Keine Absteiger, aber dafür jede Menge Aufsteiger

Könnte mit der SSG Etzbach in der kommenden Saison wieder in der Landesliga aufschlagen: Spielertrainer Julian Schröder. Foto: balu

Nach Entscheidung des VVRP werden viele Klassen aufgestockt – Etzbachs Männer in 14er-Liga?

Der Volleyballverband Rheinland-Pfalz hat eine Regelung gefunden, wie die Tabellenstände der vorzeitig beendeten Spielzeit zu werten sind. „Wir haben uns den Regeln, die der Deutsche Volleyballverband aufgestellt hat, angeschlossen“, sagt Rainer Strohbach, der Vizepräsident des Volleyballverbands Rheinland-Pfalz.
Demnach wird es auf rheinland-pfälzischer Ebene keinen offiziellen Meister geben. „Keine Mannschaft stand so weit vorne, dass sie nicht noch hätte eingeholt werden können, und nur dann hätte sie auch offiziell den Titel erhalten“, erklärt Strohbach. Aufsteiger aber gibt es – und zwar mitunter eine ganze Menge. „Alle Mannschaften, die auf einem Aufstiegsplatz stehen oder rechnerisch noch einen Aufstiegsplatz hätten erreichen können, haben das Recht zum Aufstieg“, erläutert Strohbach und verrät: „Es gibt Ligen, da sind das bis zu vier Mannschaften.“ Ob die Vereine ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, müssen sie dem Verband bis zum 30. April mitteilen.
Analog zum Aufstieg geht es im Tabellenkeller der rheinland-pfälzischen Volleyballligen zu. „Alle Mannschaften, die rechnerisch den Klassenverbleib hätten schaffen können, steigen auch nicht ab“, bestätigt Strohbach und ergänzt: „Das führt dazu, dass Ligen aufgestockt werden.“ Strohbach stellt außerdem klar, dass die Regelungen auch auf den Bezirksebenen übernommen werden.
Und wie denken die Verbandsligateams der SSG Etzbach über diese Entscheidung? Die Frauen betrifft das zunächst mal nur am Rande, denn sie hätten im Falle der Meisterschaft, auf die sie als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen beste Chancen hatten, ohnehin auf den Aufstieg verzichtet. Das hatte Trainer Hans-Jürgen Schröder schon länger angedeutet und wurde den Entscheidern beim Verband nun zu Wochenbeginn auch so mitgeteilt, als die betroffenen Vereine schon mal eine Tendenz abgeben sollten, ob sie bereit wären aufzusteigen.
Die Männer hingegen, die in der Verbandsliga Nord ebenfalls an der Spitze standen, würden grundsätzlich gerne in die Rheinland-Pfalz-Liga zurückkehren. Doch in Anbetracht der Konsequenzen, die die Entscheidung der VVRP nach sich zieht, will Spielertrainer noch mal genauer bei seinen Mitspielern nachhören, ob es dabei bleibt. Denn theoretisch könnte ein Aufstieg mit einem erheblich größeren Aufwand verbunden sein, wie Schröder vorrechnet: „Bei uns in der Nord-Staffel können drei Teams aufsteigen, in der Süd-Staffel sogar vier. Selbst wenn in der Rheinland-Pfalz-Liga die beiden Teams, die noch hätten Meister werden können, in die Oberliga gehen, könnten wir in der nächsten Saison in einer Liga mit 14 Mannschaften spielen. Dann müssten wir nicht mehr nur alle zwei Wochen ran, sondern jedes Wochenende.“ Und das bei Touren durch das gesamte Bundesland.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 04.04.2020

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Etzbachs Männer verlieren das Spitzenspiel glatt


Mit einem Doppelblock wie hier gegen Jonathan Troche zog die TG Konz der SSG Etzbach den Zahn, entschied das Spitzenspiel klar für sich und machte damit das Titelrennen wieder spannend.

Titelrennen ist wieder offen – Frauen der SSG haben doppelten Grund zur Freude

Die Volleyballteams der SSG Etzbach waren in der Verbandsliga am Wochenende wieder gefordert.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Mendig 3:0 (25:15, 25:20, 25:19); SSG Etzbach – TG Konz 0:3 (19:25, 20:25, 20:25).
Beim letzten Heimspieltag der Saison ging der Plan der Etzbacher zunächst auf. Wie von Spielertrainer Julian Schröder angekündigt, drängte die SSG in der Partie gegen den VC Mendig auf eine schnelle Entscheidung, um mit genügend Kraftreserven ins anschließende Gipfeltreffen gegen Verfolger Konz gehen zu können. Doch bereits während sich die Etzbacher gegen jene Mannschaft, die ihnen in der Hinrunde die bis dahin einzige Saisonniederlage zugefügt hatte, den glatten Erfolg herausspielten, war für Schröder erkennbar, dass er und seine Mitstreiter an diesem Samstagnachmittag nicht an ihre Leistungsgrenze herankommen würden. „Das erste Spiel war noch solide, aber schon weit entfernt von dem, was wir in den Spielen zuvor gezeigt hatten.“
Da die Konzer ihrerseits im anschließenden Spitzenspiel obendrein eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ablieferten, erklärt den deutlichen Ausgang der Begegnung. „Wir hingegen haben schon beim Aufschlag viele Fehler gemacht und auch die Annahmen nicht so nach vorne gebracht, um unsere Angreifer in gute Positionen bringen zu können“, analysierte Schröder hinterher. Dass es die Etzbacher dann zumeist über die Außen probierten, stellten die Gäste von der luxemburgischen Grenze zügig fest und konterten dieses Vorhaben stets mit einem Doppelblock, womit sie dem Tabellenführer schließlich den Zahn zogen. „Konz war uns eigentlich in allen Bereichen überlegen und hat auch in der Höhe verdient gewonnen“, wollte Schröder auch nicht als Ausrede gelten lassen, dass Erwin Tjart in der Mitte des zweiten Satzes verletzt ausschied.
Statt eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft herbeigeführt zu haben, wird es an den verbleibenden beiden Wochenenden der Saison noch mal spannend im Titelrennen. Gewinnen sowohl Etzbach als auch Konz ihre restlichen Partien, stünden am Ende beide Teams punktgleich an der Spitze. Weil aber die SSG mehr Siege errungen hat, was noch vor dem direkten Vergleich als ausschlaggebendes Kriterium herangezogen wird, haben es Schröder und Co. nach wie vor in der eigenen Hand.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Aurand, Dyck, Holst.

Verbandsliga Frauen
FC Wierschem II – SSG Etzbach 1:3 (25:18, 24:26, 16:25, 15:25).
Am Ende sind es zwar die drei Punkte geworden, die die SSG in Wierschem fest eingeplant hatte. Doch das Schlusslicht machte den Etzbacherinnen vor allem in den ersten beiden Sätzen das Leben schwer. Im sehr engen zweiten Durchgang verhinderte der Tabellenführer nur gerade so einen 0:2-Rückstand. „Wenn wir den kassiert hätten, wäre das Spiel für uns verloren gegangen“, war sich SSG-Coach Hans-Jürgen Schröder hinterher ziemlich sicher. Dass seine Mannschaft überhaupt in derartige Nöte geraten war, hatte erheblich damit zu tun, dass es für die zuletzt grippegeschwächte Jasmin Kaczynski gegen Mitte des zweiten Satzes nicht mehr weiterging und daraufhin Improvisationskunst gefragt war. Denn ehe Schröder zwischen Satz zwei und drei die letztlich gewinnbringende Umstellung vornehmen durfte, musste unter anderem Veronika Kaczynski auf der für sie ungewohnten Position im Mittelblock einspringen, was sie aber mit Bravour meisterte und damit großen Anteil daran hatte, dass den Etzbacherinnen noch die Kehrtwende gelang.
Apropos Kehrtwende: Mit einer solchen sorgte Wierschem im folgenden Duell gegen SSG-Verfolger SV Haag für Aufsehen. Mit 0:2 lag die FC-Reserve bereits zurück, spielte dann aber groß auf und sorgte mit einem 3:2-Erfolg dafür, dass die Etzbacherinnen die Liga nun wieder mit vier statt nur mit zwei Punkten Vorsprung anführen
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler, Koslowski.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 02.03.2020

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Letzter Heimspieltag bietet interessante Duelle

Etzbacher Männer wollen den Deckel draufmachen – Pflichtaufgabe für die Frauen

Nach Karneval geht es für die Verbandsliga-Volleyballer der SSG Etzbach an diesem Wochenende wieder sportlich zur Sache.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Mendig + TG Konz (Sa., ab 15 Uhr).
Bis zum 21. März stehen den Etzbachern noch vier Spiele bevor – zwei davon an diesem Samstag beim letzten Heimspieltag, der zwei äußerst interessante Begegnungen bereithält. „Interessant ja, aber vor allem auch schwer“, bringt es Julian Schröder auf den Punkt. Denn der Spielertrainer trifft mit seiner SSG zunächst auf die Mannschaft, die den Etzbachern die bisher einzige Saisonniederlage zugefügt hat. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen sind die Vorzeichen jedoch ganz andere. Denn bei den Mendigern lief damals noch Ex-Nationalspieler Silvio Schultze auf, der einst für den Verein schon in der Bundesliga spielte und in der Hinrunde fast im Alleingang dafür sorgte, dass seine Mannschaft mit 3:1 gewann. Doch auf die Dienste des 43-Jährigen, den bereits seit längerem eine Verletzung außer Gefecht setzt, können sich die Gäste nun nicht mehr verlassen, sodass Schröder die Hoffnung hat, dass er und seine Mitstreiter vor dem wegweisenderen zweiten Spiel des Tages nicht zu viele Körner lassen. Denn da kommt es zum Gipfeltreffen des gastgebenden Tabellenführers gegen seinen ärgsten Verfolger. „Zwischen Konz und uns tut sich nicht viel“, findet Schröder, der seine Schlüsse auch aus dem Hinspiel sieht, das die SSG zwar mit 3:2 gewann, in dem aber auch der Gegner „genau so gut hätte gewinnen können“. Das klare Ziel sei es, beide Spiele zu gewinnen und damit für eine Vorentscheidung im Titelrennen zu sorgen. Allerdings verlief die Vorbereitung auf dieses Vorhaben nicht optimal. Während der letzten drei Wochen waren die Etzbacher im Training aufgrund diverser Krankheiten nicht einmal vollzählig, und auch mit Blick auf Samstag könnte es besser aussehen. Während Marcel Mertgen (Arbeit) und Jonathan Jung (Urlaub) definitiv ausfallen, stehen hinter Jonathan Troche, Michael Vargas-Orta und Andreas Neufeld kleinere Fragezeichen. Da trifft es sich gut, dass Jesper Holst nach einem zu Saisonbeginn erlittenen Fingerbruch endlich zur einsatzfähig ist. Der Außenangreifer, der zuletzt in Brandenburg in der Landesliga spielte und den es aus beruflichen Gründen in die Region verschlagen hat, war bereits zu Saisonbeginn zur SSG gewechselt.
Verbandsliga Frauen
FC Wierschem II – SSG Etzbach (Sa., 14 Uhr).
Nach der verdienten 1:3-Niederlage im Spitzenspiel gegen den SV Haag ist aus dem Etzbacher Alleingang an der Tabellenspitze wieder ein Zweikampf geworden. An diesem Samstag kommt es zum Wiedersehen beider Teams, allerdings nicht auf dem Feld. Denn da bietet sich beiden beim Heimspieltag des FC Wierschem II die Aussicht auf sichere Punkte, liegen die Gastgeberinnen doch mit nur sieben mageren Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Etzbach legt vor, Haag zieht nach. Alles andere als klare Siege der Favoriten käme einer großen Überraschung gleich. Da darf es auch nicht ins Gewicht fallen, dass Katja Gerhards ausfällt und auch hinter der erkälteten Jasmin Kaczynski ein zumindest ein kleines Fragezeichen steht. „Gegen den Tabellenletzten muss es reichen, egal ob mit acht, sieben oder sechs Spielerinnen“, sagt SSG-Coach Hans-Jürgen Schröder – wenngleich er auf das Szenario mit nur sechs Spielerinnen gerne verzichtet, um bei einer Verletzung nicht noch Gefahr zu laufen, die Punkte kampflos abgeben zu müssen. „Zur Not nehmen wir noch eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft mit“, versichert Schröder.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 29.02.2020

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Akrobatik ist Trumpf in Etzbach

Das große Tanzcorps der Prachter „Fidelen Jongen“ begeistert auch in Etzbach.

Foto: Rolf-Dieter Rötzel

Karnevalistischer Frühschoppen bietet ein teils atemberaubendes Programm

Aus den Nähten zu platzen drohte am Sonntag das proppenvolle Etzbacher Bürgerhaus. Die Spiel- und Sportgemeinschaft sowie der Schießsportverein veranstalteten zum 26. Mal ihre Karnevalsfeier. Bunt kostümierte und gut gelaunte Narren aus der Region feierten, tanzten, schunkelten und ließen „Etzbich Uhu“ erschallen. Kurz und knackig führte SSG-Vorsitzender Julian Schröder, assistiert von Sarah Gerhards und Janina Pattberg sowie von DJ Sascha musikalisch begleitet, durch das Programm.
Der Etzbacher karnevalistische Frühschoppen, der sich althergebracht stets bis in die Abendstunden ausdehnt, ist etwas Besonderes im heimischen Karneval. Es gibt keine Büttenreden und auch offiziell werden keine Reden gehalten. Vielmehr spielt sich alles auf der Bühne mit Musik, den rhythmisch- und energiegeladenen SSG-Drummers und vor allem Auftritten von hoch motivierten Tanzgruppen ab. Bei den teilweise schon spektakulären Flugeinlagen und artistischen Hebefiguren stockte manchem der Atem.
Den Auftakt machten die „Fidelen Küken“, die „Bühnenfeger“ und das Tanzcorps der Prachter Karnevalsgesellschaft „Fidele Jongen“. Etzbach ist für die „Präächter“ am Karnevalssonntag immer der Auftakt, um dann mit ihrem großen Gefolge zur Teilnahme am Karnevalszug in Altenkirchen zu fahren.
Gefeiert und bejubelt wurden auch die „Flamingos“, das Mini-Tanzcorps der Karnevalsgesellschaft Wissen, amtierender und insgesamt sechsfacher Deutscher Meister, „In Motion“ aus Ingelbach“, die „Roten Funken“ der KG Schladern und die Mucher „Teichgirls“. An die Grazie und Ausdruckskraft der holden Weiblichkeit kamen die „Dorfgrenadiere Birkenfeld“, erstmals mit dem fünfjährigen Nachwuchsgrenadier Robin angereist, und die Schöneberger „Bordstein Schwalben“ natürlich nicht heran. Aber auch die Herren, teilweise schon im fortgeschrittenen Alter, machten meist tänzerisch noch eine gute Figur, wenn auch das totale Frauengekreische ausblieb.
Zu einem musikalischen Höhepunkt wurde der Auftritt der Wissener Band „Hännes“. Die fünf Musiker brachten Lieder aus der Domstadt mit viel „kölsch Jeföhl“ rüber. Rolf-Dieter Rötzel

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe (H) vom 24.02.2020

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Etzbacher Frauen gehen im Spitzenspiel leer aus

Verfolger Haag schließt auf – Männer bauen Vorsprung aus

Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Neuwied 3:2 (25:16, 25:16, 18:25, 27:29, 15:5);
SSG Etzbach – TuS Immendorf 3:0 (25:15, 25:11, 25:20).
Der Ärger darüber, dass es am Ende statt der ordentlichen Ausbeute von fünf Punkten auch die optimale von sechs hätte sein können, hielt sich bei Julian Schröder in Grenzen. Es lief der vierte Satz der ersten und in Anbetracht der Tabellenkonstellation wichtigeren Partie, als er und seine Etzbacher Mitstreiter beim Stand von 25:24 Matchball hatten, sich dann aber „nicht clever genug“ anstellten, wie der Spielertrainer fand, und schließlich den Satzausgleich hinnehmen mussten. Der gastgebende Tabellenführer hatte das Duell gegen den Dritten eingangs völlig im Griff und legte eine 2:0-Führung vor, ehe sich im dritten Durchgang ein Tief einschlich. „Da haben wir beim Aufschlag und der Annahme zu viele Eigenfehler produziert, dadurch im Angriff nicht genug Druck erzeugen können und Neuwied ins Spiel kommen lassen“, erzählte Schröder. Die Schwächephase hielt auch im vierten Abschnitt zunächst an, sodass die SSG lange einem Rückstand hinterherlief, den sie gegen Ende jedoch in eine Führung drehte mit der Möglichkeit, alle drei Punkte einzutüten. Stattdessen drohten dann jedoch zwei davon nach Neuwied zu gehen. „Wenn man nach 2:0-Satzführung noch in den Match-Tiebreak geht, muss man froh sein, das Spiel am Ende gewonnen zu haben“, wusste auch Schröder, dass das Momentum im entscheidenden Satz eindeutig aufseiten der Neuwieder gelegen hatte. Umso bemerkenswerter, dass die Etzbacher diesen deutlich für sich entschieden. Das verlieh dann auch noch mal Auftrieb für die vermeintlich leichtere Aufgabe gegen die abstiegsgefährdeten Immendorfer, die kaum Gegenwehr leisteten und im dritten Durchgang nur deshalb an einem Satzgewinn schnupperten durften, weil nachlässiger werdende Etzbacher das zuließen. Bis zum 20:20 verlief der dritte Abschnitt ausgeglichen, dann machte die SSG noch mal ernst.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Dyck, Mertgen, Jung.

Die Etzbacher Männer (rechts Jonathan Troche) bewiesen im Match-Tiebreak gegen Verfolger VC Neuwied Nervenstärke, als das Momentum eigentlich aufseiten des Gegners war.

Verbandsliga Frauen
SSG Etzbach – Westerwald Volleys 3:0 (25:21, 25:20, 25:19);
SSG Etzbach – SV Haag 1:3 (22:25, 26:24, 25:27, 19:25).
Eigentlich hatten die Etzbacherinnen für optimale Voraussetzungen gesorgt, um ihren einzigen ernsthaften Verfolger abschütteln zu können. Denn beim glatten Erfolg im ersten Spiel des Tages gegen die Kombinierten aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen hatte sich der Kräfteverschleiß in Grenzen gehalten, sodass die SSG-Frauen vor allem eingespielt ins Spitzenspiel gehen konnten. Doch das half am Ende nichts. Die Gastgeberinnen mussten sich nicht nur auch im zweiten Vergleich mit dem SV Haag in dieser Saison geschlagen geben, sondern blieben dabei erstmals in der laufenden Spielzeit auch punktlos. Hatten im Hinspiel noch haarsträubende Entscheidungen des Kampfgerichts die 2:3-Niederlage eingeleitet, so schaffte es der Tabellenzweite diesmal aus eigener Kraft, die Punkte mitzunehmen. „Der Gegner war gut“, lobte SSG-Coach Hans-Jürgen Schröder vor allem die Feldverteidigung der Gäste, die „fast jeden Angriffsball“ der Etzbacherinnen noch irgendwie im Spiel hielt. So entwickelte sich ein in allen vier Sätzen umkämpftes Duell, in dem es die SSG im dritten Durchgang versäumte, wenigstens einen Zähler daheim zu behalten, indem sie eine 20:10-Führung noch herschenkte und dadurch vorentscheidend auf die Verliererstraße geriet.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Hahmann, Seiler.

Jana Birkhölzer kassierte mit den Etzbacher Frauen die erste klare Niederlage der Saison und muss im Titelrennen nun den SV Haag als ernst zu nehmenden Konkurrenten anerkennen

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 10.02.2020

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SSG Etzbach will bei Heimspieltag Synergien nutzen

Vorentscheidende Duelle stehen an !
Die Großsporthalle in Hamm ist an diesem Samstag fest in der Hand der SSG Etzbach. Denn die Verbandsliga-Volleyballer und -Volleyballerinnen des Vereins tragen ihre nächsten Heimspieltage aus – nachmittags die Frauen, abends die Männer. Eine Konstellation, die sich bezahlt machen könnte.
Verbandsliga Männer
SSG Etzbach – VC Neuwied + TuS Immendorf (Sa., ab 18 Uhr).
„Wir wollen den Ausrutscher von Konz endgültig nutzen, beide Spiele gewinnen und den Vorsprung ausbauen“, schickt Julian Schröder vorab eine Kampfansage an die Gegner, wenngleich der SSG-Spielertrainer davon ausgeht, dass gerade das erste Duell eine knifflige Aufgabe parat hält. Denn die Neuwieder waren es, die mit einem 3:1-Erfolg gegen besagte Konzer den Etzbachern kürzlich einen großen Gefallen taten – und sich dadurch selbst die Chance wahrten, noch mal ins Titelrennen einzugreifen. „Wenn Neuwied dieses Ziel hat, ist ein Sieg für sie Pflicht“, ahnt Schröder, dass ihm und seinen Mitstreitern einiges abverlangt werden wird. Deshalb hofft er auch auf Synergien, die der „doppelte Doppelspieltag“ mit sich bringt. „Es könnte ein Vorteil sein, wenn wir erst unsere Frauen unterstützen und sie danach uns. Das kann in engen Situationen schon mal den Ausschlag geben.“ Und das nicht nur im Topspiel, sondern auch im zweiten Duell, in dem es für Immendorf um wichtige Zähler gegen den Abstieg geht. „Wir werden auf zwei hoch motivierte Gegner treffen. Aber wenn wir so auftreten wie zuletzt, dann bin ich optimistisch, dass unser Plan aufgeht“, sagt Schröder, der erstmals in dieser Spielzeit mit dem gesamten Kader planen kann.
Verbandsliga Frauen
SSG Etzbach – Westerwald Volleys + SV Haag (Sa., ab 13 Uhr).
Die Top Drei der Liga sind an diesem Samstag in Hamm unter sich. Damit bietet sich den Etzbacherinnen die Möglichkeit, die Tabellenführung vorentscheidend auszubauen, andererseits wittern aber auch die Gästeteams ihre Chance, das Titelrennen wieder spannend zu machen. Auch wenn die SSG im Falle der Meisterschaft möglicherweise auf den Aufstieg verzichtet, ist die Motivation der Mannschaft von Hans-Jürgen Schröder groß. „Wir wollen vor allem Revanche nehmen für unsere bisher einzige Saisonniederlage“, versichert der Trainer. Die kassierten die SSG-Frauen nämlich zum Hinrundenabschluss beim SV Haag (2:3). Auch gegen die Westerwald Volleys, der Kombination aus Dernbach, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen, ließ Etzbach in der ersten Halbserie einen Punkt liegen, sodass es ein spannender Nachmittag werden könnte. Schröder stehen dafür die üblichen acht Spielerinnen zur Verfügung. Das ist nach wie vor dünn, bringt aber den Vorteil der Eingespieltheit mit sich.

Quelle: Rhein-Zeitung Ausgabe (H) vom 07.02.2020

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SSG Etzbach nutzt Konzer Patzer konsequent aus

 Ein überaus erfolgreiches Wochenende erlebten die Volleyballer der SSG Etzbach: Sowohl die Männer bei den Westerwald Volleys II als auch die Frauen in Ehrang siegten ohne Satzverlust.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach 0:3 (14:25, 20:25, 15:25).
Der zweite Plan des Wochenendes war für die SSG-Männer bereits vor dem ersten aufgegangen. Schon am Samstag hatte nämlich Verfolger Konz in einem seiner beiden Heimspiele Punkte liegen gelassen, sodass die Etzbacher im Nachgang ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen konnten. Entsprechend groß sei die Motivation gewesen, beim Schlusslicht den erwartbaren klaren Sieg einzufahren, meinte Spielertrainer Julian Schröder, der hinterher allerdings auch konstatierte: „Das war sicherlich nicht unser bestes Saisonspiel gewesen.“ Denn auch wenn die Etzbacher die Angelegenheit glatt in drei Sätzen regelten, hatten sie in jedem Durchgang auch Phasen, in denen sie das Spiel offensichtlich zu locker nahmen. So beispielsweise gleich zu Spielbeginn, als es die gastgebenden Kombinierten aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach schafften, bis zum Zwischenstand von 12:12 mitzuhalten, ehe die SSG davonzog. „Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, meinte Schröder, der dieses Gefühl nutzte, um Marcel Mertgen zu seinem Debüt zu verhelfen. Der Mittelblocker, der ebenso wie die zu Saisonbeginn hinzugestoßenen Robin Aurand und Jonathan Troche zuvor nur hobbymäßig gespielt hatte, kam über zwei Sätze zum Einsatz und machte seine Sache laut Schröder ganz ordentlich.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Hombach, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Jung, Dyck, Mertgen

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach 0:3 (13:25, 13:25, 11:25).
Viel zu erzählen hatte Hans-Jürgen Schröder nicht, dafür verlief die Partie seiner Etzbacherinnen bei den abstiegsgefährdeten Ehrangern zu einseitig. Aus einer guten Mannschaftsleistung stach für den Trainer Veronika Kaczynski noch hervor, die im Angriff und der Annahme glänzte. Weil der ungefährdete Erfolg für den Spitzenreiter nach weniger als einer Stunde in trockenen Tüchern war, machte sich Schröder leise Hoffnungen, bis zum ARD-„Tatort“ wieder daheim zu sein. Ob er das schaffte, ist nicht überliefert.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 27.01.2020

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Pflichtsieg kann für die SSG einiges Wert sein

Etzbacher Teams sind am Sonntag klar in der Favoritenrolle

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga am Sonntag auswärts gefordert, wobei die Männer eine um einiges kürzere Anfahrt vor sich haben als die Frauen.

Verbandsliga Männer
Westerwald Volleys II – SSG Etzbach (So., 14 Uhr, in Ransbach-Baumbach – Hinrunde 0:3).
Im Gegensatz zum Gastspiel in Konz vor zwei Wochen steht den SSG-Männern an diesem Sonntag eine weitaus kürzere Anfahrt bevor, und vom Papier her auch eine leichtere Aufgabe. Denn die Zweitvertretung der Spielgemeinschaft aus Dernbach, Montabaur und Ransbach-Baumbach steht aktuell ganz unten in der Tabelle. Dass die Rollen damit klar verteilt sind, weiß auch Etzbachs Spielertrainer Julian Schröder: „Wir treffen als Erster auf den Letzten, deshalb fahren wir natürlich dahin, um zu gewinnen, und zwar am liebsten glatt.“ Also genau so wie in der Hinrunde, als die SSG in drei Sätzen kurzen Prozess machte. Generell haben die Gastgeber in bisher neun Spielen erst drei Sätze gewonnen, allesamt im Kellerduell gegen den VBC Ediger. „Aber im Sport sind genau solche Spiele manchmal auch die schwersten“, warnt Schröder davor, den Gegner zu unterschätzen. Sollten die Etzbacher aber ihr Potenzial annähernd ausschöpfen, dürfte auch ohne die fehlenden Farzan Hassani und Robin Aurand sowie eventuell noch den in der Nacht auf Sonntag aus dem Urlaub zurückkehrenden René Gerhards einem klaren Erfolg nicht im Weg stehen. Und der könnte dann unter Umständen einiges Wert sein, denn bereits am Samstag sind in Konz die drei ärgsten Verfolger unter sich und nehmen sich gegenseitig die Punkte.

Verbandsliga Frauen
TV Ehrang – SSG Etzbach (So., 14 Uhr – Hinrunde 1:3).
Die letzte richtig weite Auswärtsfahrt dieser Saison steht den SSG-Frauen am kommenden Sonntag bevor. Dabei sind die Rollen klar zugunsten der Gäste von der Sieg verteilt. War der TV Ehrang in der zurückliegenden Spielzeit noch furios mit fünf Siegen am Stück gestartet, ehe er nach und nach in den Tabellenkeller abrutschte, so befinden sich die Gastgeberinnen diesmal von Beginn an im Abstiegskampf. Und wenn es nach Hans-Jürgen Schröder geht, sollen sie auch weiterhin da bleiben. „Sollten wir auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga spielen, wäre es nicht schlecht, wenn wir diese weite Auswärtstour nicht mehr auf uns nehmen müssten“, erklärt der Etzbacher Trainer. Er selbst macht seiner Mannschaft, die am Sonntagmorgen mit dem gewohnten Stamm von acht Spielerinnen gen Trier aufbricht, keinen Druck. „Wir haben nichts zu verlieren und spielen locker auf“, verspürt Schröder nach wie vor nicht den Zwang, Erster werden zu müssen.

Quelle: Rhein-Zeitung  (Ausgabe H) vom 24.01.2020

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Derby findet eindeutigen Sieger

Überraschend deutlich verlor die Reserve der SSG Etzbach (hier mit Alisha Schneider im blauen Trikot) in der Volleyball-Bezirksklasse der Frauen das Derby gegen die DJK Herdorf (am Netz mit Selina Müller). Beim 0:3 waren die Gastgeberinnen in allen drei Sätzen klar unterlegen schafften jeweils nur 14, 13 beziehungsweise 12 Punkte. Im zweiten Spiel gegen Schlusslicht Vallendar III berappelten sich die Etzbacherinnen dann und siegten standesgemäß mit 3:0.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.0.2020

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Konzer „Zwietracht“ spielt SSG in die Karten

Etzbacher Männer sind nach 3:0 alleiniger Tabellenführer – Frauen bauen Vorsprung an der Spitze aus

Die Volleyballteams der SSG Etzbach sind in der Verbandsliga Nord der Männer und Frauen optimal in die Rückrunde gestartet.
Verbandsliga Männer
TG Konz II – SSG Etzbach 0:3 (16:25, 21:25, 14:25).
Die Etzbacher setzten ihr Vorhaben, zu jeder Zeit Herr der Lage sein zu wollen, weitestgehend um und gewannen am Ende glatt. Dabei hatte der Tag noch mit der kurzfristigen Absage von Henry Dyck begonnen, der also auf der Zuspielerposition ersetzt werden musste, was Michael Vargas-Orta in bravouröser Manier tat. „Da zahlte sich die Breite, die wir in dieser Saison im Kader haben, aus“, freute sich SSG-Spielertrainer Julian Schröder. Nach klar gewonnenem ersten Satz gerieten die Etzbacher im zweiten Durchgang ins Schwitzen. „Da hatten wir einen kleinen Hänger drin“, beschrieb Schröder die Schwächephase, die der Gegner zu einer zwischenzeitlichen 17:10-Führung ausnutzte. „Danach hat sich aber gezeigt, dass wir gut drauf und in der Lage sind, solche Rückstände noch zu drehen“, zeigte sich Schröder zufrieden, dass er und seine Mitspieler statt des drohenden Satzausgleichs doch noch die Führung ausbauten. Damit war dann auch die Gegenwehr aufseiten der Gastgeber gebrochen und der siebte Dreier im neunten Spiel für Schröder und Co. nur noch Formsache. Die Konstellation, dass die erste Garde der TG Konz in diesem Duell das Schiedsgericht stellte, machte sich letztlich nicht negativ bemerkbar. Kurioserweise trotzte die Reserve zuvor ihrer eigenen ersten Mannschaft, die bis dato punktgleich mit den Etzbachern an der Tabellenspitze gelegen hatte, einen Punkt ab, sodass die SSG nun allein auf Platz eins steht.
Für Etzbach spielten: Schröder, Tjart, Gerhards, Hombach, Hassani, Kölschbach, Neufeld, Vargas-Orta, Troche, Aurand.
Verbandsliga Frauen
TV Feldkirchen II – SSG Etzbach 1:3 (17:25, 25:23, 9:25, 14:25).
Von einer „eigentlich deutlichen Angelegenheit“ sprach Hans-Jürgen Schröder hinterher. Nur im zweiten Satz, den die Etzbacher in der Sporthalle des Neuwieder Stadtteils Niederbieber verloren, hätten seine Spielerinnen zu viele Eigenfehler produziert, fand der SSG-Trainer. Beispielsweise den zum letztlich entscheidenden Punkt, als die Gäste einen gegnerischen Angriff, der wohl im Aus gelandet wäre, noch einmal selbst scharf machten, und den Ball anschließend nicht mehr übers Netz brachten. „Nach so langer Pause wieder reinzukommen, ist nicht einfach“, meinte Schröder, den es umso mehr überraschte, dass seine Mannschaft gut loslegte und auch nach dem Satzausgleich in Ruhe die drei Punkte einfuhr. Ein Sonderlob verdiente sich dabei Janina Kreß, die auf der Mittelposition sowohl im Block als auch im Angriff eine starke Leistung zeigte. Viele Punkte sicherten zudem Jana Birkhölzer und Jennifer Seiler mit ihren Aufschlägen. Hier lief vor allem Birkhölzer im dritten Durchgang zu Hochform auf und verwandelte rund ein Dutzend ihrer Angaben.
Weil der SV Haag, der den Etzbacherinnen im alten Jahr die bislang einzige Niederlage zugefügt hatte, in Asbach nur mit 3:2 gewann, vergrößerten die SSG-Frauen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Zähler.
Für Etzbach spielten: J. Birkhölzer, A. Birkhölzer, K. Gerhards, J. Kaczynski, V. Kaczynski, Kreß, Pattberg, Seiler, Hahmann.

Quelle: Rhein-Zeitung (Ausgabe H) vom 13.01.2020

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