Etzbacher Frauen gehen im Spitzenspiel leer aus

Verfolger Haag schließt auf – Männer bauen Vorsprung aus

Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Neuwied 3:2 (25:16, 25:16, 18:25, 27:29, 15:5);
SSG Etzbach – TuS Immendorf 3:0 (25:15, 25:11, 25:20).
Der Ärger darüber, dass es am Ende statt der ordentlichen Ausbeute von fünf Punkten auch die optimale von sechs hätte sein können, hielt sich bei Julian Schröder in Grenzen. Es lief der vierte Satz der ersten und in Anbetracht der Tabellenkonstellation wichtigeren Partie, als er und seine Etzbacher Mitstreiter beim Stand von 25:24 Matchball hatten, sich dann aber „nicht clever genug“ anstellten, wie der Spielertrainer fand, und schließlich den Satzausgleich hinnehmen mussten. Der gastgebende Tabellenführer hatte das Duell gegen den Dritten eingangs völlig im Griff und legte eine 2:0-Führung vor, ehe sich im dritten Durchgang ein Tief einschlich. „Da haben wir beim Aufschlag und der Annahme zu viele Eigenfehler produziert, dadurch im Angriff nicht genug Druck erzeugen können und Neuwied ins Spiel kommen lassen“, erzählte Schröder. Die Schwächephase hielt auch im vierten Abschnitt zunächst an, sodass die SSG lange einem Rückstand hinterherlief, den sie gegen Ende jedoch in eine Führung drehte mit der Möglichkeit, alle drei Punkte einzutüten. Stattdessen drohten dann jedoch zwei davon nach Neuwied zu gehen. „Wenn man nach 2:0-Satzführung noch in den Match-Tiebreak geht, muss man froh sein, das Spiel am Ende gewonnen zu haben“, wusste auch Schröder, dass das Momentum im entscheidenden Satz eindeutig aufseiten der Neuwieder gelegen hatte. Umso bemerkenswerter, dass die Etzbacher diesen deutlich für sich entschieden. Das verlieh dann auch noch mal Auftrieb für die vermeintlich leichtere Aufgabe gegen die abstiegsgefährdeten Immendorfer, die kaum Gegenwehr leisteten und im dritten Durchgang nur deshalb an einem Satzgewinn schnupperten durften, weil nachlässiger werdende Etzbacher das zuließen. Bis zum 20:20 verlief der dritte Abschnitt ausgeglichen, dann machte die SSG noch mal ernst.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Dyck, Mertgen, Jung.

Die Etzbacher Männer (rechts Jonathan Troche) bewiesen im Match-Tiebreak gegen Verfolger VC Neuwied Nervenstärke, als das Momentum eigentlich aufseiten des Gegners war.

Verbandsliga Frauen
SSG Etzbach – Westerwald Volleys 3:0 (25:21, 25:20, 25:19);
SSG Etzbach – SV Haag 1:3 (22:25, 26:24, 25:27, 19:25).
Eigentlich hatten die Etzbacherinnen für optimale Voraussetzungen gesorgt, um ihren einzigen ernsthaften Verfolger abschütteln zu können. Denn beim glatten Erfolg im ersten Spiel des Tages gegen die Kombinierten aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen hatte sich der Kräfteverschleiß in Grenzen gehalten, sodass die SSG-Frauen vor allem eingespielt ins Spitzenspiel gehen konnten. Doch das half am Ende nichts. Die Gastgeberinnen mussten sich nicht nur auch im zweiten Vergleich mit dem SV Haag in dieser Saison geschlagen geben, sondern blieben dabei erstmals in der laufenden Spielzeit auch punktlos. Hatten im Hinspiel noch haarsträubende Entscheidungen des Kampfgerichts die 2:3-Niederlage eingeleitet, so schaffte es der Tabellenzweite diesmal aus eigener Kraft, die Punkte mitzunehmen. „Der Gegner war gut“, lobte SSG-Coach Hans-Jürgen Schröder vor allem die Feldverteidigung der Gäste, die „fast jeden Angriffsball“ der Etzbacherinnen noch irgendwie im Spiel hielt. So entwickelte sich ein in allen vier Sätzen umkämpftes Duell, in dem es die SSG im dritten Durchgang versäumte, wenigstens einen Zähler daheim zu behalten, indem sie eine 20:10-Führung noch herschenkte und dadurch vorentscheidend auf die Verliererstraße geriet.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Hahmann, Seiler.

Jana Birkhölzer kassierte mit den Etzbacher Frauen die erste klare Niederlage der Saison und muss im Titelrennen nun den SV Haag als ernst zu nehmenden Konkurrenten anerkennen

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 10.02.2020

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SSG Etzbach will bei Heimspieltag Synergien nutzen

Vorentscheidende Duelle stehen an !
Die Großsporthalle in Hamm ist an diesem Samstag fest in der Hand der SSG Etzbach. Denn die Verbandsliga-Volleyballer und -Volleyballerinnen des Vereins tragen ihre nächsten Heimspieltage aus – nachmittags die Frauen, abends die Männer. Eine Konstellation, die sich bezahlt machen könnte.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Neuwied + TuS Immendorf (Sa., ab 18 Uhr).
„Wir wollen den Ausrutscher von Konz endgültig nutzen, beide Spiele gewinnen und den Vorsprung ausbauen“, schickt Julian Schröder vorab eine Kampfansage an die Gegner, wenngleich der SSG-Spielertrainer davon ausgeht, dass gerade das erste Duell eine knifflige Aufgabe parat hält. Denn die Neuwieder waren es, die mit einem 3:1-Erfolg gegen besagte Konzer den Etzbachern kürzlich einen großen Gefallen taten – und sich dadurch selbst die Chance wahrten, noch mal ins Titelrennen einzugreifen. „Wenn Neuwied dieses Ziel hat, ist ein Sieg für sie Pflicht“, ahnt Schröder, dass ihm und seinen Mitstreitern einiges abverlangt werden wird. Deshalb hofft er auch auf Synergien, die der „doppelte Doppelspieltag“ mit sich bringt. „Es könnte ein Vorteil sein, wenn wir erst unsere Frauen unterstützen und sie danach uns. Das kann in engen Situationen schon mal den Ausschlag geben.“ Und das nicht nur im Topspiel, sondern auch im zweiten Duell, in dem es für Immendorf um wichtige Zähler gegen den Abstieg geht. „Wir werden auf zwei hoch motivierte Gegner treffen. Aber wenn wir so auftreten wie zuletzt, dann bin ich optimistisch, dass unser Plan aufgeht“, sagt Schröder, der erstmals in dieser Spielzeit mit dem gesamten Kader planen kann.
Verbandsliga Frauen
SSG Etzbach – Westerwald Volleys + SV Haag (Sa., ab 13 Uhr).
Die Top Drei der Liga sind an diesem Samstag in Hamm unter sich. Damit bietet sich den Etzbacherinnen die Möglichkeit, die Tabellenführung vorentscheidend auszubauen, andererseits wittern aber auch die Gästeteams ihre Chance, das Titelrennen wieder spannend zu machen. Auch wenn die SSG im Falle der Meisterschaft möglicherweise auf den Aufstieg verzichtet, ist die Motivation der Mannschaft von Hans-Jürgen Schröder groß. „Wir wollen vor allem Revanche nehmen für unsere bisher einzige Saisonniederlage“, versichert der Trainer. Die kassierten die SSG-Frauen nämlich zum Hinrundenabschluss beim SV Haag (2:3). Auch gegen die Westerwald Volleys, der Kombination aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen, ließ Etzbach in der ersten Halbserie einen Punkt liegen, sodass es ein spannender Nachmittag werden könnte. Schröder stehen dafür die üblichen acht Spielerinnen zur Verfügung. Das ist nach wie vor dünn, bringt aber den Vorteil der Eingespieltheit mit sich.

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe (H) vom 07.02.2020

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SSG Etzbach nutzt Konzer Patzer konsequent aus

 Ein überaus erfolgreiches Wochenende erlebten die Volleyballer der SSG Etzbach: Sowohl die Männer bei den Westerwald Volleys II als auch die Frauen in Ehrang siegten ohne Satzverlust.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach 0:3 (14:25, 20:25, 15:25).
Der zweite Plan des Wochenendes war für die SSG-Männer bereits vor dem ersten aufgegangen. Schon am Samstag hatte nämlich Verfolger Konz in einem seiner beiden Heimspiele Punkte liegen gelassen, sodass die Etzbacher im Nachgang ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen konnten. Entsprechend groß sei die Motivation gewesen, beim Schlusslicht den erwartbaren klaren Sieg einzufahren, meinte Spielertrainer Julian Schröder, der hinterher allerdings auch konstatierte: „Das war sicherlich nicht unser bestes Saisonspiel gewesen.“ Denn auch wenn die Etzbacher die Angelegenheit glatt in drei Sätzen regelten, hatten sie in jedem Durchgang auch Phasen, in denen sie das Spiel offensichtlich zu locker nahmen. So beispielsweise gleich zu Spielbeginn, als es die gastgebenden Kombinierten aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach schafften, bis zum Zwischenstand von 12:12 mitzuhalten, ehe die SSG davonzog. „Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, meinte Schröder, der dieses Gefühl nutzte, um Marcel Mertgen zu seinem Debüt zu verhelfen. Der Mittelblocker, der ebenso wie die zu Saisonbeginn hinzugestoßenen Robin Aurand und Jonathan Troche zuvor nur hobbymäßig gespielt hatte, kam über zwei Sätze zum Einsatz und machte seine Sache laut Schröder ganz ordentlich.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Hombach, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Jung, Dyck, Mertgen

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach 0:3 (13:25, 13:25, 11:25).
Viel zu erzählen hatte Hans-Jürgen Schröder nicht, dafür verlief die Partie seiner Etzbacherinnen bei den abstiegsgefährdeten Ehrangern zu einseitig. Aus einer guten Mannschaftsleistung stach für den Trainer Veronika Kaczynski noch hervor, die im Angriff und der Annahme glänzte. Weil der ungefährdete Erfolg für den Spitzenreiter nach weniger als einer Stunde in trockenen Tüchern war, machte sich Schröder leise Hoffnungen, bis zum ARD-„Tatort“ wieder daheim zu sein. Ob er das schaffte, ist nicht überliefert.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 27.01.2020

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Pflichtsieg kann für die SSG einiges Wert sein

Etzbacher Teams sind am Sonntag klar in der Favoritenrolle

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga am Sonntag auswärts gefordert, wobei die Männer eine um einiges kürzere Anfahrt vor sich haben als die Frauen.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach (So., 14 Uhr, in Ransbach-Baumbach – Hinrunde 0:3).
Im Gegensatz zum Gastspiel in Konz vor zwei Wochen steht den SSG-Männern an diesem Sonntag eine weitaus kürzere Anfahrt bevor, und vom Papier her auch eine leichtere Aufgabe. Denn die Zweitvertretung der Spielgemeinschaft aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach steht aktuell ganz unten in der Tabelle. Dass die Rollen damit klar verteilt sind, weiß auch Etzbachs Spielertrainer Julian Schröder: „Wir treffen als Erster auf den Letzten, deshalb fahren wir natürlich dahin, um zu gewinnen, und zwar am liebsten glatt.“ Also genau so wie in der Hinrunde, als die SSG in drei Sätzen kurzen Prozess machte. Generell haben die Gastgeber in bisher neun Spielen erst drei Sätze gewonnen, allesamt im Kellerduell gegen den VBC Ediger. „Aber im Sport sind genau solche Spiele manchmal auch die schwersten“, warnt Schröder davor, den Gegner zu unterschätzen. Sollten die Etzbacher aber ihr Potenzial annähernd ausschöpfen, dürfte auch ohne die fehlenden Farzan Hassani und Robin Aurand sowie eventuell noch den in der Nacht auf Sonntag aus dem Urlaub zurückkehrenden René Gerhards einem klaren Erfolg nicht im Weg stehen. Und der könnte dann unter Umständen einiges Wert sein, denn bereits am Samstag sind in Konz die drei ärgsten Verfolger unter sich und nehmen sich gegenseitig die Punkte.

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach (So., 14 Uhr – Hinrunde 1:3).
Die letzte richtig weite Auswärtsfahrt dieser Saison steht den SSG-Frauen am kommenden Sonntag bevor. Dabei sind die Rollen klar zugunsten der Gäste von der Sieg verteilt. War der TV Ehrang in der zurückliegenden Spielzeit noch furios mit fünf Siegen am Stück gestartet, ehe er nach und nach in den Tabellenkeller abrutschte, so befinden sich die Gastgeberinnen diesmal von Beginn an im Abstiegskampf. Und wenn es nach Hans-Jürgen Schröder geht, sollen sie auch weiterhin da bleiben. „Sollten wir auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga spielen, wäre es nicht schlecht, wenn wir diese weite Auswärtstour nicht mehr auf uns nehmen müssten“, erklärt der Etzbacher Trainer. Er selbst macht seiner Mannschaft, die am Sonntagmorgen mit dem gewohnten Stamm von acht Spielerinnen gen Trier aufbricht, keinen Druck. „Wir haben nichts zu verlieren und spielen locker auf“, verspürt Schröder nach wie vor nicht den Zwang, Erster werden zu müssen.

Quelle: Rhein-Zeitung  (Ausgabe H) vom 24.01.2020

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Derby findet eindeutigen Sieger

Überraschend deutlich verlor die Reserve der SSG Etzbach (hier mit Alisha Schneider im blauen Trikot) in der Volleyball-Bezirksklasse der Frauen das Derby gegen die DJK Herdorf (am Netz mit Selina Müller). Beim 0:3 waren die Gastgeberinnen in allen drei Sätzen klar unterlegen schafften jeweils nur 14, 13 beziehungsweise 12 Punkte. Im zweiten Spiel gegen Schlusslicht Vallendar III berappelten sich die Etzbacherinnen dann und siegten standesgemäß mit 3:0.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.0.2020

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Konzer „Zwietracht“ spielt SSG in die Karten

Etzbacher Männer sind nach 3:0 alleiniger Tabellenführer – Frauen bauen Vorsprung an der Spitze aus

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga Nord der Männer und Frauen optimal in die Rückrunde gestartet.
Verbandsliga Männer
TG Konz II – SSG Etzbach 0:3 (16:25, 21:25, 14:25).
Die Etzbacher setzten ihr Vorhaben, zu jeder Zeit Herr der Lage sein zu wollen, weitestgehend um und gewannen am Ende glatt. Dabei hatte der Tag noch mit der kurzfristigen Absage von Henry Dyck begonnen, der also auf der Zuspielerposition ersetzt werden musste, was Michael Vargas-Orta in bravouröser Manier tat. „Da zahlte sich die Breite, die wir in dieser Saison im Kader haben, aus“, freute sich SSG-Spielertrainer Julian Schröder. Nach klar gewonnenem ersten Satz gerieten die Etzbacher im zweiten Durchgang ins Schwitzen. „Da hatten wir einen kleinen Hänger drin“, beschrieb Schröder die Schwächephase, die der Gegner zu einer zwischenzeitlichen 17:10-Führung ausnutzte. „Danach hat sich aber gezeigt, dass wir gut drauf und in der Lage sind, solche Rückstände noch zu drehen“, zeigte sich Schröder zufrieden, dass er und seine Mitspieler statt des drohenden Satzausgleichs doch noch die Führung ausbauten. Damit war dann auch die Gegenwehr aufseiten der Gastgeber gebrochen und der siebte Dreier im neunten Spiel für Schröder und Co. nur noch Formsache. Die Konstellation, dass die erste Garde der TG Konz in diesem Duell das Schiedsgericht stellte, machte sich letztlich nicht negativ bemerkbar. Kurioserweise trotzte die Reserve zuvor ihrer eigenen ersten Mannschaft, die bis dato punktgleich mit den Etzbachern an der Tabellenspitze gelegen hatte, einen Punkt ab, sodass die SSG nun allein auf Platz eins steht.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Aurand.
Verbandsliga Frauen
TV Feldkirchen II – SSG Etzbach 1:3 (17:25, 25:23, 9:25, 14:25).
Von einer „eigentlich deutlichen Angelegenheit“ sprach Hans-Jürgen Schröder hinterher. Nur im zweiten Satz, den die Etzbacher in der Sporthalle des Neuwieder Stadtteils Niederbieber verloren, hätten seine Spielerinnen zu viele Eigenfehler produziert, fand der SSG-Trainer. Beispielsweise den zum letztlich entscheidenden Punkt, als die Gäste einen gegnerischen Angriff, der wohl im Aus gelandet wäre, noch einmal selbst scharf machten, und den Ball anschließend nicht mehr übers Netz brachten. „Nach so langer Pause wieder reinzukommen, ist nicht einfach“, meinte Schröder, den es umso mehr überraschte, dass seine Mannschaft gut loslegte und auch nach dem Satzausgleich in Ruhe die drei Punkte einfuhr. Ein Sonderlob verdiente sich dabei Janina Kreß, die auf der Mittelposition sowohl im Block als auch im Angriff eine starke Leistung zeigte. Viele Punkte sicherten zudem Jana Birkhölzer und Jennifer Seiler mit ihren Aufschlägen. Hier lief vor allem Birkhölzer im dritten Durchgang zu Hochform auf und verwandelte rund ein Dutzend ihrer Angaben.
Weil der SV Haag, der den Etzbacherinnen im alten Jahr die bislang einzige Niederlage zugefügt hatte, in Asbach nur mit 3:2 gewann, vergrößerten die SSG-Frauen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Zähler.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler, Hahmann.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.01.2020

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Brisante Konstellation bei Etzbacher Auswärtsspiel

SSG-Teams starten in die Rückserie
Vier Wochen nach dem letzten Hinrundenspieltag starten die in der Verbandsliga aufschlagenden Volleyballteams der SSG Etzbach an diesem Wochenende in die Rückserie.
Verbandsliga Männer
TG Konz II – SSG Etzbach (Sa., 15 Uhr). Nachdem die Etzbacher zum Jahresabschluss dank eines 3:2-Erfolgs im Spitzenspiel bei der TG Konz die Tabellenführung verteidigt haben, gönnte sich die Mannschaft um Spielertrainer Julian Schröder erst mal eine Auszeit. Erst am Mittwoch dieser Woche nahm die SSG das Training wieder auf. Zum Einstieg ins neue Jahr steht den Etzbachern erneut die rund zweieinhalbstündige Fahrt nach Konz bevor, wo es diesmal allerdings „nur“ gegen die zweite Garde der TG geht. Dass das Schiedsgericht dabei von der ersten Mannschaft gestellt wird, die zuvor auf ihre eigene Reserve trifft, darüber sind Schröder und Co. nicht ganz so glücklich. „Dass wir mit der ersten Konzer Mannschaft um die Meisterschaft spielen, macht es natürlich noch brisanter“, sagt Schröder. „Wir vertrauen aber darauf, dass alles fair abläuft. Abgesehen davon wollen wir versuchen, es zu keiner Zeit eng werden zu lassen, damit das Thema Schiedsgericht gar nicht erst aufkommt.“ Im Hinspiel siegte die SSG zwar deutlich mit 3:0, doch Schröder warnt vor einem „abwehrstarken Gegner, der keinen Ball verloren gibt“. Bis auf den beruflich verhinderten Jonathan Jung sind die Etzbacher am Samstagnachmittag vollzählig.

Verbandsliga Frauen
TV Feldkirchen II – SSG Etzbach (So., 10 Uhr). Die kuriose 2:3-Niederlage zum Jahresausklang bei Verfolger SV Haag sei abgehakt, versichert Trainer Hans-Jürgen Schröder, dessen Etzbacherinnen trotz der ersten Saisonniederlage weiterhin an der Spitze stehen und die Rangliste mit drei Punkte Vorsprung anführen. Und das Polster soll zumindest nicht dünner geworden sein, nachdem die SSG-Frauen an diesem Samstag im Neuwieder Stadtteil Niederbieber in die Rückrunde gestartet sind. Dort treffen die Etzbacherinnen auf eine Mannschaft, „die schon etwas älter ist“, wie Schröder weiß, auch wenn er beim Hinspiel selbst nicht dabei war. Beim 3:0-Erfolg stellte Feldkirchen aber keine allzu große Hürde dar.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 11.01.2020

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SSG gewinnt Krimi

Etzbacher bleiben nach 3:2 in Konz Erster

Spannender geht es kaum: Mit einem 3:2 im Spitzenspiel bei der TG Konz hat die SSG Etzbach Platz eins behauptet und geht damit als Primus der Volleyball-Verbandsliga ins neue Jahr. „Unser Ziel war es, sowohl mit den Männern als auch mit den Frauen auf dem ersten Rang zu überwintern. Das ist uns gelungen. Jetzt können wir uns auf eine schöne Weihnachtsfeier in der kommenden Woche freuen“, bilanzierte Julian Schröder, Trainer und Vorsitzender der Etzbacher.
Die Partie in Konz entwickelte sich zu einem echten Krimi. „Es war ein Wechselbad der Gefühle“, berichtete Schröder. Der erste Durchgang geriet zu einer eindeutigen Angelegenheit zugunsten der Etzbacher, die sich mit 25:15 durch setzten. „Wir sind sehr gut gestartet, haben perfekten Volleyball gespielt und Konz überrascht. Vielleicht war das ein bisschen zu deutlich“, so Schröder. Denn im zweiten Satz verlor sein Team den Faden und musste sich den Heimischen mit 9:25 geschlagen geben.
Anschließend ging es wieder enger zu, doch mit einem 25:22 kam die TG zur 2:1-Führung. Die Etzbacher standen unter Zugzwang, hielten dem Druck aber stand, gewannen 25:20 und glichen zum 2:2 aus. Es ging also in den entscheidenden fünften Satz, in dem sich beide Seiten nichts schenkten. „Da ging es hin und her. Wir sahen schon wie der sichere Verlierer aus“, so Schröder. Die TG lag mit 14:12 vorne und hatte zwei Satzbälle, doch die SSG kam zurück, setzte sich mit 18:16 durch und schnappte sich den Sieg. „Unsere Zuschauer haben uns richtig nach vorne gepeitscht. Es war ein enges Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte. Wir sind natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben“, resümierte der Trainer. le

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe H vom 17.12.2019

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Das Kampfgericht treibt die SSG Etzbach auf die Palme

Anna Birkhölzer (Foto: Janina Pattberg) und die SSG Etzbach zogen in Morbach mit 2:3 den Kürzeren. Foto: balu/Archiv

Spitzenreiter kassiert erste Pleite nach haarsträubenden Entscheidungen
Normalerweise sind im Volleyball aller guten Dinge drei. Drei Sätze braucht man, um drei Punkte für einen Sieg zu erlangen. Drei mal darf man bekanntermaßen den Ball berühren, bevor er spätestens über das Netz befördert werden muss. Beim Auswärtsspiel der SSG Etzbach in der Frauen-Verbandsliga Nord rückte aber stattdessen die Fünf in den Mittelpunkt. Erstens: Die Mannschaft von Sieg und der gastgebende SV Haag gingen über die maximale Distanz von fünf Durchgängen, was SSG-Trainer Hans-Jürgen Schröder nach der überflüssigen 2:3-Niederlage (25:17, 19:25, 15:25, 25:17, 13:15) schon genug ärgerte. Aber da war aber auch eine weitere Sache mit der Fünf, die Schröder mächtig auf die Palme brachte. Der Volleyball-Haudegen, der selbst bis zur 3. Liga als Schiedsrichter im Einsatz ist, verstand in der entscheidenden Phase des fünften Durchgangs die Welt nicht mehr, als das vom FC Wierschem gestellte Kampfgericht übersah, dass das Haager Team den Ball bei einem Etzbacher Aufschlag fünfmal spielte. „Es wäre unser Punkt zum 13:13 gewesen, und durch das anschließende Ass hätten wir Matchball gehabt“, schilderte Schröder die Brisanz, die hinter diesen haarsträubenden Entscheidung steckte. „Es wurden viele weitere Entscheidungen gegen uns getroffen.“
Aber der Tabellenführer, der „nur“ einen Punkt mit auf die Heimfahrt nahm und im letzten Spiel des Jahres seine erste Niederlage hinnehmen musste, kehrte auch vor der eigenen Haustür. „Wir haben uns dieses Ergebnis insgesamt selbst zuzuschreiben. Das war heute keine gute Leistung“, haderte Schröder. Die 1:0-Führung gab dem Spitzenreiter genauso wenig Sicherheit wie später der Ausgleich zum 2:2 im Vorfeld des Tie-Breaks mit dem heftig diskutierten Ende, bei dem das Schiedsgericht das Regelbuch neu erfand. René Weiss
Etzbach: A. Birkhölzer, J. Birkhölzer, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kress, Seiler, K. Gerhards.

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe H vom 16.12.2019

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Etzbacher können mit Erfolg im Topspiel als Primus überwintern

Volle Konzentration: Jana Birkhölzer und die SSG Etzbach peilen am Samstag beim SV Haag den nächsten Sieg an.

SSG gastiert nach dreiwöchiger Pause bei Verfolger TG Konz

Ihre letzten Aufgaben vor der Weihnachtspause bestreiten die Verbandsliga-Mannschaften der SSG Etzbach jeweils in der Fremde. Die Männer gastieren zum Spitzenspiel bei der TG Konz, während die von Hans-Jürgen Schröder betreuten SSG-Volleyballerinnen vor einer Aufgabe in Morbach beim SV Haag stehen.
Männer-Verbandsliga
Zuletzt war die SSG Etzbach am 23. November aktiv. Damals gab es ein glattes 3:0 gegen die TG Konz II. An diesem Sonntag gastiert der Tabellenführer nun zum Spitzenspiel bei der ersten Garde der TG. Die Konzer sind vorher ab 15 Uhr noch gegen den Dritten, den VC Mendig, gefordert. Anschließend kommt es zum Aufeinandertreffen mit den Etzbachern. „Ich hoffe nicht, dass wir raus aus unserem Rhythmus sind. Denn vor der Pause lief es eigentlich perfekt“, erklärt SSG-Trainer Julian Schröder. Sein Team gewann die vergangenen fünf Begegnungen jeweils mit 3:0. „Wir haben auch während der Pause gut trainiert, die Stimmung ist gut. Unser Ziel ist es, über Weihnachten auf Platz eins zu bleiben“, betont Schröder, der ergänzt: „Wenn wir das schaffen wollen, müssen wir in Konz gewinnen.“ Dabei erwartet der Trainer keine einfache Aufgabe, steht der Mitabsteiger aus Konz doch auf Rang zwei und hat ein Spiel weniger als die SSG absolviert. „Ein Vorteil für uns könnte sein, dass Konz noch vorher gegen Mendig spielt. Wir schauen auf unser Spiel, und wenn wir das aufziehen können, haben wir eine gute Chance, zu gewinnen“, meint Schröder. Robin Aurand ist bei der SSG privat verhindert. Ansonsten kann der Trainer voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.
Frauen-Verbandsliga
Die Herbstmeisterschaft haben die Frauen der SSG Etzbach bereits vor dem letzten Hinrundenspieltag am Samstag in Morbach sicher. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den TV Feldkirchen II, sieben Zähler liegt das Team von der Sieg vor seinem Gegner SV Haag (Beginn: 14 Uhr). „Ich habe Haag in dieser Saison einmal bei einem Auswärtsspiel gesehen, aber zu Hause treten sie immer mit einer stärkeren Mannschaft an“, weiß SSG-Trainer Hans-Jürgen Schröder, der sich auf ein Kräftemessen mit ehemaligen Oberligaspielerinnen einstellt.
Etzbach wird den Jahresabschluss ohne Janina Pattberg bestreiten, sodass noch sieben oder acht Spielerinnen übrig bleiben. „Wir wollen das letzte Spiel des Jahres auf jeden Fall für uns entscheiden“, macht Schröder klar. Auch wenn das Polster komfortabel ist, spricht man in Etzbach noch nicht von der Landesliga. „Wir denken von Spiel zu Spiel, aber uns ist bewusst, dass die höhere Spielklasse für uns mit dem kleinen Aufgebot kein Thema ist. Man muss abwarten, wie sich die Situation in den nächsten Monaten entwickelt“, so Schröder. le/rwe

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe H vom 13.12.2019

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