliges Vereinsleben langsam zurück.

Trotz der langen Pause hatten wir nur wenige Vereinsaustritte zu verzeichnen. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich.

Hierfür möchten wir uns bei all unseren Mitgliedern bedanken und laden deshalb zu einem

vereinsinternen Herbstfest

ein.

Wann: Freitag, den 24.09.2021 um 17:30 Uhr

Wo: Industriepark Etzbach – überdachte Fläche zwischen Halle 5 und 6

Die Veranstaltung wird gemäß der aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz durchgeführt. Teilnehmen können deshalb nur Mitglieder die Geimpft, Genesen oder Getestet sind (3G-Regel).

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung bis spätestens 19.09.2021 bei Julian Schröder (0151/50 11 1991 oder julian.schroeder@t-online.de).

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

– Der Vorstand –

Webseite in der Überarbeitung

Aufgrund eines nicht nachvollziehbaren Problems wurde die Installation der alten Webseite komplett zerstört und konnte auch mit einem Backup nicht wiederhergestellt werden.

Es ist uns aber gelungen, alle Daten zu retten und zunächst zumindest auch die Texte wiederherzustellen.

Im Zuge dessen haben wir uns überlegt, das Layout zu überarbeiten. Dies wird in Kürze nach und nach erfolgen.

Wir bitten daher um Verständnis für das „provisorische Layout“.

Der Vorstand

Mitgliederinformation

Wie im letzten Jahr auch schon hat der Vorstand ebenfalls für 2021 beschlossen, dass die Mitglieder, wenn sie es wünschen und durch die Corona-Pandemie finanzielle Einbußen haben, einen Antrag zum Erlass der anteiligen Beiträge für sechs Monate stellen können.

Das Antragsformular ist auf der dieser Internetseite unter der Rubrik Corona zu finden.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Vereinsmitglieder,

wir laden euch herzlich zur Mitgliederversammlung der SSG Etzbach e.V. am
16. September 2021 um 19.00 Uhr
in das Bürgerhaus Etzbach ein.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder
  3. Bericht des Vorstandes
  4. a) allgemeiner Teil
  5. b) sportlicher Teil
  6. c) Jugendvertretung
  7. Kassenbericht
  8. Bericht der Kassenprüfer
  9. Entlastung des Vorstandes
  10. Ehrungen
  11. Wahl eines Versammlungsleiters
  12. Wahlen zum Vorstand
  13. Bestätigung der von der Jugendversammlung gewählten Jugendvertretung
  14. Wahl eines Kassenprüfers
  15. Programm für das Geschäftsjahr 2021/22
  16. Verschiedenes

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Jahreshauptversammlung nach den entsprechenden Hygienemaßnahmen durchgeführt wird.

Trotz Corona liegt es uns, als Vorstand, am Herzen das Vereinsleben unter Wahrung der Gesundheit eines jeden Mitglieds aufrecht zu erhalten. Dazu brauchen wir gleichermaßen eure Unterstützung, auch im Rahmen der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung. Daher bitten wir euch ebenfalls um die Einhaltung der 3G-Regeln.

Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder ab dem 16. Lebensjahr, wählbar ab dem 18. Lebensjahr.

Wir bitten weitere Anträge zur Tagesordnung bis spätestens 9. September 2021 beim Vorstand schriftlich einzureichen:

  1. Vorsitzender: Julian Schröder, Leystr. 21, 57539 Etzbach
  2. Vorsitzende: Sarah Gerhards, Drosselweg 3, 57539 Etzbach

Per Mail: ssg-etzbach@web.de

Wir freuen uns euch am 16. September begrüßen zu können.

Sportliche Grüße
Der Vorstand

 

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Saison wird ausgesetzt: Lange Pause für Etzbacher Teams

Einen Angriffsschlag wie diesen wird Jonathan Troche wohl für lange Zeit erst mal nur noch im Training mit der SSG Etzbach setzen können. Foto: balu

Wenn die Volleyballer der SSG Etzbach in der kommenden Woche ihre über die Herbstferien eingelegte Pause beenden, werden sie ihr Trainingspensum von ursprünglich zwei auf nur noch eine Einheit in der Woche reduzieren. Ob sich damit nach der Rückkehr in die Rheinland-Pfalz-Liga bestehen lässt? „Wir wollen wenigstens dabeibleiben“, sagt Spielertrainer Julian Schröder. Gemeint ist damit das Hobby an sich. Denn Volleyball als Wettkampfsport wird es weder für die SSG-Männer in der Landesliga noch für das Verbandsliga-Team der Frauen in diesem Jahr geben. Diesen Beschluss verkündete vor wenigen Tagen der Volleyball-Verband Rheinland-Pfalz (VVRP).
In der auf der Internetseite des Verbandes öffentlich einsehbaren Mitteilung des Landesspielausschusses und des VVRP-Vorstands ist davon die Rede, dass der Beschluss, den Spielbetrieb in den Verbands- und Rheinland-Pfalz-Ligen für die Saison 2020/21 auszusetzen, auch „auf Grundlage der ausführlichen Antworten, Wünsche und Bedenken der Mannschaften“ getroffen wurde. Ihre Bedenken hatte auch die SSG Etzbach geäußert, wie Julian Schröder, der nicht nur Spielertrainer der Männermannschaft, sondern auch Vorsitzender des Vereins ist, erzählt. „Der Verband hatte im Laufe der vergangenen Woche ein Hygienekonzept herausgegeben mit Bedingungen, nach denen die Saison hätte durchgeführt werden sollen“, verrät Schröder. Dabei sei den Vereinen bis zum Freitag der Vorwoche ein Rückzugsrecht eingeräumt worden, das keinen Abstieg nach sich gezogen hätte, und von dem letztlich offenbar nicht nur die Etzbacher Gebrauch gemacht hätten.
Dass es so gekommen ist, überrascht angesichts einiger der aufgestellten Vorschriften nicht. Laut Schröder beinhaltete eine davon den sofortigen Spielabbruch, sobald die Temperatur in der Halle unter den Wert von 10 Grad Celsius falle. „Wenn man allein sieht, dass bei uns im Kreis Altenkirchen derzeit die Sporthallen nur bei durchgehend geöffneten Fenstern und Türen genutzt werden dürfen, und dadurch im bevorstehenden Herbst und Winter die Temperatur kaum über dem besagten Wert hätte gehalten werden können, so hätte die Teilnahme am Spielbetrieb für uns überhaupt keinen Sinn gemacht“, erklärt Schröder. Und noch eine weitere Bedingung schreckte die Etzbacher ab. So hätten bei den auf dieser Ebene obligatorischen Dreier-Spieltagen, an denen die Heimmannschaft zwei Gegner empfängt, zwischen jeder Begegnung vom Schiedsrichterstuhl und den Reservebänken über die Netzpfosten bis hin zu den Bällen sämtliche Utensilien desinfiziert werden müssen. Unabhängig vom enormen Aufwand, der damit einhergegangen wäre, hätte das noch von einer neutralen Person kontrolliert werden sollen. „Jemanden dafür zu finden, wäre schwierig geworden“, ist sich Schröder sicher. Zumal der Verband die Haftung für etwaige Schäden durch mögliche Ansteckungen „zu 100 Prozent auf die Vereine übertragen hätte“, wie Schröder anmerkt. Ein Risiko, dem sich wohl kein Verein hätte aussetzen wollen.
Innerhalb der SSG Etzbach habe jeder die Entscheidung auf einen Teilnahmeverzicht am Spielbetrieb mitgetragen, verrät Schröder. „Der Tenor dabei war, dass Volleyball für uns alle immer noch ein Hobby ist, das Spaß machen soll. Und das hätte es unter den genannten Bedingungen nicht getan.“ Dass der Etzbacher Verzicht nun hinfällig ist, begrüßt der SSG-Vorsitzende: „Wenn man sich die steigenden Fallzahlen ansieht und das bei Hallensportarten erhöhte Infektionsrisiko, dann finde ich es absolut richtig, die Saison auszusetzen.“
Zwar hielt sich der VVRP in seiner Mitteilung die Möglichkeit offen, „bei gravierenden Änderungen bezüglich der Beurteilung der Situation“ gegebenenfalls einen „vereinfachten Spielmodus“ auf die Beine zu stellen, wofür sich dann auch die entsprechenden Gremien nochmals zusammensetzen würden. Doch ein solches Szenario stufen die Verantwortlichen selbst als „sehr unrealistisch“ ein.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 23.10.2020

Etzbacher Teams bereiten sich auf das Ungewisse vor

Der verschobene Saisonstart ist nicht das einzige Problem

Wer dieser Tage auf der Internetseite des Volleyballverbandes Rheinland-Pfalz nachsehen will, wer wann gegen wen spielt, der wird bei den Spielklassen auf Landesebene zwar Paarungen vorfinden, nicht aber Datum und Uhrzeit. „Termin folgt“ ist jeder Begegnung vorangestellt. Wer herausfinden will, was es damit auf sich hat, der wird dann auf der Startseite fündig. Dort ist in einem Eintrag vom 31. August davon die Rede, dass der Saisonstart 2020/21 in den Rheinland-Pfalz- und Verbandsligen „bis nach den Herbstferien“ wird.
Doch ob dementsprechend auch die Männer und Frauen der SSG Etzbach dann endlich wieder im Wettkampf ans Netz treten dürfen, da ist Julian Schröder eher skeptisch. „Ein Saisonstart Ende Oktober mag der aktuelle Stand sein. Aber das kann nächste Woche schon wieder ganz anders aussehen“, meint der SSG-Vorsitzende.
Zurzeit befinden sich die in die Rheinland-Pfalz-Liga aufgestiegenen Männer, deren Spielertrainer Schröder ist, und die weiterhin in der Verbandsliga gemeldeten Frauen bereits „in der zweiten Saisonvorbereitung“, wie Schröder es nennt. Gemeint ist damit, dass die beiden Teams ursprünglich auf einen Start wie gehabt im September hingearbeitet hatten, ehe dieser auf Ende Oktober verschoben wurde – frühestens. Denn dass sich das Ganze noch weiter hinauszögert, ist nicht unwahrscheinlich. Die daraus resultierende Ungewissheit, wann es losgeht, mache sich auch in der Motivation bemerkbar. „Es kommt schon häufiger vor, dass einer mal kurzfristig fürs Training absagt“, verrät Schröder.
Wie es sich für eine Saisonvorbereitung gehört, trainieren die Etzbacher Volleyballer wieder im gewohnten Rhythmus montags und freitags. Allerdings stellt sich hier die Frage, wie lange das noch möglich ist. Denn gemäß den Vorgaben von Träger und Gesundheitsamt ist die Nutzung der Sporthallen im Landkreis Altenkirchen nur bei ausreichender Belüftung, also bei geöffneten Fenstern und Türen gestattet. In der Praxis war das dank des herrlichen Spätsommers bislang problemlos möglich. Doch der Herbst naht – und dann könnte es den Etzbachern so ergehen, wie einigen ihrer Gegner in der Rheinland-Pfalz-Liga schon die ganze Zeit. „Gerade in den Ballungszentren Mainz und Trier gibt es nach wie vor einige Hallen, die nicht genutzt werden dürfen“, weiß Schröder um die Problematik, dass die Verordnungen von Landkreis zu Landkreis variieren, was letztlich auch einen fairen Wettbewerb nahezu unmöglich macht.
Bezogen auf die Volleyballsaison 2020/21 bleibt also vieles ungewiss. Doch während die Landesliga-Männer und die Verbandsliga-Frauen der SSG Etzbach zumindest hoffen dürfen, dass für sie Ende Oktober wirklich der erste Aufschlag erfolgt, so wurden auf unterster Ebene bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Demnach steht fest, dass in sämtlichen Bezirken innerhalb des Volleyballverbandes Rheinland in diesem Jahr gar nicht mehr gespielt wird.
Ob Tim Kölschbach (beim Schlag) und seine Mitspieler der SSG Etzbach ab Ende Oktober wieder um Punkte spielen dürfen, ist äußerst fraglich.
Foto: balu

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe H vom 24.09.2020

SSG sagt Ja zum Aufstieg

Etzbacher Männer sind wieder Landesligist

Die Volleyballer der SSG Etzbach schlagen in der kommenden Saison wieder in der Rheinland-Pfalz-Liga auf. „Wir haben uns dafür entschieden und für die Landesliga gemeldet“, teilte Spielertrainer Julian Schröder am Wochenende mit. In Anbetracht neuer Entwicklungen hinsichtlich der Wertung der Saison 2019/20 wollten sich die SSG-Männer, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs die Tabelle der Verbandsliga Nord anführten, noch mal beratschlagen, ob sie von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch machen würden. Denn durch den Beschluss des Volleyballverbands Rheinland-Pfalz, jedem Team, das noch die Möglichkeit zum Aufstieg hatte, dieses Recht auch einzuräumen, und gleichermaßen diejenigen Mannschaften, die rechnerisch noch die Chance auf den Klassenverbleib hatten, nicht mit dem Abstieg zu bestrafen, hätte den Etzbachern eine 15er-Liga und damit erhöhter Aufwand „gedroht“. „Aktuell haben elf Teams für die Landesliga gemeldet“, beschwichtigt Schröder, der nicht davon ausgeht, dass es noch mehr werden.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 06.04.2020

Keine Absteiger, aber dafür jede Menge Aufsteiger

Könnte mit der SSG Etzbach in der kommenden Saison wieder in der Landesliga aufschlagen: Spielertrainer Julian Schröder. Foto: balu

Nach Entscheidung des VVRP werden viele Klassen aufgestockt – Etzbachs Männer in 14er-Liga?

Der Volleyballverband Rheinland-Pfalz hat eine Regelung gefunden, wie die Tabellenstände der vorzeitig beendeten Spielzeit zu werten sind. „Wir haben uns den Regeln, die der Deutsche Volleyballverband aufgestellt hat, angeschlossen“, sagt Rainer Strohbach, der Vizepräsident des Volleyballverbands Rheinland-Pfalz.
Demnach wird es auf rheinland-pfälzischer Ebene keinen offiziellen Meister geben. „Keine Mannschaft stand so weit vorne, dass sie nicht noch hätte eingeholt werden können, und nur dann hätte sie auch offiziell den Titel erhalten“, erklärt Strohbach. Aufsteiger aber gibt es – und zwar mitunter eine ganze Menge. „Alle Mannschaften, die auf einem Aufstiegsplatz stehen oder rechnerisch noch einen Aufstiegsplatz hätten erreichen können, haben das Recht zum Aufstieg“, erläutert Strohbach und verrät: „Es gibt Ligen, da sind das bis zu vier Mannschaften.“ Ob die Vereine ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, müssen sie dem Verband bis zum 30. April mitteilen.
Analog zum Aufstieg geht es im Tabellenkeller der rheinland-pfälzischen Volleyballligen zu. „Alle Mannschaften, die rechnerisch den Klassenverbleib hätten schaffen können, steigen auch nicht ab“, bestätigt Strohbach und ergänzt: „Das führt dazu, dass Ligen aufgestockt werden.“ Strohbach stellt außerdem klar, dass die Regelungen auch auf den Bezirksebenen übernommen werden.
Und wie denken die Verbandsligateams der SSG Etzbach über diese Entscheidung? Die Frauen betrifft das zunächst mal nur am Rande, denn sie hätten im Falle der Meisterschaft, auf die sie als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen beste Chancen hatten, ohnehin auf den Aufstieg verzichtet. Das hatte Trainer Hans-Jürgen Schröder schon länger angedeutet und wurde den Entscheidern beim Verband nun zu Wochenbeginn auch so mitgeteilt, als die betroffenen Vereine schon mal eine Tendenz abgeben sollten, ob sie bereit wären aufzusteigen.
Die Männer hingegen, die in der Verbandsliga Nord ebenfalls an der Spitze standen, würden grundsätzlich gerne in die Rheinland-Pfalz-Liga zurückkehren. Doch in Anbetracht der Konsequenzen, die die Entscheidung der VVRP nach sich zieht, will Spielertrainer noch mal genauer bei seinen Mitspielern nachhören, ob es dabei bleibt. Denn theoretisch könnte ein Aufstieg mit einem erheblich größeren Aufwand verbunden sein, wie Schröder vorrechnet: „Bei uns in der Nord-Staffel können drei Teams aufsteigen, in der Süd-Staffel sogar vier. Selbst wenn in der Rheinland-Pfalz-Liga die beiden Teams, die noch hätten Meister werden können, in die Oberliga gehen, könnten wir in der nächsten Saison in einer Liga mit 14 Mannschaften spielen. Dann müssten wir nicht mehr nur alle zwei Wochen ran, sondern jedes Wochenende.“ Und das bei Touren durch das gesamte Bundesland.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 04.04.2020

Etzbachs Männer verlieren das Spitzenspiel glatt


Mit einem Doppelblock wie hier gegen Jonathan Troche zog die TG Konz der SSG Etzbach den Zahn, entschied das Spitzenspiel klar für sich und machte damit das Titelrennen wieder spannend.

Titelrennen ist wieder offen – Frauen der SSG haben doppelten Grund zur Freude

Die Volleyballteams der SSG Etzbach waren in der Verbandsliga am Wochenende wieder gefordert.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Mendig 3:0 (25:15, 25:20, 25:19); SSG Etzbach – TG Konz 0:3 (19:25, 20:25, 20:25).
Beim letzten Heimspieltag der Saison ging der Plan der Etzbacher zunächst auf. Wie von Spielertrainer Julian Schröder angekündigt, drängte die SSG in der Partie gegen den VC Mendig auf eine schnelle Entscheidung, um mit genügend Kraftreserven ins anschließende Gipfeltreffen gegen Verfolger Konz gehen zu können. Doch bereits während sich die Etzbacher gegen jene Mannschaft, die ihnen in der Hinrunde die bis dahin einzige Saisonniederlage zugefügt hatte, den glatten Erfolg herausspielten, war für Schröder erkennbar, dass er und seine Mitstreiter an diesem Samstagnachmittag nicht an ihre Leistungsgrenze herankommen würden. „Das erste Spiel war noch solide, aber schon weit entfernt von dem, was wir in den Spielen zuvor gezeigt hatten.“
Da die Konzer ihrerseits im anschließenden Spitzenspiel obendrein eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ablieferten, erklärt den deutlichen Ausgang der Begegnung. „Wir hingegen haben schon beim Aufschlag viele Fehler gemacht und auch die Annahmen nicht so nach vorne gebracht, um unsere Angreifer in gute Positionen bringen zu können“, analysierte Schröder hinterher. Dass es die Etzbacher dann zumeist über die Außen probierten, stellten die Gäste von der luxemburgischen Grenze zügig fest und konterten dieses Vorhaben stets mit einem Doppelblock, womit sie dem Tabellenführer schließlich den Zahn zogen. „Konz war uns eigentlich in allen Bereichen überlegen und hat auch in der Höhe verdient gewonnen“, wollte Schröder auch nicht als Ausrede gelten lassen, dass Erwin Tjart in der Mitte des zweiten Satzes verletzt ausschied.
Statt eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft herbeigeführt zu haben, wird es an den verbleibenden beiden Wochenenden der Saison noch mal spannend im Titelrennen. Gewinnen sowohl Etzbach als auch Konz ihre restlichen Partien, stünden am Ende beide Teams punktgleich an der Spitze. Weil aber die SSG mehr Siege errungen hat, was noch vor dem direkten Vergleich als ausschlaggebendes Kriterium herangezogen wird, haben es Schröder und Co. nach wie vor in der eigenen Hand.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Aurand, Dyck, Holst.

Verbandsliga Frauen
FC Wierschem II – SSG Etzbach 1:3 (25:18, 24:26, 16:25, 15:25).
Am Ende sind es zwar die drei Punkte geworden, die die SSG in Wierschem fest eingeplant hatte. Doch das Schlusslicht machte den Etzbacherinnen vor allem in den ersten beiden Sätzen das Leben schwer. Im sehr engen zweiten Durchgang verhinderte der Tabellenführer nur gerade so einen 0:2-Rückstand. „Wenn wir den kassiert hätten, wäre das Spiel für uns verloren gegangen“, war sich SSG-Coach Hans-Jürgen Schröder hinterher ziemlich sicher. Dass seine Mannschaft überhaupt in derartige Nöte geraten war, hatte erheblich damit zu tun, dass es für die zuletzt grippegeschwächte Jasmin Kaczynski gegen Mitte des zweiten Satzes nicht mehr weiterging und daraufhin Improvisationskunst gefragt war. Denn ehe Schröder zwischen Satz zwei und drei die letztlich gewinnbringende Umstellung vornehmen durfte, musste unter anderem Veronika Kaczynski auf der für sie ungewohnten Position im Mittelblock einspringen, was sie aber mit Bravour meisterte und damit großen Anteil daran hatte, dass den Etzbacherinnen noch die Kehrtwende gelang.
Apropos Kehrtwende: Mit einer solchen sorgte Wierschem im folgenden Duell gegen SSG-Verfolger SV Haag für Aufsehen. Mit 0:2 lag die FC-Reserve bereits zurück, spielte dann aber groß auf und sorgte mit einem 3:2-Erfolg dafür, dass die Etzbacherinnen die Liga nun wieder mit vier statt nur mit zwei Punkten Vorsprung anführen
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler, Koslowski.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 02.03.2020