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Pflichtsieg kann für die SSG einiges Wert sein

Etzbacher Teams sind am Sonntag klar in der Favoritenrolle

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga am Sonntag auswärts gefordert, wobei die Männer eine um einiges kürzere Anfahrt vor sich haben als die Frauen.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach (So., 14 Uhr, in Ransbach-Baumbach – Hinrunde 0:3).
Im Gegensatz zum Gastspiel in Konz vor zwei Wochen steht den SSG-Männern an diesem Sonntag eine weitaus kürzere Anfahrt bevor, und vom Papier her auch eine leichtere Aufgabe. Denn die Zweitvertretung der Spielgemeinschaft aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach steht aktuell ganz unten in der Tabelle. Dass die Rollen damit klar verteilt sind, weiß auch Etzbachs Spielertrainer Julian Schröder: „Wir treffen als Erster auf den Letzten, deshalb fahren wir natürlich dahin, um zu gewinnen, und zwar am liebsten glatt.“ Also genau so wie in der Hinrunde, als die SSG in drei Sätzen kurzen Prozess machte. Generell haben die Gastgeber in bisher neun Spielen erst drei Sätze gewonnen, allesamt im Kellerduell gegen den VBC Ediger. „Aber im Sport sind genau solche Spiele manchmal auch die schwersten“, warnt Schröder davor, den Gegner zu unterschätzen. Sollten die Etzbacher aber ihr Potenzial annähernd ausschöpfen, dürfte auch ohne die fehlenden Farzan Hassani und Robin Aurand sowie eventuell noch den in der Nacht auf Sonntag aus dem Urlaub zurückkehrenden René Gerhards einem klaren Erfolg nicht im Weg stehen. Und der könnte dann unter Umständen einiges Wert sein, denn bereits am Samstag sind in Konz die drei ärgsten Verfolger unter sich und nehmen sich gegenseitig die Punkte.

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach (So., 14 Uhr – Hinrunde 1:3).
Die letzte richtig weite Auswärtsfahrt dieser Saison steht den SSG-Frauen am kommenden Sonntag bevor. Dabei sind die Rollen klar zugunsten der Gäste von der Sieg verteilt. War der TV Ehrang in der zurückliegenden Spielzeit noch furios mit fünf Siegen am Stück gestartet, ehe er nach und nach in den Tabellenkeller abrutschte, so befinden sich die Gastgeberinnen diesmal von Beginn an im Abstiegskampf. Und wenn es nach Hans-Jürgen Schröder geht, sollen sie auch weiterhin da bleiben. „Sollten wir auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga spielen, wäre es nicht schlecht, wenn wir diese weite Auswärtstour nicht mehr auf uns nehmen müssten“, erklärt der Etzbacher Trainer. Er selbst macht seiner Mannschaft, die am Sonntagmorgen mit dem gewohnten Stamm von acht Spielerinnen gen Trier aufbricht, keinen Druck. „Wir haben nichts zu verlieren und spielen locker auf“, verspürt Schröder nach wie vor nicht den Zwang, Erster werden zu müssen.

Quelle: Rhein-Zeitung  (Ausgabe H) vom 24.01.2020

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