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SSG Etzbach nutzt Konzer Patzer konsequent aus

 Ein überaus erfolgreiches Wochenende erlebten die Volleyballer der SSG Etzbach: Sowohl die Männer bei den Westerwald Volleys II als auch die Frauen in Ehrang siegten ohne Satzverlust.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach 0:3 (14:25, 20:25, 15:25).
Der zweite Plan des Wochenendes war für die SSG-Männer bereits vor dem ersten aufgegangen. Schon am Samstag hatte nämlich Verfolger Konz in einem seiner beiden Heimspiele Punkte liegen gelassen, sodass die Etzbacher im Nachgang ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen konnten. Entsprechend groß sei die Motivation gewesen, beim Schlusslicht den erwartbaren klaren Sieg einzufahren, meinte Spielertrainer Julian Schröder, der hinterher allerdings auch konstatierte: „Das war sicherlich nicht unser bestes Saisonspiel gewesen.“ Denn auch wenn die Etzbacher die Angelegenheit glatt in drei Sätzen regelten, hatten sie in jedem Durchgang auch Phasen, in denen sie das Spiel offensichtlich zu locker nahmen. So beispielsweise gleich zu Spielbeginn, als es die gastgebenden Kombinierten aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach schafften, bis zum Zwischenstand von 12:12 mitzuhalten, ehe die SSG davonzog. „Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, meinte Schröder, der dieses Gefühl nutzte, um Marcel Mertgen zu seinem Debüt zu verhelfen. Der Mittelblocker, der ebenso wie die zu Saisonbeginn hinzugestoßenen Robin Aurand und Jonathan Troche zuvor nur hobbymäßig gespielt hatte, kam über zwei Sätze zum Einsatz und machte seine Sache laut Schröder ganz ordentlich.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Hombach, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Jung, Dyck, Mertgen

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach 0:3 (13:25, 13:25, 11:25).
Viel zu erzählen hatte Hans-Jürgen Schröder nicht, dafür verlief die Partie seiner Etzbacherinnen bei den abstiegsgefährdeten Ehrangern zu einseitig. Aus einer guten Mannschaftsleistung stach für den Trainer Veronika Kaczynski noch hervor, die im Angriff und der Annahme glänzte. Weil der ungefährdete Erfolg für den Spitzenreiter nach weniger als einer Stunde in trockenen Tüchern war, machte sich Schröder leise Hoffnungen, bis zum ARD-„Tatort“ wieder daheim zu sein. Ob er das schaffte, ist nicht überliefert.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 27.01.2020

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