Archiv für den Monat: Januar 2020

SSG Etzbach nutzt Konzer Patzer konsequent aus

 Ein überaus erfolgreiches Wochenende erlebten die Volleyballer der SSG Etzbach: Sowohl die Männer bei den Westerwald Volleys II als auch die Frauen in Ehrang siegten ohne Satzverlust.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach 0:3 (14:25, 20:25, 15:25).
Der zweite Plan des Wochenendes war für die SSG-Männer bereits vor dem ersten aufgegangen. Schon am Samstag hatte nämlich Verfolger Konz in einem seiner beiden Heimspiele Punkte liegen gelassen, sodass die Etzbacher im Nachgang ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen konnten. Entsprechend groß sei die Motivation gewesen, beim Schlusslicht den erwartbaren klaren Sieg einzufahren, meinte Spielertrainer Julian Schröder, der hinterher allerdings auch konstatierte: „Das war sicherlich nicht unser bestes Saisonspiel gewesen.“ Denn auch wenn die Etzbacher die Angelegenheit glatt in drei Sätzen regelten, hatten sie in jedem Durchgang auch Phasen, in denen sie das Spiel offensichtlich zu locker nahmen. So beispielsweise gleich zu Spielbeginn, als es die gastgebenden Kombinierten aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach schafften, bis zum Zwischenstand von 12:12 mitzuhalten, ehe die SSG davonzog. „Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, meinte Schröder, der dieses Gefühl nutzte, um Marcel Mertgen zu seinem Debüt zu verhelfen. Der Mittelblocker, der ebenso wie die zu Saisonbeginn hinzugestoßenen Robin Aurand und Jonathan Troche zuvor nur hobbymäßig gespielt hatte, kam über zwei Sätze zum Einsatz und machte seine Sache laut Schröder ganz ordentlich.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Hombach, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Jung, Dyck, Mertgen

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach 0:3 (13:25, 13:25, 11:25).
Viel zu erzählen hatte Hans-Jürgen Schröder nicht, dafür verlief die Partie seiner Etzbacherinnen bei den abstiegsgefährdeten Ehrangern zu einseitig. Aus einer guten Mannschaftsleistung stach für den Trainer Veronika Kaczynski noch hervor, die im Angriff und der Annahme glänzte. Weil der ungefährdete Erfolg für den Spitzenreiter nach weniger als einer Stunde in trockenen Tüchern war, machte sich Schröder leise Hoffnungen, bis zum ARD-„Tatort“ wieder daheim zu sein. Ob er das schaffte, ist nicht überliefert.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 27.01.2020

Pflichtsieg kann für die SSG einiges Wert sein

Etzbacher Teams sind am Sonntag klar in der Favoritenrolle

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga am Sonntag auswärts gefordert, wobei die Männer eine um einiges kürzere Anfahrt vor sich haben als die Frauen.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach (So., 14 Uhr, in Ransbach-Baumbach – Hinrunde 0:3).
Im Gegensatz zum Gastspiel in Konz vor zwei Wochen steht den SSG-Männern an diesem Sonntag eine weitaus kürzere Anfahrt bevor, und vom Papier her auch eine leichtere Aufgabe. Denn die Zweitvertretung der Spielgemeinschaft aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach steht aktuell ganz unten in der Tabelle. Dass die Rollen damit klar verteilt sind, weiß auch Etzbachs Spielertrainer Julian Schröder: „Wir treffen als Erster auf den Letzten, deshalb fahren wir natürlich dahin, um zu gewinnen, und zwar am liebsten glatt.“ Also genau so wie in der Hinrunde, als die SSG in drei Sätzen kurzen Prozess machte. Generell haben die Gastgeber in bisher neun Spielen erst drei Sätze gewonnen, allesamt im Kellerduell gegen den VBC Ediger. „Aber im Sport sind genau solche Spiele manchmal auch die schwersten“, warnt Schröder davor, den Gegner zu unterschätzen. Sollten die Etzbacher aber ihr Potenzial annähernd ausschöpfen, dürfte auch ohne die fehlenden Farzan Hassani und Robin Aurand sowie eventuell noch den in der Nacht auf Sonntag aus dem Urlaub zurückkehrenden René Gerhards einem klaren Erfolg nicht im Weg stehen. Und der könnte dann unter Umständen einiges Wert sein, denn bereits am Samstag sind in Konz die drei ärgsten Verfolger unter sich und nehmen sich gegenseitig die Punkte.

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach (So., 14 Uhr – Hinrunde 1:3).
Die letzte richtig weite Auswärtsfahrt dieser Saison steht den SSG-Frauen am kommenden Sonntag bevor. Dabei sind die Rollen klar zugunsten der Gäste von der Sieg verteilt. War der TV Ehrang in der zurückliegenden Spielzeit noch furios mit fünf Siegen am Stück gestartet, ehe er nach und nach in den Tabellenkeller abrutschte, so befinden sich die Gastgeberinnen diesmal von Beginn an im Abstiegskampf. Und wenn es nach Hans-Jürgen Schröder geht, sollen sie auch weiterhin da bleiben. „Sollten wir auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga spielen, wäre es nicht schlecht, wenn wir diese weite Auswärtstour nicht mehr auf uns nehmen müssten“, erklärt der Etzbacher Trainer. Er selbst macht seiner Mannschaft, die am Sonntagmorgen mit dem gewohnten Stamm von acht Spielerinnen gen Trier aufbricht, keinen Druck. „Wir haben nichts zu verlieren und spielen locker auf“, verspürt Schröder nach wie vor nicht den Zwang, Erster werden zu müssen.

Quelle: Rhein-Zeitung  (Ausgabe H) vom 24.01.2020

Derby findet eindeutigen Sieger

Überraschend deutlich verlor die Reserve der SSG Etzbach (hier mit Alisha Schneider im blauen Trikot) in der Volleyball-Bezirksklasse der Frauen das Derby gegen die DJK Herdorf (am Netz mit Selina Müller). Beim 0:3 waren die Gastgeberinnen in allen drei Sätzen klar unterlegen schafften jeweils nur 14, 13 beziehungsweise 12 Punkte. Im zweiten Spiel gegen Schlusslicht Vallendar III berappelten sich die Etzbacherinnen dann und siegten standesgemäß mit 3:0.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.0.2020

Konzer „Zwietracht“ spielt SSG in die Karten

Etzbacher Männer sind nach 3:0 alleiniger Tabellenführer – Frauen bauen Vorsprung an der Spitze aus

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga Nord der Männer und Frauen optimal in die Rückrunde gestartet.
Verbandsliga Männer
TG Konz II – SSG Etzbach 0:3 (16:25, 21:25, 14:25).
Die Etzbacher setzten ihr Vorhaben, zu jeder Zeit Herr der Lage sein zu wollen, weitestgehend um und gewannen am Ende glatt. Dabei hatte der Tag noch mit der kurzfristigen Absage von Henry Dyck begonnen, der also auf der Zuspielerposition ersetzt werden musste, was Michael Vargas-Orta in bravouröser Manier tat. „Da zahlte sich die Breite, die wir in dieser Saison im Kader haben, aus“, freute sich SSG-Spielertrainer Julian Schröder. Nach klar gewonnenem ersten Satz gerieten die Etzbacher im zweiten Durchgang ins Schwitzen. „Da hatten wir einen kleinen Hänger drin“, beschrieb Schröder die Schwächephase, die der Gegner zu einer zwischenzeitlichen 17:10-Führung ausnutzte. „Danach hat sich aber gezeigt, dass wir gut drauf und in der Lage sind, solche Rückstände noch zu drehen“, zeigte sich Schröder zufrieden, dass er und seine Mitspieler statt des drohenden Satzausgleichs doch noch die Führung ausbauten. Damit war dann auch die Gegenwehr aufseiten der Gastgeber gebrochen und der siebte Dreier im neunten Spiel für Schröder und Co. nur noch Formsache. Die Konstellation, dass die erste Garde der TG Konz in diesem Duell das Schiedsgericht stellte, machte sich letztlich nicht negativ bemerkbar. Kurioserweise trotzte die Reserve zuvor ihrer eigenen ersten Mannschaft, die bis dato punktgleich mit den Etzbachern an der Tabellenspitze gelegen hatte, einen Punkt ab, sodass die SSG nun allein auf Platz eins steht.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Aurand.
Verbandsliga Frauen
TV Feldkirchen II – SSG Etzbach 1:3 (17:25, 25:23, 9:25, 14:25).
Von einer „eigentlich deutlichen Angelegenheit“ sprach Hans-Jürgen Schröder hinterher. Nur im zweiten Satz, den die Etzbacher in der Sporthalle des Neuwieder Stadtteils Niederbieber verloren, hätten seine Spielerinnen zu viele Eigenfehler produziert, fand der SSG-Trainer. Beispielsweise den zum letztlich entscheidenden Punkt, als die Gäste einen gegnerischen Angriff, der wohl im Aus gelandet wäre, noch einmal selbst scharf machten, und den Ball anschließend nicht mehr übers Netz brachten. „Nach so langer Pause wieder reinzukommen, ist nicht einfach“, meinte Schröder, den es umso mehr überraschte, dass seine Mannschaft gut loslegte und auch nach dem Satzausgleich in Ruhe die drei Punkte einfuhr. Ein Sonderlob verdiente sich dabei Janina Kreß, die auf der Mittelposition sowohl im Block als auch im Angriff eine starke Leistung zeigte. Viele Punkte sicherten zudem Jana Birkhölzer und Jennifer Seiler mit ihren Aufschlägen. Hier lief vor allem Birkhölzer im dritten Durchgang zu Hochform auf und verwandelte rund ein Dutzend ihrer Angaben.
Weil der SV Haag, der den Etzbacherinnen im alten Jahr die bislang einzige Niederlage zugefügt hatte, in Asbach nur mit 3:2 gewann, vergrößerten die SSG-Frauen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Zähler.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler, Hahmann.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.01.2020

Brisante Konstellation bei Etzbacher Auswärtsspiel

SSG-Teams starten in die Rückserie
Vier Wochen nach dem letzten Hinrundenspieltag starten die in der Verbandsliga aufschlagenden Volleyballteams der SSG Etzbach an diesem Wochenende in die Rückserie.
Verbandsliga Männer
TG Konz II – SSG Etzbach (Sa., 15 Uhr). Nachdem die Etzbacher zum Jahresabschluss dank eines 3:2-Erfolgs im Spitzenspiel bei der TG Konz die Tabellenführung verteidigt haben, gönnte sich die Mannschaft um Spielertrainer Julian Schröder erst mal eine Auszeit. Erst am Mittwoch dieser Woche nahm die SSG das Training wieder auf. Zum Einstieg ins neue Jahr steht den Etzbachern erneut die rund zweieinhalbstündige Fahrt nach Konz bevor, wo es diesmal allerdings „nur“ gegen die zweite Garde der TG geht. Dass das Schiedsgericht dabei von der ersten Mannschaft gestellt wird, die zuvor auf ihre eigene Reserve trifft, darüber sind Schröder und Co. nicht ganz so glücklich. „Dass wir mit der ersten Konzer Mannschaft um die Meisterschaft spielen, macht es natürlich noch brisanter“, sagt Schröder. „Wir vertrauen aber darauf, dass alles fair abläuft. Abgesehen davon wollen wir versuchen, es zu keiner Zeit eng werden zu lassen, damit das Thema Schiedsgericht gar nicht erst aufkommt.“ Im Hinspiel siegte die SSG zwar deutlich mit 3:0, doch Schröder warnt vor einem „abwehrstarken Gegner, der keinen Ball verloren gibt“. Bis auf den beruflich verhinderten Jonathan Jung sind die Etzbacher am Samstagnachmittag vollzählig.

Verbandsliga Frauen
TV Feldkirchen II – SSG Etzbach (So., 10 Uhr). Die kuriose 2:3-Niederlage zum Jahresausklang bei Verfolger SV Haag sei abgehakt, versichert Trainer Hans-Jürgen Schröder, dessen Etzbacherinnen trotz der ersten Saisonniederlage weiterhin an der Spitze stehen und die Rangliste mit drei Punkte Vorsprung anführen. Und das Polster soll zumindest nicht dünner geworden sein, nachdem die SSG-Frauen an diesem Samstag im Neuwieder Stadtteil Niederbieber in die Rückrunde gestartet sind. Dort treffen die Etzbacherinnen auf eine Mannschaft, „die schon etwas älter ist“, wie Schröder weiß, auch wenn er beim Hinspiel selbst nicht dabei war. Beim 3:0-Erfolg stellte Feldkirchen aber keine allzu große Hürde dar.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 11.01.2020