Archiv für den Monat: Oktober 2019

Etzbach lässt nur kurz Spannung aufkommen

  Männer souverän, Frauen neben sich

  Gegen die kraftvollen Schläge von Etzbachs Erwin Tjart (rechts) konnte die Spvgg Burgbrohl selbst mit einem Doppelblock nichts ausrichten.

Die Volleyballer der SSG Etzbach haben ihren ersten Heimspieltag genutzt, um sich in der Verbandsliga Nord wieder in die Spitzengruppe vorzuschieben. Derweil gaben die Frauen ihren ersten Punkt ab.

Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – Spvgg Burgbrohl 3:0 (25:20, 25:15, 25:20); SSG Etzbach – Westerwald Volleys II 3:0 (25:13, 25:13, 25:18). Besser hätte es für die Etzbacher wahrlich nicht laufen können. Nicht nur nach Sätzen, sondern auch gemessen an den Resultaten der einzelnen Durchgänge ließ die SSG in ihren beiden Heimspielen nichts anbrennen. Eine knifflige Phase galt es für die Mannschaft um Spielertrainer Julian Schröder allerdings doch zu überstehen. Im dritten Satz der ersten Partie lag sie bereits mit 19:12 vorne, fühlte sich anschließend aber offenbar zu sicher, sodass Burgbrohl mit sieben erzielten Punkten am Stück zum Ausgleich kam. „Glücklicherweise haben wir danach aber wieder die Kurve bekommen“, meinte Schröder. „Wenn wir den Satz noch abgeben, kann so ein Spiel auch noch mal komplett kippen“, weiß der Spielertrainer aus Erfahrung. Letztlich entschieden die Etzbacher dieses erste Duell über die Aufschläge, mit denen sie den Gegner schon bei der Annahme unter Druck setzten.
Was sollte danach schon schiefgehen gegen den Tabellenletzten? Gar nichts, wie sich herausstellte. Wohl auch deshalb, weil die SSG-Männer weiter konzentriert zu Werke gingen, um nicht die erste Mannschaft zu sein, die dem Schlusslicht den ersten Satzgewinn ermöglicht hat. Im Gefühl des sicheren Sieges nutzte Schröder dann auch die Gelegenheit und ermöglichte Jonathan Jung und Robin Aurand ihre ersten Einsätze im organisierten Volleyballsport.
SSG Etzbach: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Vargas-Orta, Troche, Aurand, Jung.

Verbandsliga Frauen
Etzbach – Westerwald Volleys 3:2 (27:25, 21:25, 24:26, 26:24, 3:15). Die SSG, die in ihren drei vorangegangenen Saisonspielen noch keinen Punkt abgegeben hatte, tat sich schwerer als erwartet und hatten bis zum Entscheidungssatz sogar weniger Punkte gemacht als der Gegner. Umso überraschender war dann der Ausgang ebenjenes fünften Durchgangs, in dem die gastgebenden Kombinierten aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen plötzlich einbrachen. „Die Mädels standen etwas neben sich“, fasste denn auch Hans-Jürgen Schröder den Auftritt seiner SSG-Mannschaft zusammen, aus der nach Meinung des Trainers eine Spielerin dann aber doch herausstach. „Simone Fast hat echt klasse gespielt, ohne sie hätte es schlecht für uns ausgesehen“, lobte Schröder die aus der Reserve aufgerückte Außenspielerin, die im Verlauf des ersten Satzes für Anna Birkhölzer ins Spiel gekommen war, die nach ihrem im Januar erlittenen Kreuzbandriss noch nicht zu ihrer alten Form zurückgefunden hat. Andreas Hundhammer
SSG Etzbach: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Seiler, Fast.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 29.10.2019 (Ausgabe H)

SSG-Männer wollen mit zwei Siegen vorrücken

 Etzbacher Frauen können Spitzenposition untermauern

Holen Janina Kreß (links) und ihre Mitspielerinnen der SSG Etzbach am Sonntag den nächsten Dreier? Foto: balu

Fünf Wochen sind vergangen, seit die Verbandsliga-Volleyballteams der SSG Etzbach ihren letzten Wettkampf bestritten. An diesem Sonntag greifen sie wieder ins Geschehen ein.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – Spvgg Burgbrohl + Westerwald Volleys II (So., ab 14 Uhr). Vor dem ersten Heimspieltag der Saison gibt Julian Schröder ein klares Ziel aus. „Wir wollen beide Spiele gewinnen“, sagt der Spielertrainer, der mit seiner SSG unbedingt verhindern will, die vorderen Tabellenplätze aus den Augen zu verlieren und damit das Saisonziel schon frühzeitig nach unten korrigieren zu müssen. Holen die Etzbacher am Sonntagnachmittag hingegen die maximale Ausbeute von sechs Punkten, wären sie wieder oben dran. Dabei wird es auch darauf ankommen, wie schnell sich Schröder und Co. auf die Gegner einstellen können, die den Etzbachern völlig unbekannt sind. Gemessen am Tabellenstand scheint Burgbrohl jedoch ein Kontrahent auf Augenhöhe zu sein, während die SSG in der zweiten Partie gegen die Kombinierten aus Ransbach-Baumbach und Dernbach, die ohne Satzgewinn am Tabellenende stehen, klarer Favorit sein dürften. „Wenn wir unsere Leistung bringen, stehen die Chancen gut, beide Spiele zu gewinnen“, will Schröder auch nicht als Ausrede gelten lassen, dass mit Libero Andreas Neufeld einer der besten Annahmespieler in Reihen der SSG krankheitsbedingt ausfällt.
Verbandsliga Frauen
Westerwald Volleys – SSG Etzbach (So., ab 12 Uhr). An der angespannten Personalsituation hat sich bei den SSG-Frauen nicht geändert. Simone Fast wird aus der zweiten Mannschaft ins Aufgebot der Ersten hinzustoßen, um den Ausfall von Janina Pattberg zu kompensieren. Damit stehen Trainer Hans-Jürgen Schröder in Ransbach-Baumbach wenigstens acht Spielerinnen zur Verfügung, darunter allerdings auch Anna Birkhölzer, die nach ihrem im Januar erlittenen Kreuzbandriss noch nicht wieder ganz rund läuft, wie Schröder erzählt. Trotzdem sind die Etzbacherinnen als klarer Spitzenreiter mit neun Punkten Favorit gegen die Westerwald-Volleys, die aus ihren zwei Spielen bislang vier Zähler holten.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 26.10.2019 (Ausgabe H)