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Konzer „Zwietracht“ spielt SSG in die Karten

Etzbacher Männer sind nach 3:0 alleiniger Tabellenführer – Frauen bauen Vorsprung an der Spitze aus

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga Nord der Männer und Frauen optimal in die Rückrunde gestartet.
Verbandsliga Männer
TG Konz II – SSG Etzbach 0:3 (16:25, 21:25, 14:25).
Die Etzbacher setzten ihr Vorhaben, zu jeder Zeit Herr der Lage sein zu wollen, weitestgehend um und gewannen am Ende glatt. Dabei hatte der Tag noch mit der kurzfristigen Absage von Henry Dyck begonnen, der also auf der Zuspielerposition ersetzt werden musste, was Michael Vargas-Orta in bravouröser Manier tat. „Da zahlte sich die Breite, die wir in dieser Saison im Kader haben, aus“, freute sich SSG-Spielertrainer Julian Schröder. Nach klar gewonnenem ersten Satz gerieten die Etzbacher im zweiten Durchgang ins Schwitzen. „Da hatten wir einen kleinen Hänger drin“, beschrieb Schröder die Schwächephase, die der Gegner zu einer zwischenzeitlichen 17:10-Führung ausnutzte. „Danach hat sich aber gezeigt, dass wir gut drauf und in der Lage sind, solche Rückstände noch zu drehen“, zeigte sich Schröder zufrieden, dass er und seine Mitspieler statt des drohenden Satzausgleichs doch noch die Führung ausbauten. Damit war dann auch die Gegenwehr aufseiten der Gastgeber gebrochen und der siebte Dreier im neunten Spiel für Schröder und Co. nur noch Formsache. Die Konstellation, dass die erste Garde der TG Konz in diesem Duell das Schiedsgericht stellte, machte sich letztlich nicht negativ bemerkbar. Kurioserweise trotzte die Reserve zuvor ihrer eigenen ersten Mannschaft, die bis dato punktgleich mit den Etzbachern an der Tabellenspitze gelegen hatte, einen Punkt ab, sodass die SSG nun allein auf Platz eins steht.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Aurand.
Verbandsliga Frauen
TV Feldkirchen II – SSG Etzbach 1:3 (17:25, 25:23, 9:25, 14:25).
Von einer „eigentlich deutlichen Angelegenheit“ sprach Hans-Jürgen Schröder hinterher. Nur im zweiten Satz, den die Etzbacher in der Sporthalle des Neuwieder Stadtteils Niederbieber verloren, hätten seine Spielerinnen zu viele Eigenfehler produziert, fand der SSG-Trainer. Beispielsweise den zum letztlich entscheidenden Punkt, als die Gäste einen gegnerischen Angriff, der wohl im Aus gelandet wäre, noch einmal selbst scharf machten, und den Ball anschließend nicht mehr übers Netz brachten. „Nach so langer Pause wieder reinzukommen, ist nicht einfach“, meinte Schröder, den es umso mehr überraschte, dass seine Mannschaft gut loslegte und auch nach dem Satzausgleich in Ruhe die drei Punkte einfuhr. Ein Sonderlob verdiente sich dabei Janina Kreß, die auf der Mittelposition sowohl im Block als auch im Angriff eine starke Leistung zeigte. Viele Punkte sicherten zudem Jana Birkhölzer und Jennifer Seiler mit ihren Aufschlägen. Hier lief vor allem Birkhölzer im dritten Durchgang zu Hochform auf und verwandelte rund ein Dutzend ihrer Angaben.
Weil der SV Haag, der den Etzbacherinnen im alten Jahr die bislang einzige Niederlage zugefügt hatte, in Asbach nur mit 3:2 gewann, vergrößerten die SSG-Frauen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Zähler.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler, Hahmann.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.01.2020

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