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SSG Etzbach will bei Heimspieltag Synergien nutzen

Vorentscheidende Duelle stehen an !
Die Großsporthalle in Hamm ist an diesem Samstag fest in der Hand der SSG Etzbach. Denn die Verbandsliga-Volleyballer und -Volleyballerinnen des Vereins tragen ihre nächsten Heimspieltage aus – nachmittags die Frauen, abends die Männer. Eine Konstellation, die sich bezahlt machen könnte.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Neuwied + TuS Immendorf (Sa., ab 18 Uhr).
„Wir wollen den Ausrutscher von Konz endgültig nutzen, beide Spiele gewinnen und den Vorsprung ausbauen“, schickt Julian Schröder vorab eine Kampfansage an die Gegner, wenngleich der SSG-Spielertrainer davon ausgeht, dass gerade das erste Duell eine knifflige Aufgabe parat hält. Denn die Neuwieder waren es, die mit einem 3:1-Erfolg gegen besagte Konzer den Etzbachern kürzlich einen großen Gefallen taten – und sich dadurch selbst die Chance wahrten, noch mal ins Titelrennen einzugreifen. „Wenn Neuwied dieses Ziel hat, ist ein Sieg für sie Pflicht“, ahnt Schröder, dass ihm und seinen Mitstreitern einiges abverlangt werden wird. Deshalb hofft er auch auf Synergien, die der „doppelte Doppelspieltag“ mit sich bringt. „Es könnte ein Vorteil sein, wenn wir erst unsere Frauen unterstützen und sie danach uns. Das kann in engen Situationen schon mal den Ausschlag geben.“ Und das nicht nur im Topspiel, sondern auch im zweiten Duell, in dem es für Immendorf um wichtige Zähler gegen den Abstieg geht. „Wir werden auf zwei hoch motivierte Gegner treffen. Aber wenn wir so auftreten wie zuletzt, dann bin ich optimistisch, dass unser Plan aufgeht“, sagt Schröder, der erstmals in dieser Spielzeit mit dem gesamten Kader planen kann.
Verbandsliga Frauen
SSG Etzbach – Westerwald Volleys + SV Haag (Sa., ab 13 Uhr).
Die Top Drei der Liga sind an diesem Samstag in Hamm unter sich. Damit bietet sich den Etzbacherinnen die Möglichkeit, die Tabellenführung vorentscheidend auszubauen, andererseits wittern aber auch die Gästeteams ihre Chance, das Titelrennen wieder spannend zu machen. Auch wenn die SSG im Falle der Meisterschaft möglicherweise auf den Aufstieg verzichtet, ist die Motivation der Mannschaft von Hans-Jürgen Schröder groß. „Wir wollen vor allem Revanche nehmen für unsere bisher einzige Saisonniederlage“, versichert der Trainer. Die kassierten die SSG-Frauen nämlich zum Hinrundenabschluss beim SV Haag (2:3). Auch gegen die Westerwald Volleys, der Kombination aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen, ließ Etzbach in der ersten Halbserie einen Punkt liegen, sodass es ein spannender Nachmittag werden könnte. Schröder stehen dafür die üblichen acht Spielerinnen zur Verfügung. Das ist nach wie vor dünn, bringt aber den Vorteil der Eingespieltheit mit sich.

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe (H) vom 07.02.2020

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