Etzbach lässt nur kurz Spannung aufkommen

  Männer souverän, Frauen neben sich

  Gegen die kraftvollen Schläge von Etzbachs Erwin Tjart (rechts) konnte die Spvgg Burgbrohl selbst mit einem Doppelblock nichts ausrichten.

Die Volleyballer der SSG Etzbach haben ihren ersten Heimspieltag genutzt, um sich in der Verbandsliga Nord wieder in die Spitzengruppe vorzuschieben. Derweil gaben die Frauen ihren ersten Punkt ab.

Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – Spvgg Burgbrohl 3:0 (25:20, 25:15, 25:20); SSG Etzbach – Westerwald Volleys II 3:0 (25:13, 25:13, 25:18). Besser hätte es für die Etzbacher wahrlich nicht laufen können. Nicht nur nach Sätzen, sondern auch gemessen an den Resultaten der einzelnen Durchgänge ließ die SSG in ihren beiden Heimspielen nichts anbrennen. Eine knifflige Phase galt es für die Mannschaft um Spielertrainer Julian Schröder allerdings doch zu überstehen. Im dritten Satz der ersten Partie lag sie bereits mit 19:12 vorne, fühlte sich anschließend aber offenbar zu sicher, sodass Burgbrohl mit sieben erzielten Punkten am Stück zum Ausgleich kam. „Glücklicherweise haben wir danach aber wieder die Kurve bekommen“, meinte Schröder. „Wenn wir den Satz noch abgeben, kann so ein Spiel auch noch mal komplett kippen“, weiß der Spielertrainer aus Erfahrung. Letztlich entschieden die Etzbacher dieses erste Duell über die Aufschläge, mit denen sie den Gegner schon bei der Annahme unter Druck setzten.
Was sollte danach schon schiefgehen gegen den Tabellenletzten? Gar nichts, wie sich herausstellte. Wohl auch deshalb, weil die SSG-Männer weiter konzentriert zu Werke gingen, um nicht die erste Mannschaft zu sein, die dem Schlusslicht den ersten Satzgewinn ermöglicht hat. Im Gefühl des sicheren Sieges nutzte Schröder dann auch die Gelegenheit und ermöglichte Jonathan Jung und Robin Aurand ihre ersten Einsätze im organisierten Volleyballsport.
SSG Etzbach: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Vargas-Orta, Troche, Aurand, Jung.

Verbandsliga Frauen
Etzbach – Westerwald Volleys 3:2 (27:25, 21:25, 24:26, 26:24, 3:15). Die SSG, die in ihren drei vorangegangenen Saisonspielen noch keinen Punkt abgegeben hatte, tat sich schwerer als erwartet und hatten bis zum Entscheidungssatz sogar weniger Punkte gemacht als der Gegner. Umso überraschender war dann der Ausgang ebenjenes fünften Durchgangs, in dem die gastgebenden Kombinierten aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen plötzlich einbrachen. „Die Mädels standen etwas neben sich“, fasste denn auch Hans-Jürgen Schröder den Auftritt seiner SSG-Mannschaft zusammen, aus der nach Meinung des Trainers eine Spielerin dann aber doch herausstach. „Simone Fast hat echt klasse gespielt, ohne sie hätte es schlecht für uns ausgesehen“, lobte Schröder die aus der Reserve aufgerückte Außenspielerin, die im Verlauf des ersten Satzes für Anna Birkhölzer ins Spiel gekommen war, die nach ihrem im Januar erlittenen Kreuzbandriss noch nicht zu ihrer alten Form zurückgefunden hat. Andreas Hundhammer
SSG Etzbach: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Seiler, Fast.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 29.10.2019 (Ausgabe H)

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SSG-Männer wollen mit zwei Siegen vorrücken

 Etzbacher Frauen können Spitzenposition untermauern

Holen Janina Kreß (links) und ihre Mitspielerinnen der SSG Etzbach am Sonntag den nächsten Dreier? Foto: balu

Fünf Wochen sind vergangen, seit die Verbandsliga-Volleyballteams der SSG Etzbach ihren letzten Wettkampf bestritten. An diesem Sonntag greifen sie wieder ins Geschehen ein.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – Spvgg Burgbrohl + Westerwald Volleys II (So., ab 14 Uhr). Vor dem ersten Heimspieltag der Saison gibt Julian Schröder ein klares Ziel aus. „Wir wollen beide Spiele gewinnen“, sagt der Spielertrainer, der mit seiner SSG unbedingt verhindern will, die vorderen Tabellenplätze aus den Augen zu verlieren und damit das Saisonziel schon frühzeitig nach unten korrigieren zu müssen. Holen die Etzbacher am Sonntagnachmittag hingegen die maximale Ausbeute von sechs Punkten, wären sie wieder oben dran. Dabei wird es auch darauf ankommen, wie schnell sich Schröder und Co. auf die Gegner einstellen können, die den Etzbachern völlig unbekannt sind. Gemessen am Tabellenstand scheint Burgbrohl jedoch ein Kontrahent auf Augenhöhe zu sein, während die SSG in der zweiten Partie gegen die Kombinierten aus Ransbach-Baumbach und Dernbach, die ohne Satzgewinn am Tabellenende stehen, klarer Favorit sein dürften. „Wenn wir unsere Leistung bringen, stehen die Chancen gut, beide Spiele zu gewinnen“, will Schröder auch nicht als Ausrede gelten lassen, dass mit Libero Andreas Neufeld einer der besten Annahmespieler in Reihen der SSG krankheitsbedingt ausfällt.
Verbandsliga Frauen
Westerwald Volleys – SSG Etzbach (So., ab 12 Uhr). An der angespannten Personalsituation hat sich bei den SSG-Frauen nicht geändert. Simone Fast wird aus der zweiten Mannschaft ins Aufgebot der Ersten hinzustoßen, um den Ausfall von Janina Pattberg zu kompensieren. Damit stehen Trainer Hans-Jürgen Schröder in Ransbach-Baumbach wenigstens acht Spielerinnen zur Verfügung, darunter allerdings auch Anna Birkhölzer, die nach ihrem im Januar erlittenen Kreuzbandriss noch nicht wieder ganz rund läuft, wie Schröder erzählt. Trotzdem sind die Etzbacherinnen als klarer Spitzenreiter mit neun Punkten Favorit gegen die Westerwald-Volleys, die aus ihren zwei Spielen bislang vier Zähler holten.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 26.10.2019 (Ausgabe H)

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SSG und Schule kooperieren

Ballsport und Bewegung im Nachmittagsangebot
Seit Beginn des neuen Schuljahres können die Schüler der Grundschule Etzbach von einer Kooperation zwischen ihrer Schule und der SSG Etzbach profitieren. Ziel der Kooperation ist es, die Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Schule zu fördern. Ein wichtiger Baustein der Kooperation sind je eine Ballsport- und Bewegungs-AG, die die SSG über ihre Übungsleiterin Britta Berkau in der nachmittäglichen Betreuung der Schule anbietet. Die enge Zusammenarbeit ist für beide Seiten eine Win-win-Situation, was Schulleiter Volker Hasselbach und SSG-Vorsitzenden Julian Schröder freut. Durch die Kooperation erweitert die Schule ihr Angebot im Rahmen der Ganztagsschule, und der Verein kann bei den Kindern frühzeitig für die verschiedenen Angebote im Vereinsleben werben.
Auch außerhalb der Kooperation hat die SSG Maßnahmen ergriffen, um Nachwuchs für den Volleyballsport zu begeistern. So wird freitags zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr in der Großsporthalle Hamm ein Training für Acht- bis Zwölfjährige angeboten.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 30.09.2019 (Ausgabe H)

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Notaufgebot bleibt in brenzligen Situationen Cool

Jana Birkhölzer (links) und Janina Kreß stehen mit der SSG Etzbach nach drei Partien verlustpunktfrei an der Spitze der  Verbandsliga.

SSG-Männer verlieren in Mendig nach 1:0-Satzführung den Faden und gehen leer aus
Etzbach/Mendig. Vor der längeren Pause in den Volleyball-Verbandsligen haben die Frauen der SSG Etzbach in den Saisonpartien Nummer zwei und drei ihre weiße Weste gewahrt. Trotz vieler Ausfälle feierte man zwei Heimsiege. Das Männer-Team ging in Mendig hingegen leer aus.
VC Mendig – SSG Etzbach 3:1 (15:25, 25:18, 25:22, 25:21). Es deutete zunächst alles auf eine klare Sache für die Gäste hin, die den früheren Bundesligisten im ersten Satz deutlich beherrschten, aber in der Vulkaneifel dann den Faden verloren. „Wir haben unsere Annahme kaum noch nach vorne gebracht, leisteten uns zu viele Aufschlagfehler und konnten fast nur noch über die Außen angreifen. Auch wenn Mendig sich sehr gut gepusht hat, lag es an unseren vielen Fehlern, dass wir verloren haben. Hinzu kam, dass wir uns nach dem ersten Satz vielleicht zu sicher gefühlt haben“, analysierte SSG-Spielertrainer Julian Schröder. In Richtung Sieg brachte die Mendiger ein Mann mit Erstliga-Vergangenheit: Silvio Schulze prägte das Spiel des VC, über ihn lief fast jeder Angriff. „Ein Spieler wie er kann den Unterschied ausmachen“, nannte Schröder einen weiteren Grund für die in seinen Augen verdiente Niederlage der SSG.
Etzbach: Schröder, Gerhards, Hombach, Troche, Hassani, Kölschbach, Tjart, Vargas Orta.

Verbandsliga Frauen
SSG Etzbach – FC Wierschem II 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 26:24); SSG Etzbach – TV Ehrang 3:1 (20:26, 25:12, 29:27 25:22). Die Drähte Glühten in den Tagen vor dem ersten Etzbacher Heimspieltag in der Hammer Großsporthalle heiß. Trainer Hans-Jürgen Schröder telefonierte, was das Zeug hielt, um zumindest sieben Spielerinnen zusammenzubekommen, die dem FC Wierschem II und dem TV Ehrang entgegentraten. Weil Anna Birkhölzer im Sinne der Mannschaft unerwartet früh ein Comeback nach ihrem Kreuzbandriss gab und Jana Radermacher nach jahrelanger Volleypause aufs Feld zurückkehrte, stand der SSG in Abwesenheit von Sarah Gerhards, Katja Gerhards, Veronika Kaczynski und Johanna Arnold immerhin eine Auswechselspielerin zur Verfügung. „Bei diesen personellen Voraussetzungen zählt nur, dass wir gewonnen haben. So haben wir vorher noch nie zusammen gespielt“, sagte Trainer Schröder und ging deshalb auch nicht sonderlich tief in die Analyse.
Nur so viel: Die Gastgeberinnen waren in den wichtigen Phasen der beiden Partien hellwach. Sowohl gegen Wierschem als auch gegen Ehrang musste Etzbach im vierten beziehungsweise dritten Durchgang reihenweise Satzbälle abwehren und behielt in der Verlängerung noch die Oberhand. Schröder: „Das war ganz wichtig, weil wir sonst jeweils einen Zähler abgegeben hätten.“ René Weiss
Etzbach: Seiler, J. Birkhölzer, Pattberg, Kress, A. Birkhölzer, Radermacher, J. Kaczynski.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 23.09.2019 (Ausgabe H)

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Duell der einstigen Aushängeschilder

Das Personalkarussell dreht sich bei der SSG Etzbach: Während Veronika Kaczynski (links) aus familiären Gründen fehlt, kann Trainer Hans-Jürgen Schröder wieder auf Janina Kreß (rechts) zurückgreifen. Foto: byJogi

Etzbach gastiert am Sonntag zu früher Stunde in Mendig – Frauen wollen Heimspieltag mit vier Punkten versüßen

Der VC Mendig und die SSG Etzbach zählten einst zu den ganz großen Nummern des Volleyballverbandes Rheinland. Mendig spielte unter anderem 1996/97 und von 1998 bis 2005 in der 1. Bundesliga, Etzbach mit vielen ehemaligen Mendigern in der 2. Bundesliga. Diese Zeiten sind vorbei. Der Klub aus der Vulkaneifel zog sich nach dem Abschied von Erfolgstrainer Bernd Werscheck sowie dem Ausscheiden mehrerer Sponsoren in die Bezirksklasse zurück, kämpfte sich in den vergangenen Jahren wieder nach oben in die Verbandsliga und erwartet in eben dieser Klasse am Sonntag ab 10 Uhr mit der Mannschaft von Julian Schröder das zweite frühere Volleyball-Schwergewicht aus der Region.
„Dieses Spiel ist aufgrund der großen Vergangenheit noch immer etwas Besonderes“, sagt Schröder, für den die neue Mendiger Generation allerdings weitestgehend unbekannt ist. So wollen sich die Gäste von der Sieg vornehmlich auf ihr eigenes Spiel konzentrieren. „Wenn wir unser Ding durchziehen und so auftreten wie im ersten, zweiten und vierten Satz gegen Neuwied vor einer Woche, dann traue ich uns einen weiteren Sieg zu. Vor der danach anstehenden sechswöchigen Ligapause wäre das dann ein idealer Saisonstart“, sagt der Spielertrainer. Nicht zur Verfügung stehen diesmal die beiden Neuzugänge Robin Aurand und Andreas Neufeld. Mit seinen Teamkollegen wird gegen 7 Uhr dafür wieder René Gerhards aufbrechen, der am ersten Spieltag wegen seines Urlaubs fehlte. „Der frühe Spielbeginn ist vielleicht ein Nachteil für uns, aber damit müssen wir zurechtkommen“, wird Schröder seinen Mannen für Samstag zeitige Bettruhe verordnen.

Frauen-Verbandsliga
Zum ersten Mal in dieser Saison präsentieren sich die Etzbacher Frauen am Samstagnachmittag ab 15 Uhr im heimischen Wohnzimmer der Großsporthalle von Hamm. Trainer Hans-Jürgen Schröder glaubt grundsätzlich, dass seine SSG die Gegner FC Wierschem II und TV Ehrang gut im Griff haben kann, als unberechenbaren Faktor nehmen die Einheimischen allerdings die personellen Voraussetzungen mit in die beiden Partien. Denn Schröder muss wie schon beim 3:0-Sieg in Trier improvisieren. Janina Kreß, Janina Pattberg und Sarah Gerhards kehren in das Aufgebot zurück, dafür haben sich Johanna Arnold wegen ihres studienbegleitenden Praktikums in Stuttgart, die ohnehin kürzer tretende Naemi Fast und Veronika Kaczynski aus familiären Gründen abgemeldet. „Wie schon in Trier gilt: In dieser Besetzung haben wir noch nicht zusammen gespielt. Wir müssen sehen, wie unsere Spielerinnen zurechtkommen, wenn sie auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kommen. Trotzdem erwarte ich bei unserem Heimspieltag die volle Punktzahl“, gibt der Trainer zu Protokoll.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 21.09.2019 (Ausgabe H)

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SSG-Teams feiern im Doppelpack klare Siege

Etzbacher Verbandsliga-Mannschaften haben in Neuwied und Trier keinerlei Schwierigkeiten

Neuwied/Trier. Auftakt nach Maß für die Volleyball-Teams der SSG Etzbach. Sowohl die Männer als auch die Frauen wurden zum Verbandsliga-Auftakt ihrer Rolle gerecht und behielten deutlich die Oberhand.
Verbandsliga Männer
VC Neuwied – SSG Etzbach 1:3 (18:25, 22:25, 25:22, 21:25). Das Annahmespiel, das Spielertrainer Julian Schröder in der Vorbereitung nicht gefiel, passte auf Seiten der Etzbacher diesmal von Anfang an. Mit einwandfreien Leistungen in allen Bereichen kaufte die SSG dem VCN direkt den Schneid ab und erspielte sich eine 2:0-Satzführung, die Neuwied dann allerdings verkürzte, weil sich bei Schröders Team die Aufschlagfehler wie ein roter Faden durch den dritten Durchgang zogen. „Danach haben wir uns direkt wieder gefangen und an die starke Leistung aus den ersten beiden Durchgängen angeknüpft. Es war genau der Saisonauftakt, den wir uns gewünscht haben“, freute sich der Spielertrainer.
Etzbach: Tjart, Hombach, Vargas-Orta, Neufeld, Troche, Hassani, Schröder, Kölschbach.
Verbandsliga Frauen
TG Trier – SSG Etzbach 0:3 (22:25, 17:25, 18:25). Dass die Etzbacherinnen zunächst ein paar Findungsprobleme offenbarten, war nur allzu logisch. „Es war das erste Mal, dass wir in dieser Besetzung gespielt haben“, entschuldigte Trainer Hans-Jürgen Schröder den anfänglichen Rückstand im ersten Satz, den sein Team dank starker Aufschläge drehte. Etzbach brach den Bann und beherrschte die Durchgänge Nummer zwei und drei. Den körperlich überlegenen Triererinnen stellten die Gäste von der Sieg weiterhin gute Angaben, präzise Zuspiele von Neuzugang Jennifer Seiler und kühlen Kopf entgegen. „Wenn Trier zu Punkten kam, haben wir immer die Ruhe bewahrt und souverän unser Spiel durchgezogen“, bilanzierte Schröder den deutlichen 3:0-Sieg, der nach 70 Minuten beschlossene Sache war.
Etzbach: J. Kaczynski, V. Kaczynski, K. Gerhards, J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, Seiler, Arnold, Fast.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 16.09.2019 (Ausgabe H)

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Etzbacher Frauen eröffnen die Saison bei Aufsteiger Trier

Volleyball: Altenkirchener müssen Wiederaufbau betreiben – Etzbacher Frauen eröffnen die Saison bei Aufsteiger Trier

Altenkirchen/Etzbach:
Die Erinnerungen an rosigere Zeiten existieren zumindest noch auf der Vereins-Homepage des SC Altenkirchen. Im Menüfeld kann man sich dort noch durch drei Frauenmannschaften klicken – die eine mit mehr, die andere mit weniger, die dritte mit gar keinem Inhalt mehr. Inhalte, die man inzwischen ins Archiv verfrachten könnte, denn in der Saison 2019/20 wird der Ligabetrieb ohne Teams aus der Kreisstadt über die Bühne gehen.

Anfang August berichtete die Rhein-Zeitung, dass der SCA seine zweite Mannschaft abgemeldet und seine erste Garnitur aus der Verbands- in die Bezirksliga zurückgezogen habe. „Einige Spielerinnen wollten sich den höheren Aufwand in der Verbandsliga nicht mehr antun. Zudem stehen einige aus beruflichen Gründen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung, und wiederum andere haben aufgehört. Damit hätten wir für die Verbandsliga keine konkurrenzfähige Mannschaft stellen können“, meinte Trainer Achim Gelhaar damals.
Sechs Wochen später hat sich die Situation weiter verschlimmert und ist im sportlichen „Horrorszenario“ angekommen. „Wir haben bis zur letzten Minute alles probiert, noch eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, aber es ist uns nicht gelungen“, macht Gelhaar deutlich. Will heißen: Die zunächst nur zurückgezogene erste Mannschaft wurde notgedrungen vom Spielbetrieb abgemeldet, sodass der SC Altenkirchen zunächst einmal von der Volleyball-Landkarte verschwunden ist.
Um die Lage zu verdeutlichen, klärt Gelhaar auf: „Wir hätten alleine am ersten Spieltag fünf Spielerinnen ersetzen müssen.“ Wie es nun weitergeht mit dem Verein von der Glockenspitze? Ingrid Räder vermittelt am Westerwald-Gymnasium in der Schul-AG das Pritschen und Baggern. „Spielerinnen aus dieser Schulmannschaft wollen wir für unseren Verein gewinnen und dann hoffentlich in anderthalb Jahren wieder angreifen. Einfach wird es natürlich nicht“, ist sich Gelhaar bewusst.
Eine Ex-Altenkirchenerin wird hingegen weiterhin in der Verbandsliga Nord spielen: Zuspielerin Jennifer Seiler hat sich dem Nachbarn SSG Etzbach angeschlossen, der am Samstag ab 17 Uhr bei Aufsteiger TG Trier in die Saison startet. „Wir wollen vorne mitspielen“, kündigt Trainer Hans-Jürgen Schröder an. „Und mit diesem Anspruch müssten wir das Spiel gegen Trier eigentlich erfolgreich absolvieren können. Man weiß allerdings nie. Trier ist eine Studentenstadt, da können schnell Verstärkungen auflaufen.“ Außerdem ist der Etzbacher Kader am Samstag ausgedünnt. Janina Kress, Janina Pattberg und Sarah Gerhards fallen genauso aus wie die werdende Mutter Melissa Hess. Dafür wird sich Johanna Arnold, die aufgrund ihres Studiums eine Pause einlegt, in den Dienst der Mannschaft stellen und nach Trier reisen. Zudem konnte Naemi Fast nach längerer Auszeit reaktiviert werden. Damit stehen Schröder acht Spielerinnen zur Verfügung.
Die Spieltermine der SSG Etzbach
14. September: TG Trier – Konz; 21. September: Etzbach – FC Wierschem II, Etzbach – TV Ehrang; 27. Oktober: Westerwald Volleys – Etzbach; 9. November: Etzbach – TuS Asbach, Etzbach – TV Feldkirchen II; 23. November: TV Bitburg – Etzbach; 14. Dezember: SV Haag – Etzbach; 12. Januar: Feldkirchen II – Etzbach; 26. Januar: Ehrang – Etzbach; 8. Februar: Etzbach – Westerwald Volleys, Etzbach – Haag; 29. Februar: Wierschem II – Etzbach; 14. März: Asbach – Etzbach; 22. März: Etzbach – Trier, Etzbach – Bitburg.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 14.09.2019 (Ausgabe H)

 

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SSG spielt nach Umbruch in der Verbandsliga

SSG spielt nach Umbruch in der Verbandsliga

Erwin Tjart und Julian Schröder (von links) werden auch in der neuen Saison gemeinsam im Trikot der SSG Etzbach zum Block hochsteigen. Insgesamt hat sich das Gesicht der Mannschaft aber doch stark verändert. Foto: balu
Volleyball: Männermannschaft verliert sechs Senioren und holt vier Neuzugänge – Auftakt in Neuwied
Etzbach. Bis zum 15. Mai muss jede Volleyballmannschaft bekannt geben, in welcher Liga sie die nächste Saison bestreiten möchte. Weil das Männer-Team der SSG Etzbach zu diesem Zeitpunkt nur noch einen sechsköpfigen Kader auf dem Papier stehen hatte, entschloss sich die Vereinsführung, die Rheinland-Pfalz-Liga aus freien Stücken zu verlassen und eine Etage tiefer in der Verbandsliga Nord aufzuschlagen. Die Routiniers Waldemar Ortmann, Valeri Dick, Vitali Lavrentev, Vladislav Klein und Jürgen Derkacev hatten mitgeteilt, in der neuen Spielzeit nur noch in der SSG-Seniorenmannschaft spielen zu wollen, weil ihnen der Aufwand in der Rheinland-Pfalz-Liga zu groß geworden war, beziehungsweise weil Derkacev zum VC Neuwied zurückkehren wollte. „Uns war klar, dass wir weiterspielen wollen, aber die Landesliga hätte nach diesen Abgängen keinen Sinn gemacht“, erklärt Julian Schröder, der nach dem aus persönlichen Gründen erfolgten Rücktritt von Heinrich Dück nunmehr nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer fungiert.
Durch ein Probetraining gewann der Verein von der Sieg immerhin vier Neuzugänge, sodass man mit einem Zehner-Aufgebot die am Samstagnachmittag mit dem Auswärtsspiel beim VC Neuwied (15 Uhr, Sporthalle der David-Röntgen-Schule) beginnende Runde in Angriff nimmt. Über Liga-Erfahrung verfügen die vier Neuen allerdings noch nicht. Robin Aurand, der am Samstag urlaubsbedingt genauso wie René Gerhards fehlen wird, und Michael Vargas-Orta spielten zuletzt hobbymäßig für den TV Daaden, Jonathan Troche und Andreas Neufeld waren als Beachvolleyballer unterwegs. „Weil wir mit ihnen auf allen Positionen Zuwachs bekommen haben, sehe ich uns gut aufgestellt. Allerdings müssen sie natürlich erst mal den Schritt in den Ligaspielbetrieb schaffen. Auch im Nachhinein betrachtet sage ich daher, dass der Rückzug in die Verbandsliga richtig war“, so Schröder.
Mit den sechs Landesliga-erfahrenen Akteuren Philipp Hombach, Erwin Tjart, René Gerhards, Tim Kölschbach, Farzan Hassani und Spielertrainer Schröder versucht die SSG im oberen Drittel mitzumischen. „Im Angriff sind wir sehr gut, das hat uns das Testspiel gegen unsere Seniorenmannschaft gezeigt. Allerdings müssen wir uns in der Annahme steigern. In diesem Bereich haben wir unter der Woche viel trainiert. Wenn wir die Bälle gut nach vorne bringen, bin ich optimistisch, dass wir in Neuwied etwas holen können. Ein Sieg zum Auftakt wäre wichtig für den weiteren Saisonverlauf“, so Schröder.
Die Gastgeber vom Rhein sind für Etzbach in der aktuellen Konstellation ein unbekannter Gegner. Als man letztmals in der Verbandsliga die Klingen kreuzte, machte der VC noch gemeinsame Sache mit dem TV Feldkirchen. Einen Spieler kennen sie aber sehr wohl: Ihren letztjährigen Mitstreiter Jürgen Derkacev. René Weiss
Die Vorschau auf die Frauen-Verbandsliga lesen Sie in der Samstagausgabe.
Die Spieltermine der SSG Etzbach
14. September: VC Neuwied – SSG Etzbach; 22. September: VC Mendig – Etzbach; 27. Oktober: Etzbach – SpVgg Burgbrohl, Etzbach – Westerwald Volleys Ransbach-Baumbach/Dernbach II; 10. November: TuS Immendorf – Etzbach; 23. November: Etzbach – VBC Ediger, Etzbach – TG Konz II; 15. Dezember: TG Konz – Etzbach; 11. Januar: Konz II – Etzbach; 26. Januar: Westerwald Volleys Ransbach-Dernbach II – Etzbach; 8. Februar: Etzbach – Neuwied, Etzbach – Immendorf; 29. Februar: Etzbach – Mendig, Etzbach – Konz; 14. März: Burgbrohl – Etzbach; 21. März: Ediger – Etzbach.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 13.09.2019 (Ausgabe H)

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Gelungenes Wochenende und spannende Spiele beim 16. Quattro-Mixed-Turnier

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Neuer Vereinsvorstand

SSG ETZBACH HAT NEUEN 1. VORSITZENDEN – JULIAN SCHRÖDER FOLGT AUF ROLF GRÜN!
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der SSG Etzbach gab es neben vielen erfreulichen Mitteilungen, einigen Ehrungen und einer hohen Teilnehmerzahl auch wichtige Neuwahlen im Vorstand.
Rolf Grün ließ sich 2016 noch ein Mal für eine Zeit von zwei Jahren zum 1. Vorsitzenden wählen, hatte aber verlauten lassen, dass dies seine letzte Amtszeit sei. Da sich niemand bereit erklärte, die Nachfolge von Rolf Grün anzutreten, blieb dieser im letzten Jahr vorerst für ein Jahr kommissarisch im Amt und es galt: bis zum nächsten Jahr muss ein neuer „Chef“ gefunden werden. Trotz aller Bemühungen gestaltete sich dieses Vorhaben als schwierig – bis jetzt! Der bisherige zweite Vorsitzende Julian Schröder führt die Spiel- und Sportgemeinschaft Etzbach e. V. ab sofort als 1. Vorsitzender. In seiner Antrittsrede bedankte sich Schröder im Namen des Vereins bei Rolf Grün für insgesamt 29 Jahre Arbeit als 1. und stellv. Vorsitzender. Als neue stellv. Vorsitzende wurde Sarah Gerhards gewählt.
In die übrigen Ämter wurden gewählt: Janina Pattberg (Schriftführerin), Susanne Orth (stellv. Schriftführerin), Rolf Grün (Kassenwart), René Gerhards (stellv. Kassenwart), Hans-Jürgen Schröder (Abteilungsleiter Volleyball), Nadya Abu-Higleh-Brück (Abteilungsleiterin Gymnastik), Janina Kreß (Jugendwartin), Erwin Tjart (Jugendwart) sowie Kurt Radermacher und Philipp Hombach (Beisitzer).
Neben den Vorstandswahlen lief das für Jahreshauptversammlungen übliche Programm ab. Berichte des Vorstandes, der Abteilungsleitungen sowie der Kassenbericht standen auf der Tagesordnung. Nach dem Bericht des Kassenprüfers, der keine Beanstandungen an der Kassenführung hatte, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Außerdem erfolgte eine einstimmige Bestätigung der vom Vorstand neu formulierten und auf einen modernen Stand gebrachten Satzung.
Darüber hinaus wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Jennifer Bender, Sarah Gerhards, Isabell Hermes, Melissa Hess, Michael Hermes, Charlotte Schäbitz und Lea Schäbitz geehrt. Wolf-Dieter Stuhlmann erhielt für 40 Jahre treue Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel sowie Liesel Becker, Christa Gerhards, Klaudia Grün, Marion Nickel und Gerd Schröder für 50 Jahre Mitgliedschaft einen Glasehrenpreis des Vereins.

Zusammensetzung des am 23.05.2019 neu gewählten Vereinsvorstands:

von links nach rechts: Kassenwart – Rolf Grün; Vorsitzender – Julian Schröder; Beisitzer – Kurt Radermacher; Jugendwart – Erwin Tjart; Abt.-Leiter Volleyball – Hans-Jürgen Schröder; Beisitzer – Philipp Hombach; Pressewartin – Jennifer Bender; Abt.-Leiterin Gymnastik – Nadya Abu-Higleh-Brück; Jugendwartin – Janina Kress; stellv. Schriftführerin – Susi Orth; Schriftführerin – Janina Pattberg; stellv. Vorsitzende – Sarah Gerhards;

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