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SSG-Männer wollen mit zwei Siegen vorrücken

 Etzbacher Frauen können Spitzenposition untermauern

Holen Janina Kreß (links) und ihre Mitspielerinnen der SSG Etzbach am Sonntag den nächsten Dreier? Foto: balu

Fünf Wochen sind vergangen, seit die Verbandsliga-Volleyballteams der SSG Etzbach ihren letzten Wettkampf bestritten. An diesem Sonntag greifen sie wieder ins Geschehen ein.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – Spvgg Burgbrohl + Westerwald Volleys II (So., ab 14 Uhr). Vor dem ersten Heimspieltag der Saison gibt Julian Schröder ein klares Ziel aus. „Wir wollen beide Spiele gewinnen“, sagt der Spielertrainer, der mit seiner SSG unbedingt verhindern will, die vorderen Tabellenplätze aus den Augen zu verlieren und damit das Saisonziel schon frühzeitig nach unten korrigieren zu müssen. Holen die Etzbacher am Sonntagnachmittag hingegen die maximale Ausbeute von sechs Punkten, wären sie wieder oben dran. Dabei wird es auch darauf ankommen, wie schnell sich Schröder und Co. auf die Gegner einstellen können, die den Etzbachern völlig unbekannt sind. Gemessen am Tabellenstand scheint Burgbrohl jedoch ein Kontrahent auf Augenhöhe zu sein, während die SSG in der zweiten Partie gegen die Kombinierten aus Ransbach-Baumbach und Dernbach, die ohne Satzgewinn am Tabellenende stehen, klarer Favorit sein dürften. „Wenn wir unsere Leistung bringen, stehen die Chancen gut, beide Spiele zu gewinnen“, will Schröder auch nicht als Ausrede gelten lassen, dass mit Libero Andreas Neufeld einer der besten Annahmespieler in Reihen der SSG krankheitsbedingt ausfällt.
Verbandsliga Frauen
Westerwald Volleys – SSG Etzbach (So., ab 12 Uhr). An der angespannten Personalsituation hat sich bei den SSG-Frauen nicht geändert. Simone Fast wird aus der zweiten Mannschaft ins Aufgebot der Ersten hinzustoßen, um den Ausfall von Janina Pattberg zu kompensieren. Damit stehen Trainer Hans-Jürgen Schröder in Ransbach-Baumbach wenigstens acht Spielerinnen zur Verfügung, darunter allerdings auch Anna Birkhölzer, die nach ihrem im Januar erlittenen Kreuzbandriss noch nicht wieder ganz rund läuft, wie Schröder erzählt. Trotzdem sind die Etzbacherinnen als klarer Spitzenreiter mit neun Punkten Favorit gegen die Westerwald-Volleys, die aus ihren zwei Spielen bislang vier Zähler holten.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 26.10.2019 (Ausgabe H)

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