Chronik

     

1964
47 Bürger der Gemeinde Etzbach erschienen am 29.09.1964 zur Gründungs-versammlung. Die SSG ist zunächst reiner Turnverein unter der Führung von Oskar Denzig und Herbert Schlosser. Erster Übungstag ist der 23.10.1964.
Als Übungsleiter fungierten Hanne Krämer und Alfred Stahl.

1965
Ein halbes Jahr nach Gründung ist die zunächst gute Beteiligung in allen Gruppen bei den Herren nahe Null. Im November wird nach ersten Versuchen mit einem normalen Lederball der erste Volleyball angeschafft.

1966
Im Übungsbetrieb sind Missstände aufgetreten. Auf der Jahreshauptversammlung gelingt es nur mit Mühe die Auflösung des Vereins zu verhindern.
Das erste Volleyballspiel endet am 3. Juni 1966 mit einer 1:3 Niederlage gegen ESV Olympia Köln.

1967
Unsere Gymnastikabteilung tritt zum ersten Mal außerhalb des Vereins auf.
Die Volleyballer nahmen an der Meisterschaftsrunde teil (letzter Platz).
Die Herrenturngruppe wird mangels Masse aufgelöst.

1968
Mit Jürgen Krupp übernimmt ein lizensierter Trainer unsere Volleyballer.
25 Etzbacher erwerben bei einer von Wolfgang Heinrich initiierten Aktion das Deutsche Sportabzeichen.

1969
Eine 2. Volleyballmannschaft wird gemeldet. Unser erstes internationales Turnier
gewinnt der ESV Gremberghoven. Dieter Markus, unser bester Spieler, verlässt uns in Richtung Bonn.

1970
Schon nach einem Jahr Training werden unsere Schüler Meister in Rheinland-Pfalz und Zehnte bei den Deutschen Meisterschaften. Die SSG feiert ihr erstes Sportfest und wird in das Vereinsregister eingetragen.

Festumzug 1970

 Frauengymnastik- und Kinderturngruppe 1970

1971
43 Mitglieder nehmen an einer von Herbert Schlosser organisierten Fahrt nach Prag teil.
Die 1. Männermannschaft steigt aus der Landesliga ab. Eine Mädchenmannschaft  nimmt das Training auf.
An der neuen Runde nehmen wir mit drei Teams teil.

Unsere Mannschaft in Prag 1971
von Links oben: Oskar Denzig, Peter Jung, Otwin Heer, Wolfgang Hassel,…,Ewald Kirres, Eckhard Schäbitz
unten:  Jürgen Krupp, Wolfgang Handlos

1972
Die Männer werden ungeschlagen Rheinlandmeister und steigen wieder auf.
Die Damen werden in ihrer ersten Saison Letzte. Man fährt nach Prag und Budapest, wo ein Freundschaftsspiel
gegen Ujpest Docza mit 2:3 verloren wird.  Die Anzahl der Mannschaften steigt auf fünf.

1973
Oskar Denzig tritt aus Altersgründen als 1. Vorsitzender zurück.
Sein Nachfolger wird Herbert Schlosser.
Unsere A-Jugend wird Rheinlandmeister und Vizemeister in Rheinland-Pfalz.

B-Jugend Rheinlandmeister 1973
stehend: Betreuer Gerd Schröder, Wilfried Georg, Hans-Jürgen Schröder, Heiko Schröder, Detlef Jung, Klaus Vierbuchen
kniend:  Leo Jung, Ralf Marenbach, Thomas Barth, Ralf Karnetzki

1974
Die Volleyballabteilung hat 100 aktive Mitglieder. Für die Jugend wird ein Zeltlager am Edersee durchgeführt.
Unser Spieler Otwin Heer steht gegen Ungarn in der Nationalmannschaft, der Dieter Markus bereits seit zwei Jahren angehört. Sechs SSG-Teams starten in die neue Spielzeit.

1975
Zum 10-jährigen Bestehen wird ein Sportfest veranstaltet. Die Herren werden Landesmeister, scheitern aber am Aufstieg zur Regionalliga. Unsere Damenmannschaft steigt in die Verbandsliga auf. Man fährt nach Genk, Brüssel und London. Die SSG Etzbach hat die Marke von 200 Mitgliedern überschritten.

1976
Nachfolger von Herbert Schlosser, der die Vereinsgeschicke seit Gründung maßgeblich bestimmt hat, wird Rolf Grün. Es werden mehrere Titel auf Bezirks und Landesebene errungen. Unsere A-Jugend wird bei den Deutschen Meisterschaften in Sundern Siebenter. Die Männer steigen in die Regionalliga auf. Die Anzahl unserer Volleyballmannschaften ist auf sieben gewachsen. 

1977
Uwe Müller bestreitet ein Dutzend Länderspiele für die Bundesrepublik und nimmt an den Junioren-Europameisterschaften in Frankreich teil. Bürgermeister Erhard Schreiner gibt in Asper seinen Einstand als Volleyballspieler im SSG-Trikot.
Die SSG Etzbach hat nun acht Volleyballmannschaften.

 Zu Gast in Asper/Belgien

1978
Unsere Jugendmannschaften erringen sechs Meister- bzw. Vizemeisterschaften.  Asper kommt zu einem Gegenbesuch. Es gelingt der erste Sieg über die bis dahin unangefochten stärkste Mannschaft unseres Bundeslandes, den GTRV Neuwied. Fünf lizensierte Volleyballtrainer sind für die SSG im Einsatz.

1979
Zur Erinnerung an unseren im März verstorbenen Ehrenvorsitzenden wird unser traditionelles Turnier den Namen „Oskar-Denzig-Gedächtnisturnier“ tragen. Ausschnitte zweier Regionalligaspiele sind im Fernsehen zu sehen. Senioren und Damen steigen in die höchsten Ligen auf Landesebene auf. Die Herren gewinnen Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Pokal und scheitern auf Bundesebene in der ausverkauften Wissener Halle am amtierenden Deutschen Meister TUS 04 Leverkusen. 450 Zuschauer erleben beim Spiel gegen Slavia Prag in der neuen Hammer Halle den Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte.  Einige Spieler erreichen Länderspielformat.

1980
Hermann-Josef Kannegießer wird zum Vorsitzenden gewählt. Die Junioren werden Bezirks- und Landesmeister.
Die Damen halten locker die Landesliga. Nach dem Abstieg des GTRV Neuwied ist die SSG Etzbach klassenhöchste Männermannschaft unseres Landes.
Beim 1. Internationalen Seniorenturnier, organisiert von Bernd Eitelberg, sind Teams aus sieben Nationen zu Gast. Die SSG Etzbach feiert ihr 15-jähriges Bestehen mit einem Sportfest. Uwe Müller, Eckhard und Hartmut Schäbitz werden für 500 Spiele im SSG-Trikot geehrt. Ein Freiluftfeld wird eingeweiht.

1981
Die Kindergymnastikgruppe wird mangels Masse aufgelöst, eine Seniorengruppe ins Leben gerufen. Die Volleyballerinnen steigen in die Oberliga, die 2. Männermannschaft in die Verbandsliga auf. Die 1. Mannschaft verpasst hauchdünn den Bundesligaaufstieg. Ein Fernsehteam des SWF und 750 Zuschauer erleben die vorentscheidende 1:3 Niederlage gegen Mannheim in Hamm. Dafür wird die Mannschaft wie die Junioren Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Meister (Pokal).
Das Oskar-Denzig-Turnier verzeichnet mit  22 Teams ein Rekordfeld.

Oberliga-Aufsteiger 1981
Stehend: Maritta Müller, Anke Schäbitz, Kerstin Geilhausen, Beate Krämer
Sitzend:  Gaby Meurer, Margitta Radermacher, Maria Lück, Iris Lück

1982
Im April ist der stolzeste Moment in der Vereinsgeschichte gekommen. Nach dem vorentscheidenden und unvergesslichen 3:2 bei der SG Rodheim wird die Mannschaft mit 36:0 Punkten Regionalligameister und steigt in die 2. Bundesliga auf. Auch im Pokal ist die Mannschaft mit Oberdries, Schröder, E. und H. Schäbitz, Markus, Müller, Leidig, Schäfer und Kasper erfolgreich.
Nach Erringung der regionalen Meisterschaften scheitert die Krupp-Truppe erst auf Bundesebene an dem SSF Bonn.
Fünf Etzbacher werden -mit einigen Spielern aus Bonn- erste inoffizielle Deutscher Meister im Mixed.

Bundesliga-Aufsteiger 1982
Stehend: Eckhard Schäbitz, Uwe Müller, Toni Leidig, Jürgen Schäfer, Dietmar Kasper, Gerd Oberdries
Kniend:  Paulus Markus, Hartmut Schäbitz, Trainer Jürgen Krupp, Hans-Jürgen Schröder, Christoph Landowski

1983
Die SSG hat nach einigen mageren Jahren wieder acht Mannschaften. Die Damen steigen aus der Oberliga ab. Die 3. Mannschaft wird Meister der Kreisliga und schlägt in einem der kürzesten Spiele der Volleyballgeschichte Mogendorf in 17 Minuten mit 3:0 (15:0, 15:0, 15:0). Die Bundesligamannschaft gewinnt gleich zum Auftakt nach 0:2 und 1:12 Rückstand gegen Rüsselsheim sensationell noch mit  3:2. Viermal ist das Fernsehen in Hamm, auch gegen Orplid Frankfurt, dem mit 700 Zuschauern am besten besuchten Spiel. Am Ende wird die Mannschaft Vierter in der 2. Liga Süd. Willi Schäbitz wird Ehrenratsvorsitzender des VVR.
Die Gymnastikdamen fahren nach Luxemburg. Ein Förderverein wird gegründet.
Die SSG Etzbach gewinnt erstmals ihr  Oskar-Denzig-Turnier selbst.

1984
Dieter Markus, inzwischen Rekordnationalspieler, kehrt aus Bonn zurück und übernimmt die Bundesligamannschaft vom „Vater des Etzbacher Volleyballwunders“ Jürgen Krupp. Lange kämpft das Team um den Erstligaaufstieg. Imposant ist die Kulisse bei den Gastspielen in Sindelfingen (1500 Zuschauer) und am Bodensee, wo 1900 Menschen die Etzbacher Niederlage erleben. Die SSG Etzbach wird Bezirks-, Landes- und Regionalpokalsieger und erreicht nach dem Achtelfinalsieg gegen Düren die Runde der letzten acht in Deutschland. Lange Zeit ist der HSV in Hamm am Rande einer Niederlage. Uwe Müller bietet eine überragende Leistung  und wird wenig später erster „Etzbacher Volleyballer des Jahres“. Ein Etzbacher Seniorenteam qualifiziert sich nach Erringung aller Titel bis zum Südwestmeister für die DM und wird in Heidelberg unerwartet Vierter.

1985
Die SSG Etzbach hat jetzt neun Mannschaften. Im Jugendbereich gibt es frischen Wind unter Jürgen Krupp (Jungen) und Wilfried Wirths (Mädchen). Die Bundesligamannschaft wird wieder Bezirks- und Landespokalsieger. Sie bringt Erstligaaufsteiger Dachau  die einzige Saisonniederlage bei und wird Vizemeister der 2. Bundesliga. Leider ist trotz der Erfolge die Zuschauerzahl rückläufig. Erstligist Bonn wird vor der Kamera des SWF in Koblenz bezwungen und Roter Stern Prag gibt in Hamm einen Satz ab. Im August feiert die SSG auf dem Festplatz ihr  20-jähriges Bestehen. Willi Schäbitz erhält die Ehrennadel des VVR in Gold.

1986
Die Gymnastikabteilung fährt für drei Tage nach Bad Reichenhall. Erste und 2. Frauenmannschaft werden mit je 30:2 Punkten Meister und steigen in Bezirks- bzw. Landesliga auf. Bis zum letzten Spieltag fightet  unsere 1. Mannschaft um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Man gewinnt das Hinspiel gegen den einzigen echten Rivalen Ottobrunn klar mit 3:0. Nach der Erringung der Herbstmeisterschaft fällt die Entscheidung über den Aufstieg am allerletzten Spieltag vor 1500 Zuschauern in Ottobrunn. Gerd Rubenbauer kommentiert das Spiel für Bayern 3. Etzbach verliert unter Wert mit  3:0. Im Pokal kommen wir wie vor zwei Jahren unter die letzten acht Mannschaften in Deutschland und verlieren erst nach der Verletzung unseres Zuspielers, Hartmut Schäbitz, unglücklich mit 3:1 gegen den Erstligisten Leverkusen. Unter starken Sicherheitsvorkehrungen findet in Hamm ein Freundschaftsspiel unserer Mannschaft gegen Israel statt.

1987
Zehn Mannschaften der SSG nehmen an der Meisterschaftsrunde teil. Die Frauen scheitern knapp am Oberligaaufstieg und erreichen erstmals das Pokalfinale auf Rheinlandebene. Die Bundesligamannschaft erreicht die neu eingerichtete Relegation zur 1. Liga. Vorher kommt es zum Boykott der 2. Liga Süd gegen die als OSC Höchst getarnte Juniorennationalmannschaft, bei dem die SSG den Vorreiter spielt. „Politischer Ischias“ (Volleyballzeitung) und der dadurch herbeigeführte Spielabbruch in Höchst bringen bundesweite Publicity (Hans-Jürgen Schröder in der Bild-Zeitung) aber auch eine Menge Ärger. Der DVV erhebt Anklage gegen die SSG. In Mainz erfährt der Konflikt durch das Eingreifen von DVV-Präsident Mader eine für uns günstige Lösung. Gegen Biedenkopf gibt es beim 3:2 Sieg mit 172 Minuten das längste Spiel in der Vereinsgeschichte. Bei der Aufstiegsrunde in Osnabrück (Vierer-Relegation) ging nach 2:0 Führung gegen Bayer Leverkusen und 3 Stunden Spielzeit das Spiel mit 3:2 verloren. Dieter Markus verlässt uns und wird Trainer des Erstligisten Fortuna Bonn.

1988
Die SSG veranstaltet ein „kleines Sportfest“ im Bürgerhaus. Unser Oskar-Denzig-Turnier kann erstmals mangels Meldungen nicht mehr stattfinden. Die 2. Herren-Mannschaft steigt mit 0:32 Punkten aus der Verbandsliga ab. Die 1. Mannschaft findet sich nach vier Spieltagen mit 0:8 Punkten auf dem letzten Platz. Dieter Markus bietet telefonisch seine Hilfe an. Markus wird reaktiviert. Mit ihm kommt die Wende und eine beispiellose Siegesserie. Die Mannschaft um Trainer Leist wird schließlich noch Sechster. Die Jugendarbeit macht ein Tief durch, dennoch wird unsere A-Jugend Vizemeister im Rheinland.

1989
Die Anzahl der SSG Teams schrumpft auf sieben. Die Senioren retten sich mit einem einzigen Ballpunkt vor dem Abstieg. Die 2. Männermannschaft wird unter ihrem neuen Trainer Hartmut Schäbitz souverän Meister und steigt wieder auf. Bei der Meisterfeier ist der ganze Verein dabei. Das verflixte 7. Jahr wird zum vorerst letzten Bundesligajahr. Trainer Paul Ludger Müller wirft nach einigen Unstimmigkeiten das Handtuch. Auch unter Nachfolger Eckhard Schäbitz ändert sich nichts. Nach sechs Tie-Break-Niederlagen bleibt am Ende nur der letzte Platz. Ein Protest verläuft im Sande. Bei der Jugend geht es aufwärts. Die A-Jugend wird Zweiter im Rheinland und Dritter in Rheinland-Pfalz. Unter der Leiterin Therese Raack wird wieder eine Kinderturnabteilung gegründet.

1990
Die 2. Mannschaft wird in ihrem ersten Rheinlandligajahr gleich Vizemeister. Die 1. Frauenmannschaft zeigt während der Saison nach gutem Start Auflösungserscheinungen und steigt aus der Landesliga ab. Nach dem Bundesligaabstieg wird unsere
1. Männermannschaft nur Fünfter in der Regionalliga. Es gibt ständig Reibereien zwischen einigen Spielern und Trainer Gries. Nach der Trennung vom Trainer ist lediglich erwähnenswert, dass gegen Eintracht Frankfurt nach über einem Jahr der erste Tie-Break-Sieg gelingt. Mit der BSG Lok Elsterwerda ist erstmals eine Mannschaft aus der DDR zu Gast.
Nach mehr als zehn Jahren legt Hermann Josef Kannegießer das Amt des  1. Vorsitzenden nieder. Sein Nachfolger wird Gerd Schröder. Sie SSG begeht ihr  25-jähriges Jubiläum vom 22.-24. Juni mit einem großen Sportfest.
Dank der Unterstützung durch Norbert Gerhards, der mit Horst Siffert unser größter Gönner ist, kann unsere Regionalligamannschaft in Bad Aibling erstmals zur Saisonvorbereitung ein Trainingslager durchführen.

Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder beim 25jährigen Jubiläumsfest 

1991
Unsere Regionalligamannschaft wird mit nur einem Satz Rückstand auf Vellmar Vierter. Im Pokal verliert man das Rheinlandfinale gegen Mendig, wird aber Landesmeister und scheitert erst im Finale des Südwestpokals an Kriftel. Die 2. Mannschaft steigt in die Landesliga auf. Im Kreis Altenkirchen gründet sich ein Volleyball-Kreisverband. Vorsitzender ist Rolf Grün. Jutta Marenbach bringt die Jugendarbeit voran. Man zeltet am Dreifelderweiher und hält einmal im Monat einen Jugendtreff ab. Es gibt jetzt drei Gymnastikgruppen, von denen Annelie Reissig zwei und Ingrid Stahl eine leitet. In Zusammenarbeit mit der AOK wird ein Kurs für Wirbelsäulengymnastik angeboten. Drei Spieler unseres Vereins werden wegen unsportlichen Verhaltens auf Beschluss des Vorstandes bestraft. 

1992
Mit Jaroslav Nowak, Tilo Gögge und Sven Dombrowski gelingen der SSG entscheidende Verstärkungen im Hinblick auf die Erreichung des gesteckten Zieles: Bundesligaaufstieg. Unter Spielertrainer Dombrowski spielt die Mannschaft während der ganzen Saison die erste Geige und wird schließlich in überzeugender Manier Meister der Regionalliga. 15:0 gewinnt man den letzten Satz beim Hauptkonkurrenten Biedenkopf und hält die Nordhessen auch in Hamm in einem sagenhaft spannenden 5-Satz-Krimi nieder. Die Relegationsrunde in Hamm wird zu einem Top-Ereignis und sportlich zum totalen Triumph für die SSG Etzbach. Mit 6:0 Punkten und 9:1 Sätzen gewinnt unser Team die Relegation und steigt zum 2. Mal in die Bundesliga auf.
Der Jugendvorstand arbeitet vorbildlich und bietet den Jugendlichen eine Vielzahl von Veranstaltungen an.
Zu den bestehenden Gymnastikgruppen kommt eine zweigeteilte Kindergruppe, deren Übungen von Kirsten Reissig geleitet werden.

1993
Der erste Sieg in der neuen Bundesligaära gelingt ausgerechnet gegen den Deutschen Exmeister und alten Rivalen USC Gießen beim 3:1 in der Hammer Halle. Die Saison verläuft zunächst mehr als zufriedenstellend. Im Januar belegt das Team nach dem sensationellen 3:2 in Nordhausen mit 16:12 Punkten einen vorderen Platz. In Gießen kommt nach 2:0 und 10:5 Führung im
3. Satz die Wende. Die SSG verliert das Spiel und anschließend noch sechs Mal in Serie. So ist man am Ende froh über zwei klare Siege gegen Sindelfingen und Höchst, die die Klasse  sichern. Die 2. Mannschaft belegt einen überraschend guten 4. Platz in der Landesliga. Bei den Damen gab es Unstimmigkeiten. Gleich drei Spielerinnen melden sich in Richtung Leuscheid ab.
Im Vorstand gibt es eine Reihe von Veränderungen. Rolf Grün löst Paul-Dieter Radermacher im Amt des 2. Vorsitzenden ab. Der langjährige Geschäftsführer Willi Schäbitz wird durch Christa Gerhards ersetzt. Die sehr agile Jugendwartin Jutta Marenbach tritt zurück. Kirsten Reissig und Alexander Jung sorgen dafür, dass der Jugendtreff weiterhin floriert.

1994
Die Anzahl der SSG-Mannschaften sinkt auf fünf. Ganz anders als im Vorjahr verläuft die Bundesligasaison. Mit Nowak, Demirovic und Powaczruk hat das Team ein recht internationales Gefüge. Unter Spielertrainer Nowak gibt es eine Reihe knapper Niederlagen. Bei Halbzeit ist der Klassenerhalt  in weite Ferne gerückt. Sven Dombrowski , der zwei Jahre erfolgreich trainiert hatte, kehrt aus Wuppertal zurück. Zum Saisonende hin festigen sich die Leistungen. Von den letzten acht Spielen werden sechs gewonnen, und die Mannschaft verlässt am vorletzten Spieltag die Abstiegsränge durch einen tollen Sieg über die TG Rüsselsheim. Doch -oh Wunder- am letzten Spieltag gewinnen alle Konkurrenten zum Teil etwas überraschend , besonders der USC Gießen in Marktredwitz. Die SSG verliert bei Meister Leipzig und steigt als Drittletzter, sage und schreibe 14 Punkte besser als die beiden anderen Absteiger, ebenfalls in die Regionalliga ab.
Jürgen Schäfer kassiert 1994 den fünften Platzverweis seiner Laufbahn – im Volleyball ein eher seltenes Jubiläum. Ein stolzer Erfolg gelingt unserer 2. Mannschaft. Die Männer um Trainer Hartmut Schäbitz erringen souverän die Meisterschaft in der höchsten Spielklasse von Rheinland-Pfalz, der Landesliga, verzichten aber auf den Oberligaaufstieg.  Rolf Grün leitet das Training unseres weiblichen Volleyballnachwuchses, der im Gegensatz zum Männlichen reichlich vorhanden ist.

1995/1996
Nowak, Leßmann und Scholl verlassen die SSG. Bis kurz vor der Saison ist nicht klar, ob wir personell und finanziell in der Regionalliga bestehen können. Mit Tilo Gögge , der aus Mendig zurückkehrt, und dem Brasilaner Icaro Ribeiro de Souza können zwei starke Spieler gewonnen werden. Zudem unterstützt uns unser Hauptsponsor , die KÖLNER POSTVERSICHERUNG (KPV), auch weiterhin.
Das Team ist, wenn es komplett antritt, das weitaus stärkste der Liga. Leider ist dies wegen Erkrankungen und Verletzungen nur selten der Fall. So gibt es in wichtigen Spielen dumme Niederlagen. Gegen zwei der absoluten Spitzenteams, Baumbach und Ludwigshafen, verlieren wir jeweils stark ersatzgeschwächt sämtliche vier Begegnungen hauchdünn im Tie-Break. Eine Superchance, in der überraschend schwachen Regionalliga gleich den Wiederaufstieg zu schaffen, ist verspielt, der fünfte Satz unter dem Strich eine Enttäuschung. Unsere 2. Mannschaft spielt wieder eine führende Rolle in der Landesliga, begräbt  Meisterschaftshoffnungen erst bei der klaren Niederlage in Ehrang  und wird am Ende Vizemeister.
An der Hammer Hauptschule hat sich auf Initiative von Wolfgang Skriwanek eine Volleyball-AG gebildet. Unser bosnischer Nationalspieler Asim Demirovic übernimmt einmal in der Woche das Training der talentierten Schüler.

1996/1997
Einige Spieler der 1. Herrenmannschaft verlassen den Verein. Die Teilnahme in der Regionalliga ist nicht mehr gewährleistet. Die Spieler der 2. Mannschaft mit den restlichen Spielern der 1. Mannschaft werden für die Rheinland-Pfalz-Liga gemeldet. Am Saisonende wurde der 3. Platz erreicht. Die 1. Damen-Mannschaft belegte am Ende der Saison den 2. Platz in der Bezirksklasse, konnte aber in der Relegation die Chance zum Aufstieg nicht nutzen. Für die Mädchen im Alter von 8-10 Jahren wird seit September 1996 von Martina Pattberg und Claudia Schröder ein Volleyball-Training durchgeführt. Die Übungsstunden sind gut besucht. Der Volleyball-Abteilungsleiter Eckhard Schäbitz stellt sein Amt zur Verfügung. Neuer Volleyball-Abteilungsleiter wird zunächst kommissarisch Hans-Jürgen Schröder. Josef Hombach wird zum Jugendwart gewählt.
Willi Schäbitz wird aufgrund seiner für die SSG erbrachten Leistungen die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Ingrid Stahl die eine Gymnastik-Seniorengruppe leitet, hat außerdem mit Wirbelsäulengymnastikkursen begonnen, die unterstützt von der AOK, von vielen Teilnehmern besucht werden.

1997/1998
Die 1. Herren-Mannschaft erreichte in der Rheinland-Pfalz-Liga den 2. Platz. Dies berechtigte die Teilnahme an der Relegation zur Oberliga. Der Aufstieg kam jedoch nicht zustande, da es an entsprechendem Spielerpotential fehlte. Die 1. Damen-Mannschaft erreichte in der Bezirksklasse den 2. Platz und damit die Teilnahme an der Relegation.
Wolfgang Skriwanek und Alfred Stahl führen ein Volleyball-Training für männliche Jugendliche im Rahmen eines Kooperationsvertrages „Schule – Verein“ durch. Die Trainingsstunden sind gut besucht.
Gerd Schröder stellte sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Die Funktion übernahm bis zur nächsten Mitgliederversammlung der 2. Vorsitzende Rolf Grün. Dieter Barth wurde zum Jugendwart gewählt.
Die Gymnastikgruppen werden weiter von Ingrid Stahl und Annelie Reissig geleitet. Das Kinderturnen leitet weiterhin Kirsten Reissig.

1998/1999
Für die 1. Herren-Mannschaft, die in der Rheinland-Pfalz-Liga spielt, war erneut der Aufstieg in die Oberliga das Saisonziel.
Am Ende der Saison wurde der 2. Platz erreicht, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigte.
Mit einem Satz Vorsprung wurde die Relegation gewonnen. Ein Platz in der Oberliga ist aber ungewiss, da nur durch Verzicht eines Oberligateilnehmers ein Platz frei würde. In der Senioren-Liga A 2 spielen zwei Gruppen. Unsere Mannschaft erreichte den 1. Platz und nahm an der Play-Off-Runde teil.
Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Senioren-Mannschaft  B  fand ein Turnier in der Sporthalle in Hamm statt.
Die 1. Damen-Mannschaft belegte in der Bezirksliga Ahr/Westerwald bei Saisonende mit 16:16 Punkten den 6. Platz.
Rolf Grün wird zum 1. Vorsitzenden, Bernd Gerhards zum 2. Vorsitzenden gewählt. Volleyball-Abteilungsleiter ist Hans-Jürgen Schröder. Die Vorbereitungen zum Sportfest  2000 sind in vollem Gange.

1999/2000
Durch eine Spielrechtsübertragung vom TV Koblenz-Lützel zur SSG Etzbach wechselten 6 Spieler zur SSG. Somit konnte die
1. Herren-Mannschaft in der Regionalliga Südwest  spielen. Am Saisonende wurde die Tabellenführung erreicht und der dritte
Aufstieg zur 2. Bundesliga ist geschafft. Die Senioren-Mannschaft wird in der Senioren-Liga A ungeschlagen Meister.
Die 1. Damen-Mannschaft erreicht in der Bezirksliga Ahr/Westerwald mit dem 7. Platz in der Tabelle einen etwas unrühmlichen Platz. Die weibliche D-Jugend konnte nach gutem Vorrundenstart in Münstermaifeld bei den Rheinland-Meisterschaften einen achtbaren 4. Platz erreichen. Eine Beach-Volleyballanlage soll auf dem alten Kinderspielplatz oberhalb der Grundschule entstehen. Jugendwart Dieter Barth und Jugendwartin Kirsten Reissig besuchen mit Kindern die Freilichtbühne Freudenberg. Außerdem fand wieder mit Kindern und Jugendlichen eine Ferienfreizeit in Urbach statt. Ganz hervorragend hat sich die Teilnahme am Volleyball-Training bei Kindern und Jugendlichen entwickelt.

Bundesliga-Mannschaft 2000
von links:
oben: Jens Fischer, Lutz Kasper, Tilo Gögge, Jan Kuhlmann, Tim Brandt, Christoph Schwenk, Abteilungsleiter Hans-Jürgen Schröder
unten: Rastislav Rajt, Thomas Prager, Ahmet Kasap, Gunnar Monschauer, Torsten Braun

2000/2001
Für die Errichtung des Beachvolleyballplatzes wird ein Nutzungsvertrag mit der Ortsgemeinde Etzbach abgeschlossen.  Die SSG Etzbach spielt  wieder in der 2. Bundesliga und feiert vom 04.-06.08.2000 das 35-jährige Bestehen mit einem Sportfest, bei dem als Highlight die  „1. Westerwälder Schlagernacht“ mit den Schlagerstars Bernhard Brink, Andreas Martin und Rosanna Rocci geboten wurde. Die Volleyballsaison in der 2. Bundesliga endet mit einem 7. Platz.
Die A – Senioren wurden wie im Vorjahr Meister. Die Jugendmannschaften spielen mit einer A-Jugend-Mannschaft (männlich), zwei E-Jugend-Mannschaften (männlich), zwei C-Jugend-Mannschaften (weiblich) und vier E-Jugend-Mannschaften (weiblich).
Die Gymnastikgruppen unter der Leitung von Annelie Reissig, Jutta Marenbach, Ingrid Stahl und Bergit Wolf bieten neben der  allgemeinen Gymnastik weitere Freizeitgestaltung in Form von Wandertagen, Fahrradausflügen,  Grillabenden und einer Weihnachtsfeier an. Übungsleiterin Jutta Marenbach plant einen „Lauftreff“ für Jedermann.
Bergit Wolf weitet das Übungsangebot auf Aerobic als Gesundheitssport und Herz-Kreislauftraining aus.

2001/2002
Die Baumaßnahmen an der Beachvolleyballanlage schreiten fort. Die  1. Herrenmannschaft die in der 2. Bundesliga Süd spielt, erreichte nach Schwierigkeiten zu Beginn doch noch den 7. Platz. Nach dem Gewinn des Südwestpokals verlor man jedoch gegen den VV Leipzig  (1. Bundesliga) mit  3 : 0. Nach der Saison verließen uns 2 gute Spieler, und da kein Ersatz zur Verfügung stand, zogen wir die Mannschaft aus der 2. Bundesliga zurück. Die  1. Damenmannschaft erreichte mit nur 2 Verlustpunkten
den 1. Platz in der Bezirksklasse Westerwald. Die Jugendmannschaften spielen mit 4 E-Jugend-Mannschaften (männlich),
1 C-Jugend-Mannschaft (weiblich), 3 D-Jugend-Mannschaften (weiblich) und 3 E-Jugend-Mannschaften (weiblich). Wie in den Vorjahren war auch unsere Gymnastikabteilung wieder sehr aktiv.
Bei der Gymnastikgruppe (Jutta Marenbach) wird seit Juni 2001 ein Lauftreff veranstaltet. „Aerobic als Gesundheitssport“ in der Gymnastikgruppe (Bergit Wolf) für Herz und Kreislauf, sowie Bodystyling und Walking runden das Programm ab. Die Übungsleiterin Bergit Wolf absolvierte eine Ausbildung „Sport in der Prävention“ erfolgreich.
Die SSG Etzbach konnte deshalb mit dem Zertifikat „Pluspunkt Gesundheit“ vom Deutschen Turnerbund und „Sport pro Gesundheit“ vom Deutschen Sportbund ausgezeichnet werden.

E-Jugend 2001
Oben von links: Jennifer Bender, Melissa Hermes, Binia Barth, Hartmut Schäbitz, Lea Schäbitz, Jana Schäbitz
Unter von links: Sarah Gerhards, Janina Pattberg 

2002/2003
Die Beachvolleyballanlage ist im Bau. Dank vieler Helfer aus den Vereinsreihen ist die Baumaßnahme weiter fortgeschritten. Die 1. Herrenmannschaft (Bezirksklasse Neuwied-Westerwald) belegte am Ende der Saison den 2. Platz. Das Relegationsspiel gegen Bad Salzig zum Aufstieg ging jedoch mit  0 : 3 verloren.
Die Seniorenmannschaft Liga A  beherrschte wie im Vorjahr die Klasse souverän und wurde mit 24 : 0 Punkten und 36 : 2 Sätzen Meister dieser Klasse. Die 1. Damenmannschaft (Bezirksliga Ahr-Westerwald) konnte leider den Klassenerhalt  nicht erreichen und musste in die Bezirksklasse absteigen.
Die Jugendmannschaften spielen mit 3 E-Jugendmannschaften (männlich), 1 B-Jugendmannschaft (weiblich), 1 C-Jugendmannschaft (weiblich),  3 D-Jugendmannschaften (weiblich) und 3 E-Jugendmannschaften (weiblich).
Die D-Jugendmannschaft (weiblich) wird  Rheinland-Pfalz und  Südwestdeutscher-Vize-Meister. Damit fährt nach 1976 wieder eine Etzbacher-Jugendmannschaft zu einer Deutschen Meisterschaft. Binia Barth, Jennifer Bender, Sarah Gerhards, Melissa Hermes, Janina Pattberg, Jana u. Lea Schäbitz und Sonja Schmitz nahmen mit Ihrem Trainer Hartmut Schäbitz vom 24.-25.Mai in Nordhorn an der DM Teil und belegten am Ende leider nur den 16. Platz.

Der erste LKW-Ladung Sand auf der Beachanlage

2003/2004
Die Beachvolleyballanlage ist fertiggestellt und wird mit einem Eröffnungsfest am 28./29.06.2003 ihrer Bestimmung übergeben. Die 1. Herrenmannschaft Bezirksklasse Neuwied-Westerwald) wird Meister und steigt in die Bezirksliga auf. Die 1. Damenmannschaft (Bezirksklasse Westerwald) erreichte den 3. Platz.
Die Mannschaft der weiblichen  D-Jugend mit ihrem Trainer Hartmut Schäbitz  errang die Südwest-Meisterschaft und fuhr erneut  zur DM  vom 20.-23.05.2004 nach Angermünde. Man belegte dort den 8. Platz. Die Mannschaft der weibl. E-Jugend wurde Rheinland-Pfalz-Meister und nahm an der DM in Bad Laer  teil. Dort belegte man den 10. Platz. 9 Mädchen der D-Jugend wurden vom Landestrainer zu einem internationalen Trainingslager vom 24.07.-07.08.2004 in die USA eingeladen. Die Eltern reisten zur Betreuung mit. Julian Schröder aus Etzbach und A. Krippes aus Dernbach wurden am 10.07.2004 Rheinland-Pfalz-Meister der D-Jugend im Beach-Volleyball in Sinzig.

Quattro-Mixed Beachvolleyballturnier 2004 

2004/2005
Die SSG Etzbach feierte am 25./26.09.2004 mit einem Festkommers und einem zünftigen bayrischen Frühschoppen im Bürgerhaus ihr 40-jähriges Vereinsjubiläum.
Petra Vohl und Carolin Hombach werden vom Vorstand zu kommissarischen Abteilungsleiterinnen bis zur nächsten JHV gewählt. Das schon traditionelle Quattro-Mixed-Beachturnier erfreut sich immer mehr Beliebtheit.
In die Volleyball-Saison starten 3 Herren-, 3 Damen- und 1 Seniorenmannschaft.
Die 1. Herren wird Meister der Bezirksliga Neuwied/Westerwald, verlor aber das Relegationsspiel zur Verbandsliga gegen LAF Sinzig, trotz Einsatz von Oldie Uwe Müller, mit 2:3, und bleibt damit in der alten Spielklasse. Das Team der Senioren A holte wieder mit nur einer Niederlage den Meistertitel. Die 1. Damen (Durchschnittsalter 13 Jahre) schaffte nach 2 Aufstiegen in Folge aus Kreisliga und Bezirksklasse den 5. Platz in der Bezirksliga. Zu den Jugendmeisterschaften wurden 1 D-, 2 E- und 1 F-Jugend männlich, 1 B-, 1 C-, 2 D-, 3 E-, und 5 F-Jugend weiblich gemeldet. Die D-Jugend weiblich wird Reinland-Meister, Rheinland-Pfalzmeister und Südwestdeutscher-Meister. Damit fährt zum dritten Mal in Folge eine weibl. D-Jugend der SSG Etzbach zu einer Deutschen Meisterschaft. Am 28./29.05.2005 erreicht unser Team in Hinte einen sehr guten 7. Platz. Die E-Jugend weiblich wird  Rheinland-Meister, Rheinland-Pfalz-Meister,  und  Südwestdeutschen-Meisterschaft.  Die F-Jugend weiblich schafft den Rheinland-Meister- und Rheinland-Pfalz-Meister-Titel.

2005/2006
In die Volleyball-Saison starten wieder 3 Herren-, 3 Damen- und 1 Senioren-Mannschaft. Die 1. Herren-Mannschaft schafft in der Verbandsliga Rheinland einen hervorragenden 3. Tabellenplatz. Die 1. Damen-Mannschaft erreicht ihr gestecktes Saisonziel. Sie wird mit 30:2 Punkten Meister der Bezirksliga Ahr/Westerwald und schafft damit den Aufstieg in die Verbandsliga Rheinland. Bei den Jugendmeisterschaften gingen eine C-, D- und E-Jugend männlich sowie eine B-, C- und E-Jugend weiblich an den Start. Die C-Juniorinnen schaffen es bis zur DM, die am 13./14.05.2006 in Konstanz gespielt wurde. Lea Schäbitz, Anika Krips, Michelle Klein, Jana Schäbitz, Julia Gerhards, Katharina Sälzer, Janina Pattberg, Sonja und Katja Schmitz belegen am Ende des Turniers Platz 10.
Die E-Jugend männlich wird Rheinland-Meister, Rheinland-Pfalz-Meister und belegt den 4. Platz bei den Südwestdeutschen-Meisterschaften. Die B-Jugend weiblich wird Rheinland-Meister, Rheinland-Pfalz-Vizemeister und belegt den  3. Platz bei den Südwestdeutschen-Meisterschaften. Die C-Jugend weiblich wird  Rheinland-Meister, Rheinland-Pfalz-Meister, Südwestdeutscher Meister und erreicht bei den Deutschen Meisterschaften in Konstanz den 10. Rang. Die E-Jugend weiblich wird  Rheinland-Meister, Rheinland-Pfalz-Meister und  Südwestdeutscher Meister. Die Jugendabteilung verbringt am 24.09.05 mit 40 Kindern im Alter von 8-16 Jahren einen erlebnisreichen Tag im Phantasialand in Brühl. Beim Umzug zur 875-Jahr-Feier der Ortsgemeinde Hamm am 11.06.2006 nimmt die SSG Etzbach mit einer großen Fußgruppe teil.

2006/2007
Auf der Jahreshauptversammlung am 10.05.2007 wird Susanne Orth zum Stellvertretenden Vorstand gewählt.
Mit 2 Herren- und 3 Damen-Mannschaften startet die SSG Etzbach in die Volleyball-Saison 2006/2007.
Die 1. Herrenmannschaft bekommt vor Saisonbeginn angeboten, wegen Verzicht anderer Mannschaften, in der Rheinland-Pfalz-Liga zu spielen. Die Mannschaft nimmt das Angebot an. In der gesamten Saison konnten jedoch nur 3 Spiele gewonnen werden und steigt als Tabellenvorletzter wieder in die Verbandsliga ab.
Besser läuft es bei den Damen. Als Klassenneuling macht das Team von Trainer Hartmut Schäbitz in der Verbandsliga Rheinland den Durchmarsch, wird Meister und steigt direkt in die Rheinland-Pfalz-Liga auf.
Für die Jugendmeisterschaften wurden im weiblichen Bereich je eine A-, B-,C-, D- und E-Jugend-Mannschaft und im männlichen Bereich eine B-Jugend- und 4 E-Jugend-Mannschaften gemeldet. Die weibliche C- und D-Jugend schaffte es sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die Mädchen der C-Jugend Anna Birkhölzer, Malina Braun, Isabell Hermes, Svenja Knob, Laura Rees, Lea Schäbitz, Katja Schmitz und Lena Weiler erreichten bei der Deutschen Meisterschaft am 5./6. Mai 2007 in Sonthofen von 16 gestarteten Mannschaften den 10. Platz. Einen hervorragenden 5. Platz erreichten die D-Juniorinnen Anna Birkhölzer, Sarah Hassel, Isabell Hermes, Lea Schäbitz, Sarah Schellenbach und Katja Schmitz bei der Deutschen Meisterschaft am 26./27. Mai 2007 in Preußisch Oldendorf.
Am 3./4.06.2006 fand in der Sporthalle Hamm wieder ein Pfingstturnier statt. Samstags spielte die Jugend ein Turnier, am Sonntag kamen auch die Eltern der Volleyballjugend zum Einsatz und konnten gemeinsam mit oder gegen ihre Kinder in einem Eltern/Kind-Turnier antreten  Vom 06.-10.06.2007 verbrachten 40 aktive Jugendspieler und –spielerinnen eine Freizeit im Ferienlager Urbach.

2007/2008
In die Volleyball-Saison 2007/2008 starten 2 Herren- und 3 Damenmannschaften. Für die Jugendmeisterschaften wurden  1 A-, 1 B-, 1 C- und 2 E-Jugendmannschaften im weiblichen und 1 A- und 2 E-Jugendmannschaften im männlichen Bereich gemeldet.
Nach Abstieg aus der Landesliga wurde die 1. Herrenmannschaft ihrer Favoritenrolle in der Verbandsliga gerecht und wurde Meister. Auf den Wiederaufstieg wurde jedoch verzichtet.
Obwohl sich die 1. Damenmannschaft für die Landesliga nur das Saisonziel Klassenerhalt gesetzt hatte, spielte das junge SSG-Team eine Super Saison und konnte sich in einem dramatischen vorentscheidenden Spiel gegen den Titelaspiranten Stadecken-Elsheim mit 3:2 durchsetzen und damit die Landesmeisterschaft und den dritten Aufstieg in Folge in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland feiern.
Die weibliche B-Jugend (U-18) mit Janina Pattberg, Lara Terkowsky, Katja Schmitz, Kerstin Herdtle, Joana Sator, Janina Kreß, Laura Rees, Isabell Hermes, Svenja Knob, Michelle Klein, Anna Birkhölzer, Jana und Lea Schäbitz wurde Rheinlandmeister, Rheinland-Pfalz-Meister, Südwestdeutscher Meister und erreichten bei der Deutschen Meisterschaft am 17./18. Mai 2008 in Biedenkopf Platz 9. Noch erfolgreicher lief es für die weibliche C-Jugend
(U 16). Natascha Sadoski, Anna Birkhölzer, Isabell Hermes, Sarah Schellenbach, Christina Ossig, Karoline Ortmann, Katja Schmitz, Lea Schäbitz, Julia Engel, Laura Wey und Sabine Hoffmann werden Rheinlandmeister, Rheinland-Pfalz-Meister, Südwestdeutscher Meister und bei der Deutschen Meisterschaft am 03./04. Mai 2008 in Karlstadt sensationell Dritter. Die beste Platzierung einer Rheinland-Pfälzischen Mannschaft in diesem Wettbewerb seit 1989 sowie ein ganz besonderes Highlight in der Vereinsgeschichte der SSG Etzbach.

Auch wenn es „nur“ der dritte Rang war, der Jubel war meisterlich. Für Platz drei bei der DM sorgten folgende Akteure der SSG Etzbach:
von links:
hinten: Trainer Hartmut Schäbitz, Jana Schäbitz, Katja Schmitz, Lea Schäbitz, Julia Engel, Laura Wey, Sabine Hoffmann
vorne: Natascha Sadoski, Anna Birkhölzer, Isabell Hermes, Sarah Schellenbach, Christina Ossig, Karoline Ortmann

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften (U 17) im Beachvolleyball am 17.06.2007 gingen als Team Jana/Lea Schäbitz sowie Julian Schröder/Tom-Julius Werschek an den Start. Beide Teams wurden Rheinland-Pfalzmeister und qualifizierten sich damit für die Deutsche Beach-Meisterschaft, die vom 17.-19.08.2007 im brandenburgischen Wittenberge ausgetragen wurde. Jana und Lea Schäbitz erreichten  Platz 14 und Julian Schröder/ Tom-Julius Werschek Platz 18. In die Landesauswahlmannschaften entsendet die SSG Etzbach die Spieler und Spielerinnen Julian Schröder,  Daniel Dück,  Lea Schäbitz, Katja Schmitz, Anna Birkhölzer, Naemi Fast, Janine Henn, Johanna Arnold und Ellen Dyck.
Dank finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde Etzbach konnte im Zeitraum vom 08.05. – 09.06.2007 die Stützmauer der Beachvolleyballanlage saniert bzw. neu aufgebaut werden.

2008/2009
2 Herren-, 3 Damen-, eine Mixed-Mannschaft in der Kreisliga, eine D- und E-Jugend männlich, sowie je eine  A-, B-, D- und E-Jugend weiblich werden in dieser Saison ins Rennen geschickt. Die erste Männermannschaft spielte in der Verbandsliga Rheinland weiter und löste sich aus Personal- und Altersgründen (außer Julian Schröder hatten alle anderen Spieler das Seniorenalter), nach einem guten 5. Tabellenplatz, auf. Die junge Reservemannschaft der Bezirksliga Ahr/Westerwald schaffte jedoch nach einem spannenden letzten Spieltag in Burgbrohl die Meisterschaft der Klasse und hatte damit Verbandsligatauglichkeit bestätigt und steigt auf.
Nach dem 5. Aufstieg in 6 Jahren spielt die 1. Frauenmannschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland.
Auch in der neuen Liga präsentierte sich die junge Mannschaft hervorragend, begeisterte bei den Heimspielen bis zu 150 Zuschauer in der Hammer Sporthalle und belegte am Ende der Saison als Aufsteiger direkt den  2. Tabellenplatz. Im Jugendbereich holte die U-13 männlich den Rheinlandmeister-Titel, die A-Jugend weiblich die Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Meisterschaft und die B-Jugend weiblich die Rheinland-, Rheinland-Pfalz- und Südwestdeutsche-Meisterschaft. Bei den Rheinland-Pfalz-Beachvolleyball-Meisterschaften holte sich das Duo Jana u. Lea Schäbitz den Titel und kehrten von der DM U-18 am saarländischen Bostalsee mit dem 9. Platz von 24 Teams zurück. In Kooperation mit dem SC Altenkirchen richtete die SSG Etzbach in der Hammer Sporthalle am 17./18./19.08.2008 den Bundespokal Süd der männlichen U-16 und weiblichen U-15 Landesauswahl- Mannschaften aus.

2009/2010
Mit dem Motto „Nicht nur Teilnehmen, sondern auch mal Ausrichten“ bewarb sich die SSG Etzbach um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft der U-20 weiblich. Unser Verein bekam den Zuschlag der DVJ.
Am 13. und 14. Juni 2009  fand in den Sporthallen Hamm und Wissen das DM-Turnier statt. Als Ausrichter war unsere Mannschaft mit dabei. Leider hatte unser Team vor den Gastmannschaften zu viel Respekt und konnte an die guten Leistungen der Rheinland-, Rheinland-Pfalz- und Südwestdeutschen-Meisterschaften nicht anknüpfen und belegte am Ende den 16. Platz. Dank der vielen Helfer und gelungenen Organisation kam unserem Verein viel Lob zuteil. „Eine der professionellsten Meisterschaften der letzten Jahre“ lautete das Credo.

Deusche Meisterschaft U-20 weibl. 13./14.06.2009 in Hamm-Sieg 

Mit nur einer Männer-, 2 Frauen- und der Kreisliga-Mixedmannschaft  geht’s in die Saison 2009/2010. Dafür treten wir aber mit 3 männlichen und 5 weiblichen Teams bei den Jugendmeisterschaften an.
Mit Unterstützung von 2 ehemaligen Landesligaspielern schafft das junge Männerteam von Trainer Heinrich Dück sofort den 2. Platz in der Verbandsliga und steigt, da es keinen Absteiger aus der Oberliga gab, direkt in die Rheinland-Pfalz-Liga auf.

Aufsteiger Rheinland-Pfalz-Liga 2009
Von links:
hinten: Vitaly Lavrenter, Maximilian Preuß, Rene Gerhards, Denis Nickel, Trainer Heinrich Dück
vorne: Waldemar Ortmann, Vladislav Klein, Julian Schröder, Daniel Dück

Mit unverändertem Kader ging es bei der 1. Frauenmannschaft in der Oberliga weiter. Sie spielte wieder eine herausragende Saison und wurde mit nur einer Niederlage und 6 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Damit hatten Melissa Hermes, Sarah Gerhards, Jennifer Bender, Linda Damerau, Kathrin Müller-Christ, Janina Pattberg, Katja Schmitz, Jana u. Lea Schäbitz mit ihrem Trainer Hartmut Schäbitz den Aufstieg in die Regionalliga Südwest und damit ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte gesetzt.

Aufsteiger Regionalliga-Südwest 2009
Von links: Trainer Hartmut Schäbitz, Melissa Hermes, Linda Damerau, Katja Schmitz, Jana Schäbitz, Lea Schäbitz, Jennifer Bender, Sarah Gerhards, Katrin Müller-Christ, Janina Pattberg

Als Südwest-Meister nahm die weibliche U-18 am 16./17 Mai 2009 an der Deutschen Meisterschaft in Preußisch Oldendorf teil und erreichte hier den 13. Platz. Katja Schmitz/Lea Schäbitz und Lea u. Jana Schäbitz werden Rheinland-Pfalz-Meister bei den U-17 und U-19 Beachvolleyball-Meisterschaften. Nach 20 Jahren schafft  es auch noch einmal eine männliche Jugendmannschaft bis zur Südwestdeutschen vorzudringen.  Die U-14 nimmt als Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Vizemeister an der Südwestdeutschen Meisterschaft in St. Wendel  teil und erreicht hier Platz 5. Die weibliche U-20 schaffte es in diesem Jahr wieder sich für die DM zu qualifizieren. Als Südwestdeutscher-Vizemeister fuhr die Mannschaft am 29./30. Mai 2010 nach Bad-Tölz. Im Spiel um Platz 7 konnte der Südwestmeister Biedenkopf mit 28:26 und 25:14 bezwungen werden.  

2010/2011
Mit 2 Herren-, 3 Damen- und einer Seniorenmannschaft  startet die SSG in die Saison 2010/2011. Für die Jugendmeisterschaft wurden je eine U-16, U-14 und U-13 männlich und weiblich gemeldet. Das Saisonziel „Klassenerhalt“ konnte die 1. Männermannschaft  mit dem 6. Platz in der Rheinland-Pfalz-Liga schaffen. Eine Supersaison spielte die 1. Frauenmannschaft nach Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Im Schnitt besuchten 100-150 Zuschauer die Heimspiele der jungen Mannschaft in der Hammer Sporthalle.
Am letzten Spieltag beim  VC Neuwied begeisterte  das Team von Trainer Hartmut Schäbitz die mitgereisten Fans mit einem 3:0-Sieg über den Lokalrivalen und übertraf am Saisonende mit einem dritten Tabellenplatz alle Erwartungen. Die 2. Frauenmannschaft wird Vizemeister der Bezirksklasse und steigt in die Bezirksliga auf. Die 3. Frauenmannschaft wird ungeschlagen Meister der Kreisliga und steigt in die Bezirksklasse auf.
Im Jugendbereich schaffte es die U14 männlich als Rheinland-Pfalz-Meister zur Südwestdeutschen Meisterschaft.  Am Ende des Turniers belegt das Etzbacher Team den undankbaren 3. Platz und verpasste damit knapp die Fahrkarte zur DM. Jana und Lea Schäbitz erreichen bei der Deutschen Beachmeisterschaft  U-20 am 18./19./20. Juli 2010 in Berlin einen hervorragenden 9. Platz. Lea Schäbitz wird sogar mit Partnerin Sabine Hoffmann vom VC Neuwied bei den Deutschen Beachmeisterschaften am 6./7./8.August 2010 in Bitterfeld-Wolfen siebenter von 24 teil nehmenden Teams.
In die Landes- und Rheinland-Pfalz-Auswahl  wurden Timo Feist, Henry Dyck, Philipp Hombach, Martin Warkentin, Lara Müller, Naemi Fast und Helene Ortmann berufen.
Im Gymnastikbereich wird das Angebot neben der schon traditionellen Wirbelsäulengymnastik um die Groupfitness “Drums Alive“, mit Elementen aus Tanz, Aerobic und Trommeln, und einem Kurs „Rücken-Fit“ ergänzt. Aufgrund der erforderlichen  Ausbildung der Übungsleiterin Nadya Abu-Higleh-Brück erhält die SSG Etzbach erneut die Auszeichnung „Pluspunkt Gesundheit“ vom DTB und „Sport pro Gesundheit“ vom DOSB verliehen. 30 Jugendliche der SSG verbringen zum fünften Mal eine Ferienfreizeit in Urbach.

2011/2012
Im Januar 2012 verstirbt unser Gründungs-, langjähriges Vorstands- u. Ehrenmitglied Willi Schäbitz.
Mit der gleichen Anzahl Mannschaften wie im Vorjahr geht’s in die Volleyball-Saison 2011/2012. Lediglich im  männlichen Jugendbereich geht nur eine U-16 an den Start.
Die Etzbacher Frauen schafften  in der zweiten Regionalliga-Saison Platz 5 und hätten damit in die neu eingerichtete 3. Liga aufsteigen können. Da jedoch die meisten Spielerinnen eine Ausbildung und ein Studium begannen und regelmäßige Teilnahme an Training und Meisterschaftspielen nicht gewährleistet werden konnte, wurde auf den Aufstieg verzichtet. Die Rheinland-Pfalz-Liga-Mannschaft erreichte am Ende der Saison Platz 4. Nach vielen Jahren Abstinenz startete in der Pokal-Runde noch einmal eine Etzbacher Damenmannschaft. Das mit den Regionalligaspielerinnen besetzte Team wurde Rheinland-, Rheinland-Pfalz- und Vize-Südwest-Pokalsieger.
Das zweite Männer- und das zweite und dritte Frauenteam schaffen jeweils nach Aufstieg den Klassenerhalt. Die männliche U-16 wird Rheinland-Meister, Rheinland-Pfalz-Vizemeister und erreicht bei der Südwest-DM Platz 4. Die U-16 weiblich schaffte nur den Rheinland-Titel. Als dritter der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft verpasste die Mannschaft knapp die Teilnahme an den Südwest-Deutschen. Im Kader der Landes-und Rheinland-Pfalz-Auswahl standen mit Henry Dyck, Meik Warkentin, Noah Schuller, Erwin Tjart und Naemi Fast wieder fünf Etzbacher Nachwuchstalente.
Im Bereich der Gymnastikabteilung wurde neben den Trainingseinheiten und Kursangeboten auch wieder mit Ausflügen, Wanderungen, Grillfesten und Weihnachtsfeiern die Geselligkeit gepflegt.

2012/2013
Auch 2012 gehen wieder 2 Herren-, 2 Damen- und eine Seniorenmannschaft in die Saison. Je 3 männliche und weibliche Mannschaften werden für die Jugendmeisterschaften gemeldet.
Die erste Herren schafft mit Platz 7 den Klassenerhalt in der Rheinland-Pfalz-Liga, die zweite Herren trotz vorletztem Platz den Klassenerhalt in der Bezirksliga Rheinland. Besser läuft es bei den Frauen. Die erste Frauen wird verstärkt durch drei ehemalige Regionalligaspielerinnen mit nur einer Niederlage sofort  Meister der Bezirksliga Ahr/Westerwald und steigt in die Verbandsliga Rheinland auf.  Die Bezirksklassenmannschaft wird Tabellenzweiter und erreicht durch einen 3:0-Sieg in der Relegation über die 3. Mannschaft des VC Neuwied den Aufstieg in die Bezirksliga Ahr/Westerwald. Im dritten Jahr der Zugehörigkeit gewinnen die Etzbacher Senioren wieder einmal den Meistertitel der Seniorenliga A des Volleyballverbandes Rheinland. Nicht so erfolgreich wie in den vergangenen Jahren verliefen die Jugendmeisterschaften. Männlich: U-14 Rheinlandmeisterschaft   4. Platz, U-16 Vorrunde zur Rheinlandmeisterschaft 4. Platz, U-18 Rheinlandmeisterschaft 2. Platz, an der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft konnte die Mannschaft krankheits- und verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Weiblich: U-14 Vorrunde zur Rheinlandmeisterschaft 4. Platz, U-13 Rheinlandmeisterschaft 3. Platz, U-18 Rheinlandmeisterschaft 2. Platz, Rheinland-Pfalz-Meisterschaft 5. Platz. In der Rheinland-Auswahl stehen unsere Spieler und Spielerin Henry Dyck, Noah Schuller, Meik Warkentin und Veronika Kaczynski. Die Damengymnastikgruppe II mit Übungsleiterin Nadya Abu-Higleh-Brück hat starken Zulauf. Mittlerweile ist die Gruppe auf 25 Teilnehmerinnen angewachsen.
Vom 30.05.-01.06.2013 verbringt die Volleyballjugend eine Freizeit in Hamburg. Besuch des Musicals „Tarzan“, des Miniaturwunderlandes und eine Hafenrundfahrt standen auf dem Programm.

2013/2014
Zwei Herren, zwei Damen und eine A-Seniorenmannschaft starten in die neue Saison. Mit dem langjährigen Etzbacher Zweitligaspieler und Juniorennationalspieler Uwe Müller hatte die 1. Herrenmannschaft (Rheinland-Pfalz-Liga) nach zwei Jahren endlich wieder einen Trainer gefunden. Kurz vor Saisonbeginn gab es jedoch kurzfristig drei Spieler-Abmeldungen. Es mussten zwei junge Nachwuchsspieler aus der 2. Herrenmannschaft rekrutiert werden. Es folgte eine Niederlage der anderen. Auch mit dem reaktivierten Steffen Marenbach konnte die Niederlagenserie nicht beendet werden. Mit nur sechs Siegen und nach drei Jahren Ligazugehörigkeit musste sich die Mannschaft aus der Landesliga Rheinland-Pfalz verabschieden.
Die 2. Herrenmannschaft schaffte trotz der Abgabe der zwei Nachwuchsspieler einen hervorragenden 4. Platz in der Bezirksliga Rheinland.
Nach Aufstieg der 1. Damenmannschaft in die Verbandsliga Rheinland gestaltete sich der Start in die neue Saison recht schwierig. Auch hier waren die Abgänge von vier Spielerinnen zu verkraften. Mit dem Neuzugang der Spielerin Anika Bender konnte eine hilfreiche Libera gefunden werden. Viele Spiele der Saison endeten mit einem 3:2, sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung. Am Ende stand der 6. Tabellenplatz zu Buche.
Auch die 2. Damenmannschaft tat sich nach Aufstieg in die Bezirksliga Ahr/Westerwald in der neuen Saison recht schwer. Aber am Saisonende kam der 6. Tabellenplatz heraus und das Saisonziel Klassenerhalt war geschafft.
Die A-Senioren wurden zum zweiten Mal Meister in ihrer Klasse, diesmal ungeschlagen!
Unsere Jugendmannschaften U14, U18 männlich und U13, U14, U18 weiblich schafften es in ihren Altersklassen bis zur Teilnahme an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften. Dort war ein Weiterkommen nicht mehr möglich. Die U20 weiblich blieb nach einer knappen Niederlage im Halbfinale in der Rheinland-Endrunde hängen.
In der Gymnastikabteilung sind weiterhin zwei Frauen- und eine Senioren-Gymnastikgruppe aktiv. Die Kursangebote Wirbelsäulen-Gymnastik und Drums-Alive sind gut besucht.
Auf dem Beachplatz veranstaltete die Jugendvertretung ein kleines Volleyballturnier mit anschließendem Grillabend. Am darauffolgenden Tag fand ein Beachvolleyballturnier der jüngeren Volleyballer und der Anfänger gemeinsam mit Eltern und Geschwistern statt.
Vom 13. – 15. Juni 2014 feierten SSG, SSV, Kindergarten Eulennest und die Grundschule Etzbach gemeinsam ihr 50jähriges Jubiläum mit einem Zeltfest.

Laudatio von VG-Bürgermeister Buttstedt an die Vorsitzenden Rolf Grün (SSG) u. Christian Reineking (SSV), KiGa-Leiterin Therese Heinrich u. Schulleiter Volker Hasselbach

1964 wurden in Etzbach ein neues Schulgebäude nebst Sporthalle und ein neuer Kindergarten eröffnet. Daraus resultierten die Vereinsgründungen der Spiel- und Sportgemeinschaft und des Schießsportvereins Etzbach da jetzt eine Sportstätte zur Verfügung stand. Ein Festkommers, ein Tag der offenen Tür und ein gemeinsamer Frühschoppen standen auf dem Programm.
Die SSG Etzbach präsentierte sich mit einer Ausstellung der Vereinsgeschichte im UG des Bürgerhauses und mit Schnupperkursen Beachvolleyball und mit Groupfitness „Drums Alive“ auf dem Beachplatz.

Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden geehrt:
von links: Brigitte Schreiner, Gerd Reissig, Ingrid Schütz, Paul-Dieter Radermacher, Ingrid Stahl, Alfred Stahl, Kurt Radermacher, Gisela Hörster, Herbert Schlosser, Gerda Schlosser, Erhard Schreiner.
Auf dem Foto fehlt: Roswitha Kambeck

2014/2015
Im März 2015 verstarb unser Gründungs-, langjähriges Vorstands- und Ehrenmitglied Herbert Schlosser. Rosemarie Furthner wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
In die Volleyballsaison 2014/15 startete die SSG mit einer Herren-, drei Damen- und einer Seniorenmannschaft. Damit eine schlagkräftige Männermannschaft an den Start gehen konnte wurden 1. und 2. Herren zu einem Team zusammengefasst. Im Kopf an Kopf Rennen mit dem TV Feldkirchen um den ersten Tabellenplatz in der Verbandsliga Rheinland Nord konnten sich die SSG-Männer am Ende durchsetzen und schafften den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga Rheinland-Pfalz.
Die erste Frauenmannschaft startete in der Verbandsliga Rheinland Nord und erreichte am Ende Platz 5 und damit das gesteckte Saisonziel.
Die zweite Frauenmannschaft konnte den Klassenerhalt in der Bezirksliga Ahr/Westerwald nicht schaffen. Zu viele Spiele wurden ganz knapp mit 2:3 Sätzen verloren.
Die dritte Frauenmannschaft absolvierte ihre erste Saison in der Kreisliga Westerwald. Die 13 engagierten Spielerinnen meisterten ihre
erste Volleyballsaison sehr gut und erreichten den 7. Tabellenplatz.
Die Seniorenmannschaft wurde zum wiederholten Male Meister der Seniorenliga A.
Die Jugendmannschaften U20 männlich und U14, U16 und U20 weiblich waren bei den diesjährigen Jugendmeisterschaften nicht sehr erfolgreich. Lediglich die weibliche U14 schaffte die Teilnahme an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften. Die anderen Teams kamen über die Vorrunde bzw. Rheinland-Meisterschaft nicht hinaus.
Die Gruppen der Gymnastikabteilungen absolvierten in der gewohnten Weise ihre Übungseinheiten. Viele gesellige Unternehmungen standen ebenfalls wieder auf dem Jahresprogramm. Besonders zu erwähnen sind noch die Auftritte der Kursgruppe „Drums Alive“ bei unserem Jubiläumsfest und beim Sommerfest des Altenzentrums Hamm.
Unsere Jugendvertretung organisierte im Rahmen unseres Jubiläumsfestes ein Jugendvolleyballturnier und 15 Kinder unserer Jüngsten konnten sich ein „Happy Meal“ bei McDonalds in Altenkirchen schmecken lassen.

Folgejahre in Arbeit!

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